Wieviel Watt für FM-Sender erlaubt?

Gast #2512650
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rubbellos schrieb:
> dass private FM-Sender 50µW besitzen

Diese Aussage ist etwas zu pauschal. Was soll nach deiner Meinung nach 
ein privater FM-Sender sein? Für welchen Frequenzbereich?

Meinst du ggf. die Geräte, welche Musik aus einem externen MP3-Player 
per UKW (50 nW)auf das eingebaute Autoradio übertragen?

Gruß
HF-Papst
Gast #2512704
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rubbellos schrieb:
> Ich schätze mal es reicht ein RF-Powermeter oder Spekki an den 50 Ohm
> Ausgang zu hängen und da die 50nW zu messen und anschließend kann man
> den Spekki durch eine Antenne ersetzen!?

Ganz so einfach wird das wohl nichts. Im Frequenznutzungsplan stehen 
noch die drei Buchstaben ERP.
Gast #2512950
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Hallo,

die genauen Messbedingungen kenne ich nicht, aber du kannst getrost 
davon ausgehen das wir das zuhause nicht (regelkonform) durchführen 
können.
Alles muß spezifieziert sein, schon "billige" Antennen (vom 
Materialaufwand her) sind extrem teuer, der Testraum muß frei von 
anderer HF sein, die Messempfänger und weitere Technik müssen über ein 
sehr breiten Bereich messen können usw.

Praktischen Nutzen haben diese legalen Jedermann UKW Rundfunkbandsender 
keinen, was wohl auch so sein soll.
Stell dir mal vor : Echter, unzensierter, annonymer und Gema 
abgabenfreier Privatfunk...


mfg

    "Ham"
#2512965
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Naja, immerhin ist inzwischen das Gesetz weg, welches den Besitz 
solcher Anlagen verbietet. Dieses Gesetz stammt noch von vor dem zweiten 
Weltkrieg.

Was man aber legal machen kann, ist für ungefähr 400 Euro pro Jahr eine 
Testlizenz beantragen. Da darf man aber dann nur Tests machen, keine 
Sendungen. GEMA ist übrigens für Radiosender kein großes Problem. Der 
CCC hat vor ein paar Jahren mal Veranstaltungsfunk betrieben. Das 
Teuerste war die Frequenz, die haben die von der Telekom bekommen, die 
dann auch gleich den Sender betrieben haben. (naja, da saß halt jemand 
vor dem Sender rum) Die GEMA wollte glaube ich nur grob einen Euro 
pauschal pro Tag, was der kleinste Posten war.

Was natürlich ganz wichtig ist, ist niemanden zu stören. Erst wenn sich 
jemand beschwert, wird die Bundespost^WRegTP^WBundesnetzagentur aktiv.
Gast #2512994
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rubbellos schrieb:
> Ok also Sendeleistung*max. Antennengewinn=50nW

Eben nicht. Es reicht nicht die Senderausgangsleistung mit dem "Speki" 
zu vermessen. "max. Antennengewinn" des kompletten Sendeaufbaus muß 
ebenfalls bestimmt werden. Von dem ganzen Sender incl. Antenne muß die 
Abstrahlung in einen Meßraum mit einem kalibrieren Empfängsaufbau (incl. 
Antenne) rundum vermessen werden.
Gast #2513263
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Gut dass ich in der Uni einen hf-geschirmten Raum + Spekki und auch 
RF-Powermeter zur verfügung habe. Dann werd ich das messen und so 
einstellen, dass im worst case sozusagen maximal 40nW rauskommen.
Gast #2513881
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Gut, wenn "rubbellos" im abgeschirmten Raum mißt. In der realen Welt 
sind genug Störer, die stärker sind. :-)

Praktisch wird auch so eng, wenn der nW-Sender nicht direkt am Autoradio 
ist. Sobald man mit dem Auto ein paar km unterwegs ist, ändern sich die 
belegten Frequenzen und die am nW-Sender eingestellte Frequenz wird von 
starken Ortssendern überdeckt.

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