Moin, Moin!
Ich (27 Jahre) studiere zurzeit Informatik (Uni) und werde in einem Jahr
vsl. mit dem Master of Science abschließen. Vorher habe ich eine
Ausbildung im IT-Bereich abgeschlossen und während des Studiums im
IT-Bereich gejobbt.
Im Bachelor habe ich Wirtschaftsinformatik studiert (ca. 70% Inf/ 30 %
WiWi).
Den Master mache ich in "reiner" Informatik.
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Ich habe entsprechend wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse (BWL 1,
Rechnungswesen 1, Marketing 1 + 2, Produktion, Investition und
Finanzierung).
Ich konnte aber auch davon profotieren, dass die Wirtschafstinformatik
an meiner Uni in den Ingenieurswissenschaften angelegt ist und der
zuständige Prof. großen Wert darauf legt, dass die Studis eine solide
Basis in der Informatik bekommen.
(Für den Master musste ich nur ein Modul nachholen. Das hat ganz gut
geklappt.)
Im Endeffekt interessiert(e) mich die wirtschaftswissenschaftliche
Seite, weil ich verstehen wollte, wie die Anzugträger ticken und nach
welchen Regeln sie handeln. Kenne deinen "Feind".
Zudem bin ich so erzogen worden, dass ich auf den Stellenwert von Geld
als Mittel zum Zweck früh aufmerksam gemacht wurde. Ich bin mir bewusst,
dass ich nicht in einem Eifelturm "vor mich hin entwickeln" kann. Der
schnöde Mammon spielt in unserer Gesellschaft nunmal eine gewichtige
Rolle.
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Berufswahl:
Im Master habe ich als Vertiefungsrichtung Systeme zur Einbindung
regenerativer und verteilter Energieträger sowie adaptiver Verbraucher
studiert.
Das interessiert mich inhaltlich noch viel eher als die
Wirtschaftsinformatik.
Meine Neigung:
Ich programmiere gerne und habe Spaß daran, Problemstellungen
ingenieursmäßig zu lösen und dies in Code umzusetzen.
Zudem interessiert mich der Bereich der Erneuerbaren Energie und wie die
IT hier helfen kann.
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Nun meine Frage:
Sind euerer Meinung nach die (langfristigen) Berufsaussichten als
Wirtschaftsinformatiker besser oder als Programmierer bzw. Informatiker
(mit Vertierung IT in der Energie).
Wenn ich ganz ohne "Zukunftsängste" und mit Jobgarantie auswählen
könnte, würde ich mir für zweiteres und damit meine Leidenschaft
entscheiden.
Allerdings habe ich auch Angebote als Wirtschaftsinformatiker
(Geschäftsprozessmodellierung). Dieser Bereich hat auch seine
inhaltlichen Reize, wäre aber eher die Kompromisslösung.
Vielen Dank
Du vergleichst da ein wenig Äpfel mit Birnen.
Wirtschaftsinformatik, Technische Informatik, Informatik, BWL etc. sind
Studiengänge.
Erneuerbare Energien bzw. Energieversorgung ist eine Branche.
Welches Fach man studiert und in welcher Branche man am Ende landet,
hängt mehr von einem selbst ab als von allem anderen. Es gibt gewiss
Technische Informatiker, die bei der SAP arbeiten und es gibt sicher
auch Wirtschaftsinformatiker, die bei E.ON, RWE und wie sie alle heißen
arbeiten.
Mir geht es darum, in welche Schiene ich einsteigen sollte:
1) Wirtschaftsinformatiker: Geschäftsprozessmodellierung, CRM-Systeme
2) Informatiker: SW-Entwicklung, IT in der Energiewirtschaft
meine bescheidene Meinung:
versuch dich zuerst im Energie Sektor (wenn du schon die Wahl hast). Mit
deinem Hintergrund dürftest du jederzeit im Wirtschaftsbereich wieder
Fußfassen können falls es dich dann überhaupt noch interessiert.
Ich bin selbst gerade im Bereich "intelligentes Stromnetz" als Dipl.
Informatiker tätig und kann aus meiner Erfahrung sagen das
wirtschaftliche Aspekte und viel mehr noch politische Aspekte eine nicht
zu unterschätzenden Anteil an meinem täglichen Job haben.
Zippys schrieb:> Mir geht es darum, in welche Schiene ich einsteigen sollte:> 1) Wirtschaftsinformatiker: Geschäftsprozessmodellierung, CRM-Systeme> 2) Informatiker: SW-Entwicklung, IT in der Energiewirtschaft
Was sind denn das immer für Kinderfragen? Das musst du selber
entscheiden, kannst du das schon alleine oder hilft dir noch Mutti
dabei?
Man, man, man.... wie im Badesalzsketch.
Zippy schrieb:> Sind euerer Meinung nach die (langfristigen) Berufsaussichten als> Wirtschaftsinformatiker besser oder als Programmierer bzw. Informatiker> (mit Vertierung IT in der Energie).
Als erstes: Informatik und Programmierung quasi synonym zu erwähnen ist
ganz schlecht. Ein Programmierer braucht kein Studium und einen
Informatik-Absolventen als Programmierer zu beschäftigen ist regelmäßig
Perlen vor die Säue zu werfen. Die c't hat in einer Gehaltsumfrage
übrigens mal festgestellt, dass "Softwareingenieure" die am
schlechtesten bezahlten ITler sind. Man kann sie auch verhältnismäßig
einfach ersetzen.
> Wenn ich ganz ohne "Zukunftsängste" und mit Jobgarantie auswählen> könnte, würde ich mir für zweiteres und damit meine Leidenschaft> entscheiden.
Tu das! Denn nur was du mit Leidenschaft machst wirst du über einen
längeren Zeitraum ohne Depressionen und Motivationsloch durchstehen. Es
sei denn du beabsichtigst alle zwei Jahre den Job zu wechseln.
> Allerdings habe ich auch Angebote als Wirtschaftsinformatiker> (Geschäftsprozessmodellierung). Dieser Bereich hat auch seine> inhaltlichen Reize, wäre aber eher die Kompromisslösung.
Dann mach es auch nur als Kompromiss, also wenn du als Informatiker
nichts findest.
In deinem Alter sollte man sich erst einmal die Hörner abstoßen. Geh
nach deinem Studium mal für ein paar Monate ins Ausland, racker auch mal
60 Stunden die Woche, mach was anderes. In 5 Jahren könntest du mal
darüber nachdenken, was du für die restlichen 35 Jahre deines
Berufslebens tun willst, ist eh keine endgültige Entscheidung.
Denk auch daran, dass in 5 Jahren deine bessere Hälfte auf Hausbau,
Kinder und heiraten plädieren wird. Dann ist nix mehr mit in der
Weltgeschichte rumtingeln!
Eine Promotion macht man im Regelfall auch nur direkt im Anschluss an
das Studium erfolgreich, weil der erneute Einarbeitungsaufwand und die
Aktualisierung des veralteten Wissens sonst enorm wird.
Zurück zu deiner Frage: Wenn du als Wirtschaftsinformatiker versuchst
Tätigkeiten auszuüben, die jeder BWLer, der weiß wie man eine
Powerpoint-Präsentation erstellt, machen kann, dann ist das genauso wie
ein Informatiker, der nur Allerweltssoftware entwickelt, beide sind
recht einfach ersetzbar. Genauso gibt es Wirtschaftsinformatiker und
Informatiker, die man nicht so leicht ersetzen kann und die auch
gebraucht werden. In welcher Branche die tätig sind ist dabei eigentlich
egal, denn wenn sie gut genug sind suchen sie sich die Branche, in der
es am meisten brummt. Das wird in 3 Jahren vermutlich eine andere sein
als heute.
Zippy schrieb:> Wenn ich ganz ohne "Zukunftsängste" und mit Jobgarantie auswählen> könnte, würde ich mir für zweiteres und damit meine Leidenschaft> entscheiden.
Entscheide dich für deine Leidenschaft und du hast Spaß im Job.
So werde ich es machen.
Mein zweites Standbein ist die Wirtschaftsinformatik und hier speziell:
Geschäftsprozessmodellierung, Projektmangement, Lean Management.
Ich habe das gelernt und kann das auch in der Praxis so gut, dass ich
bereits Jobangebot bekommen habe. Darauf lässt sich aufbauen.
Mein Naturell ist aber ein anderes:
Eher mit technischen Einschlag, Software-Entwicklung, Modellierung, etc.
Wenn ich da weniger verdiene, ist es auch okay. Hauptsache es macht mir
Spaß und ich gehe glücklich zur Arbeit.
Andreas schrieb im Beitrag #2525413:
> Andy G. schrieb:>> Ein Programmierer braucht kein Studium und einen>> Informatik-Absolventen als Programmierer zu beschäftigen ist regelmäßig>> Perlen vor die Säue zu werfen. Die c't hat in einer Gehaltsumfrage>> übrigens mal festgestellt, dass "Softwareingenieure" die am>> schlechtesten bezahlten ITler sind. Man kann sie auch verhältnismäßig>> einfach ersetzen.>> warum eigentlich ? SW Entwicklung ist durchaus sehr anspruchsvoll ! ein> reales Problem in einer formale Struktur zu überführen ist meiner> Meinung nach durchaus oft sehr komplex ! man muss oft für ein spezielles> Problem Entscheidungen über geeignete Algorithmen und Datenstrukturen> treffen oder gar sich selbst was neues ausdenken !
Das mag schon sein. Nur wirst du mir sicherlich zustimmen, dass nicht
alle 50 Mitarbeiter in einem Softwareprojekt sich den Kopf über
Algorithmen und Datenstrukturen zerbrechen, oder? Sind wir uns einig,
dass das vielleicht 5 von den 50, die sicherlich Hochschulabsolventen
sind, im Team machen und dass die restlichen 45, Fachinformatiker für
Anwendungsentwicklung oder Inder oder Russen oder Chinsen oder ...,
einfach nur den Code nach den Vorgaben in die Tastatur klopfen?
In meiner Erfahrung gibt es ein paar Leute die Softwareengineering
machen und eine signifikant größere Anzahl, die einfach nur Code
erstellen. Letztere sind die, die ich Programmierer nenne und für die es
keines Informatik-Studiums bedarf.
> einfach ist für mich> was anderes.
Wenn Informatiker Software entwickeln, was tun dann deiner Meinung nach
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (IHK)?
Mehr macht ein Fachinformatiker i. d. R. auch nicht. Egal ob Richtung
Systemintegratoin oder Anwendungsentwicklung.
Das sind Kistenschubser und im besten Falle vllt noch Pixel-Schubser im
Rahmen "Malen nach Zahlen".
Die Industrie braucht aber auch solche Leute und wem das ausreicht, soll
damit glücklich werden.
Andreas schrieb im Beitrag #2525810:
> also ich arbeite in einem Konzern. Natürlich gibt es auch wenig> anspruchsvolle Entwicklertätigkeiten, gerade z.B.> Oberflächenentwicklung. Da ist dann halt ein Konzept, dort steht drin wo> welcher Button sein soll und wie das aussehen soll und welche> Komponenten später aufgerufen werden sollen. Sowas lassen wir meist in> Indien machen.
Deshalb ist Software überwiegend scheiße zu bedienen. Die Branche hat
verlernt Zeit in vernünftige Bedienoberflächen zu investieren.
Andreas schrieb im Beitrag #2525810:
> Aber sonst arbeiten bei uns im Team keine Fachinformatiker. Alle haben> studiert.
Wenn ich mich in der Wirtschaft umschaue, dann sehe ich oft BWLer auf
Büroabeitsplätzen sitzen, wo auch ein Industrie- oder Bürokaufmann
ausreichen würde.
> Vom Titel hier sind wir "Development Consultant".
Buzz-Wörter fürs Bullshit-Bingo?
http://www.hjsv.com/games/bingo/bingo-d.html> Also ich> höre mir die Probleme des Kundens an, schreibe mit ihm abgestimmt ein> Konzept und realisiere das anschließend.
Machst du alle Projekte allein? So klingt es zumindest. Wenn nein nach
welchem Prinzip wird bei euch die Arbeit verteilt, also wer macht was?
> Was ein Fachinformatiker macht, das frage ich mich auch, Bei mir im> gesamten Bereich arbeiten jedenfalls nur Fachinformatiker als Admin bzw.> am PC Helpdesk.
Das sind die Fachinformatiker für Systemintegration, nicht die für
Anwendungsentwicklung. Aber wie ich oben schon schrieb, womöglich hat
man auch bei euch die Fachinformatiker AE gegen Hochschulabsolventen
ersetzt (so wie die Kaufmännischen gegen BWL-Absolventen in anderen
Unternehmen), obwohl es dafür keine uneingeschränkte Notwendigkeit gibt.
Andy G. schrieb:> Denk auch daran, dass in 5 Jahren deine bessere Hälfte auf Hausbau,> Kinder und heiraten plädieren wird. Dann ist nix mehr mit in der> Weltgeschichte rumtingeln!
Naja, niemand weiß, was in 5 Jahren ist - ob man dann überhaupt eine
Partnerin hat. Ich z.B. habe beschlossen Single zu bleiben, da ich total
beziehungsunfähig und nicht sonderlich attraktiv bin.
Zur Frage Programmierer vs. Informatiker: Zur Zeit bin ich selbst
Softwareentwickler im Bereich JavaEE für ERP, CRM etc. und habe zuvor an
einer Universität mit dem Abschluß als Diplom-Informatiker studiert.
Knapp 80% meines Alltags bestehen aus dem Lösen von Probleme, der Suche
nach Dirty Hacks oder der Suche nach Workarounds für ein unzulängliches
Framework. 20% der Zeit gehen in sinnlosen Managermeetings drauf.
(wahrscheinlich sind es eher 70:30)
Inder haben wir auch eingestellt, jedoch geht hier, meiner Meinung nach,
viel Zeit und Geld drauf, die Aufgaben entsprechend sorgfältig zu
stellen. Ich kann auch schon mit Anforderungen von nur zwei Wörtern
anfangen, Prototypen runterzuhacken.
@Craig : so geht es mir auch bezüglich der SW Entwicklung. Nach Indien
geben wir nur ganz klar zu definierende Services, die mit sehr gut
abgeschlossen entwicklen kann, solange die Schnittstelle eingehalten
wird.
Dafür muss aber die Beschreibung der Software wirklich sehr detailiert
und genau sein.
Allerdings frag ich mich in der Tat was Fachinformatiker AE so machen.
Oft wollen die Firmen lieber einen Akademiker. Ich kenne auch
Fachinformatiker, die arbeiten als IT Berater und machen haargenau das
gleiche wie der studierte Kollege. Im Prinzip Angebot Nachfage. Jobs wo
man täglich komplexe Theorie braucht gibt es wenige bzw. sind oft
schlecht bezahlt ( Forschungsinstitute ), wenn man anständig Geld
verdienen will, muss man Kompromisse eingehen. Ähnlich wie bei meinem
Schauspieler, der lieber anspruchsvolle klassische Stücke spielen würde,
aber mit einer eher seichten Serie deutlich mehr verdient.
Den gesellschaftlichen Druck "Häusle baue" inkl. Familie, Baum, Auto und
Hund spüre ich überhaupt nicht bzw. er perlt an mir ab.
Ich arbeite nicht für Statussymbole, sondern aufgrund intrinistischer
Motivation, eigenen Idealen und intellektueller Herausforderungen.
Für meine bessere Hälfte gilt dies ebenso. Der Vorteil an einem
"Nerd-Paar". ;)
Ob sich das in 5 Jahren ändert? Wird einem oft gesagt, aber der Gedanken
einen teuren Hauskredit aufzunehmen, um dann noch mehr als Lohn- und
Bankensklave zu funguieren, reizt uns überhaupt nicht.
Bzgl. der Wirtschaftsinformatik:
Ich kann beraten und habe ein Talent vor Publikum zu sprechen. Ich bin
umgänglich, kommunikativ und kann überzeugen. Viele wollen mich als
Berater sehen und ich weiß, dass ich es kann.
ABER:
Ich interessiere mich viel mehr für das Programmieren, konkrete
Problemlösungsstrategien, Entwicklung, ingenieursmäßige Arbeit, etc.
Am meisten Spaß gemacht haben mir im Studium eben auch das
Programmieren, die SW-Entwicklung, die Mathematik.
BWL, Produktion, Investition, Finanzierung waren nur nebenbei Mittel zum
Zweck. Oft habe ich die Module bis 5 Tage vor der Klausur ignoriert, bin
weder zu den Vorlesungen noch zu den Tutorien gegangen und habe dann
eben die Nächte vor der Klausur gepaukt und mit 1,7 - 2,3 abgeschlossen.
Zudem bin ich - wenn ich nicht grade Präsentieren "muss" ein eher
ruhiger Typ, kein Schnacker, kein Blender oder Wichtigtuer.
Mein Talent als Berater ("Ich würde dir alles abkaufen") schön und gut,
aber vom Interesse her bin ich eher der, der im Kämmerlein sitzt und die
technischen Lösungen finden möchte.
Zippy schrieb:> Für meine bessere Hälfte gilt dies ebenso. Der Vorteil an einem> "Nerd-Paar". ;)
Glückwunsch, dass Du so eine Frau gefunden ist, die sind nämlich selten
Zippy schrieb:> ABER:>> Ich interessiere mich viel mehr für das Programmieren, konkrete> Problemlösungsstrategien, Entwicklung, ingenieursmäßige Arbeit, etc.>> Am meisten Spaß gemacht haben mir im Studium eben auch das> Programmieren, die SW-Entwicklung, die Mathematik.
Dann werde doch erstmal Softwareentwickler. Berater kannst du immer noch
werden. Umgekehrt - also vom Berater zum Softwareentwickler - dürfte
deutlich schwieriger werden.
Bei Ingenieuren gilt eigentlich der Grundsatz: Wenn man einmal raus aus
der Entwicklung ist, kommt man da nicht mehr rein. Das wird
wahrscheinlich in der Software-/Anwendungsentwicklung nicht großartig
anders sein.
Bzgl. der wenigen "Nerd-Frauen":
Das stimmt, wenn ich mir so angucke, wie viele guten Typen in meinem
Freundeskreis Dauer-Solo sind.
Und das sind keine ungepflegten Stinker, die sozial untauglich sind.
Etwas introvertierte Typen. Dafür intelligent, bodenständig, treu und
liebenswert.
Aber Blender haben es da offensichtlich leichter. Ich kannte auch solche
Typen, die zwar keinen Unterhalt für ihre Tochter zahlen können/wollen -
natürlich nicht mehr mit der Mama zusammen leben -, aber immer das
neueste Handymodell dabei haben, dazu teure Schuhe und Frisuren und eine
große Klappe. Dazu dann alle 4 Wochen eine neue Alte.
Es gibt eben auch viele Dümmerchen unter den Frauen. Die etwas
intelligenteren sind dann häufig entweder in der Soziologie und
Theologie Zuhause und könnten mit "Technik/ern" nicht viel anfangen oder
aber in den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften aktiv - mit
entsprechenden Zielen.
Ich hatte das Glück in der Fachschaft meiner besseren Hälfte über dem
Weg gelaufen zu sein. Da mache ich auch täglich Drei Kreuze. Ansonsten
wäre ich wohl auch Dauer-Solo.
@Engineer (Gast):
So habe ich mir das auch gedacht.
Ich weiß, dass ich auf dem Gebiet der SW-Entwicklung als Frischling viel
zu lernen habe und möchte dies auch.
Als IT-Berater käme ich mir als "Frischling" auch falsch vor. Nicht nur
aufgrund meiner Präferenzen.
Die Module an der Uni zu bestehen und Lean Management und Co.
theoretisch zu kennen, macht einen noch lange nicht zu einem guten
IT-Berater.
Ich möchte viel eher Kompetenzen aufbauen, "Hard-Skills" sozusagen. Ich
bin auch der - vllt naiven - Meinung, dass gute Berater zuallererst
einmal sehr gute und erfahrene Fachleute sein müssen.
Ich will definitiv nicht als Schaumschläger einsteigen und so käme ich
mir vor, wenn ich direkt als IT-Berater einstiege und diese Schiene dann
weiterfahren müsste. Quasi ein besserer Handyverkäufer? Davor grault es
mir.
Zippy schrieb:> Ich will definitiv nicht als Schaumschläger einsteigen und so käme ich> mir vor, wenn ich direkt als IT-Berater einstiege und diese Schiene dann> weiterfahren müsste. Quasi ein besserer Handyverkäufer? Davor grault es> mir.
nein ein IT Berater ist kein besserer Handyverkäufer. Sondern jemand der
sich die fachlichen Probleme eines Kundens anhört und diese in die IT
Sprache übersetzt, Konzepte schreibt, Datenhaltung strukturiert (
Datenbankmodelle erstellt ) usw.
ähnlich wie der Architekt beim Hausbau, der ja auch erstmal beim Kunden
erfarhgen muss, was dieser sich so vorstellt. Das wovor Du dich
fürchtest ist eher der Job eines Immobilienmaklers.
Zippy schrieb:> Das stimmt, wenn ich mir so angucke, wie viele guten Typen in meinem> Freundeskreis Dauer-Solo sind.>> Und das sind keine ungepflegten Stinker, die sozial untauglich sind.> Etwas introvertierte Typen. Dafür intelligent, bodenständig, treu und> liebenswert.
ist zwar off-topic, aber genau zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Hatte
schon ewig keine Freundin mehr und tue mich auch sehr schwer mal
jemanden kennen zu lernen und nach dem kennen lernen eine Frau für mich
zu begeistern. Die meisten Frauen haben mit Technik oder
Naturwissenschaft nix am Hut, daher kann ich sie mit meiner Leidenschaft
nur schwer begeistern, darum echt Glückwunsch zu deiner "Nerd" Frau :-).
Habe natürlich auch Hobbies ausserhalb der Technik, aber auch das sind
keine Dinge, die Frauen begeistert.
Bzgl. des "besseren Händyverkäufers" meinte ich eher mich als
Uni-Frischling auf so einer Position. Ich habe zwar die thoeretischen
Grundlagen und würde natürlich auch im Beruf die Praxis erlernen, aber
fühlte mich trotzdem als Jemand der besser weiß, aber nie selbst
wirklich gemacht hat.
Wobei man dazu sagen muss, dass ich als Junior-Entwickler ganz am Anfang
stünde und nur ein weiterer Uni-Frischling bin. Vllt ist hier der
Unterschied, dass ich mich eher als Entwickler sehe.
Bzgl der Nerd-Frauen:
Hier fallen mir auch nur drei Bereiche ein, wo man mal die Chance hat,
eine nette Nerd-Dame zu treffen:
- Fachschaft (Frauenquote schlecht. Mir fallen da nur andere 4
Kandidatinnen ein)
- 2 Kneipen
- Comic-Buch Laden
Die Auswahl an Tussen ist dagegen sehr hoch. :-/
Was die Studiengänge angeht. Informatik und Mathematik sind hier
Hoffnungsträger.
Physik, Chemie, Biologie eher weniger. Von den Sozial-, Geistes- und
Wirtschaftswissenschaften habe ich ja schon ein Trauerlied gesunden.
>Wenn ich da weniger verdiene, ist es auch okay. Hauptsache es macht mir>Spaß und ich gehe glücklich zur Arbeit.
Na das ist ja mal ein vernünftiger Arbeitnehmer. Da werden sich die
Arbeitgeber aber freuen...
>Hier fallen mir auch nur drei Bereiche ein, wo man mal die Chance hat,>eine nette Nerd-Dame zu treffen:
Ach Du mein Schreck. Die Nerd-Damen, die ich kenne, sind wie die Kerle.
Verpickelt, reden ständig wirres Zeug und vom Body mal ganz zu
schweigen.
Rosa
Die 5% Frauen während meines Physikstudiums waren vom Aussehen her
entweder stark unterdurchschnittlich oder (exklusives Oder) hatten einen
extrovertierten Kommilitonen als Freund.
Die 4 - 6 Nerd-Frauen (die während meiner Zeit studiert haben) aus der
Mathematik bzw. Informatik sind ALLE attraktiv, kommunikativ (arbeiten
meist als Bardame/Tutorien/Kinderbetreuerin) und witzig gewesen.
Vllt ist hier einfach auch nur ein gute Luft. =)
Monkey schrieb:> Das sind Kistenschubser und im besten Falle vllt noch Pixel-Schubser im> Rahmen "Malen nach Zahlen".
Das kenne ich auch anders. Also beispielsweise einen Fachinformatiker
Systemintegration als Administrator für Exchange-Server und
automatisierte PC-Installationsysteme in Enterprise-Bereich. Das ist
nicht der Normalfall und mit einem derartigen und frischen
Ausbildungsprofil kommst du schwer von aussen in solche Jobs rein, aber
wenn ein Azubi erkennbar das Zeug dazu hat und die ausbildende Firma
danach jemanden braucht, dann kanns so kommen. Mehr als nur einmal.
Du sagst es schon selbst: Es ist nicht der Normalfall.
Die Aussagen beziehen sich natürlich immer auf die breite Masse.
Es gibt auch überragende IT-Leute, die nie eine UNI/FH von Innen gesehen
haben und auch keine Berufsausbildung in diesem Bereich haben.
Möglich ist Vieles, aber bei der Betrachtung wird halt verallgemeinert,
ansonsten kommen wir ja zu Nichts. ;)