Oszilloskopieren einer Z-Diode bei Wechselspannung

OP #2507994
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Hallo,

Ich habe mal eine Frage. Wir haben in der Schule die Aufgabe bekommen 
die Abgebildete Schaltung (bild1) aufzubauen und zu Oszilloskopieren.

Das haben wir dann auch gemacht und sind zu diesem Ergebniss gekommen. 
(bild2)

Nun sollen wir den gemessenen Sachverhalt erklären.
Ich bin jetzt schon seit Stunden dabei das Internet und Bücher zu 
durchsuchen aber ich komme zu keinem Ergebniss.
Ich weiß nur das die Diode die Spannung stabiliesiert.

Wäre nett wenn ihr mir vielleicht ein bisschen auf die Sprünge helfen 
könntet.
Wieso die Spannung hinter der Diode nur Geringfügig unter null sinkt ?
Wieso die Spannung bei ungefär 6,2V Stabiliesiert wird ?

Das wären so meine Fragen!

Vielen dank.
Angehängte Dateien:
Gast #2508010
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sven korbmacher schrieb:
> Wieso die Spannung hinter der Diode nur Geringfügig unter null sinkt ?
Diode wird in Vorwärtsrichtung durchflossen -> Flussspannung von ca 0.6 
Volt.

> Wieso die Spannung bei ungefär 6,2V Stabiliesiert wird ?
Eine Z-Diode, die in Sperrichtung betrieben wird, lässt die Spannung ab 
ihrer Zenerspannung durch (stark vereinfacht).
Der Widerstand ist dabei als Strombegrenzung nötig, sonst fackelt die 
Z-Diode ab.
#2508042
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sven korbmacher schrieb:
> Welcher Wiederstand ? Der Last- oder der Vorwiederstand

Also zunächst würde ich aufpassen, dass mir hier keiner etwas wüstes an 
den Kopf wirft, wenn ich Wiederstand schreibe ;-)

Und dann musst du doch nur die Schaltung mal mit etwas Grips anschauen. 
Eine Zenerdiode verhält sich in Flussrichtung wie eine stinknormale 
Diode. In Sperrrichtung leitet sie allerdings auch ab der Zenerspannung 
mit relativ geringem differentiellen Widerstand. Deshalb steigt die 
Spannung weder über +6 (für die Diode Uf = -6V) noch unter -0,7V (Uf = 
0,7V)

So, was glaubst du nun, was passiert, wenn man den Lastwiderstand 
weglässt? Die Spannung an der Diode stellt sich wieder auf 6V ein und 
der Rest bleibt für den Vorwiderstand übrig. Nach ohmschen Gesetz ergibt 
sich ein Stromfluss, der der Diode nicht weh tut, wenn alles richtig 
dimensioniert ist. So gehört es sich ja auch. Die Ausgangsspannung soll 
schließlich auch stabil bleiben, wenn man die Last entfernt oder sehr 
gering belastet.

Was passiert, wenn du den Vorwiderstand weglässt? Dann liegt an der 
Diode die volle Spannung an. Das gibt nach der Diodenkennlinie einen 
dicken Stromfluss und es fängt an zu Rauchen...

Ist natürlich alles nicht besonders akademisch erklärt, aber erfüllt 
hier seinen Zweck.
Gast #2509603
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Und was haben wir von den Lösungsvorschlägen?

Einen unbedarften Elektroniker, der immer noch
nicht merkt, dass er besser mal schauen sollte,
ob vielleicht Sprachen, Jura, Hair-Styling etc.
eher zu ihm passen würden...

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