Rotierender RFM70 mit Atmega8

OP #2522673
Hallo!

Ich arbeite gerade an einem Projekt, bei dem ich eine Kommunikation 
zwischen zwei RFM70-Modulen herstellen muss. Als µCs verwende ich zwei 
Atmega8.

Mein Problem ist jedoch, dass sich eines der beiden Module mit einer 
Drehzahl von etwa 1000 U/min dreht.

Ist es bei dieser hohen Drehzahl überhaupt möglich, eine funktionierende 
Verbindung herzustellen bzw hat die Drehzahl einen Einfluss auf die 
Signalübertragung?

Schon mal jetzt danke für eure Antworten!
Gast
Erzähl mal was zum mechanischen Aufbau. Wenn du kurze Daten-Pakete hast 
und es schaffst, die mit der Periode der drehenden Plattform so 
abzustimmen, dass die Antenne im passenden Zeitpunkt immer in guter Lage 
zur anderen ist, sollte das gehen.

Falls es möglich ist, den Strahler genau in der Achse der Drehung zu 
haben, noch besser.

//Ironie: Für Radargeräte gibt es für diesen Fall berührungslose 
Drehkupplungen. Da wirst du bestimmt die komplette Schaltung drin 
unterbringen können...//

Falls die Antenne sehr weit weg von der Drehachse ist: bei 13 cm 
Wellenlänge mal schon immer an Herrn Doppler denken.
@  Peter N. (customer23)

>Mein Problem ist jedoch, dass sich eines der beiden Module mit einer
>Drehzahl von etwa 1000 U/min dreht.

Dann wird deine Funkwelle zirkular polarisiert ;-)

Im Ernst, vielleicht ist Funk hier gar nicht sinnvoll? Vielleicht besser 
eine Induktive Übetragung über einen rotationssysmetrischen Trafo?

>Ist es bei dieser hohen Drehzahl überhaupt möglich, eine funktionierende
>Verbindung herzustellen bzw hat die Drehzahl einen Einfluss auf die
>Signalübertragung?

Wenn sich das Modul im wesentlichen um die eigene Achse dreht, sollte 
das halbwegs passen. Wenn es start ausserhalb der Achse liegt, könnten 
Dopplerprobleme auftreten.

MfG
Falk
Gast
Moin,

das mit dem Doppler-Effekt ist Blödsinn. Dazu reicht die Geschwindigkeit 
nicht aus. Die Funkwellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. 
Bevor du nicht auf einige km/sec Umdrehungsgeschwindigkeit kommst, 
passiert da nichts.

Die Stellung der Antenne ändert sich jedoch. D.h. die Empfangsstärke 
ändert sich. Auf Grund der Frequenzmodulation macht das nur dann etwas 
aus, wenn die Empfangsstärke kritische Werte unterschreitet oder die 
schnell ändernde Amplitude die Regelungsselektronik (oder -logik) 
durcheinander bringt (falls das rfm70 so etwas hat). Das ist aber so 
schnell nicht zu befürchten.

An eine Funktübertragung bei einer POV-Applikation habe ich übrigens 
auch schon einmal gedacht. Das löst viele Probleme.

Viele Grüße Red Baron
------------------------
http://bienonline.magix.net/public/index.html

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