Ich habe seit langer Zeit ein Netzteil
Statron Typ 3207
Seit heute brummt das Netzteil lauter als früher, ich hab es etwas
länger nicht benutzt.
Ich habe es aufgemacht und versucht, die Ursache zu finden - Bauteile am
Gehäuse schwingen und durch den "Resonanzkörper" Netzteil wird das ganze
sehr laut.
Der Transformator brummt sehr laut - kann man dann davon ausgehen, dass
der Trafo hinüber ist? Ich habe ein baugleiches Netzgerät,dass ist sehr
leise im Vergleich dazu. Oder könnte z.B. auch ein kaputter Kondensator
Grund für das Schwingen des Trafos sein könnte? Wie gesagt, vorher war
das nicht so und da ich ein baugleiches Gerät hab, dass nicht so viel
Krach macht, muss irgendwas im Eimer sein. Könnte mir jmd. vielleicht
einen Tipp geben, was man überprüfen könnte? Die funktion ist weiterhin
in ordnung, auch wenn ich mir die Spannung im Oszi anschaue, so ist die
Gleichspannung sehr "sauber", also sie schwingt auch nicht viel wie bei
billigen Labornetzteilen.
Vergleich mal die Stromaufnahme von dem brummenden Netzteil mit einem
leisen.
Könnte sein das intern ein Wicklungsschluss ist, wodurch das Netzteil
belastet wird und sich erwärmt. Würde in dem Fall demnächst kaputt
gehen.
Gruß Karl
Hallo Karl,
meinst Du jetzt die Stromaufnahme vom 230-Volt-Netz an das Netzteil? Und
wenn so ein Wicklungsschluss vorhanden ist - dann ist ein höherer Strom
ein Zeichen dafür?
-Wenn der Trafo schon ohne Last brummt, wäre Windungsschluß möglich oder
sind Dynamobleche schlecht gestopft (hier weniger wahrscheinlich).
-Wenn der Trafo ohne Last/Gleichrichter NICHT mehr brummt, wird der
Fehler hinter dem Trafo liegen? Gleichrichter, Elkos, zu große Last ???
Also, das Labornetzteil brummt sehr laut, wenn noch keine Last
dranhängt, wenn er einfach eingeschaltet wird und auch Spannung und
Strom auf Null stehen. Ich habe einfach mal mit einem Stück Kunststoff
an den Trafo drangehalten und man merkt richtig, dass der sehr viel
stärker vibriert als der in dem anderen Gerät.
Also ist der Trafo wahrscheinlich dann hinüber?
Klemm' mal den Trafo von der internen Schaltung ab! Brummt er dann
immer noch, prüfe, ob er sich erwärmt. Ein guter, einwandfreier Trafo
wird kaum handwarm werden. Wird er ohne sekundäre Last rasch heiss, ist
er wahrscheinlich hinüber (oder der Spannungswahlschalter steht auf
110V).
Brummt er ohne interne Schaltung nicht mehr, ist dort etwas hinüber
(Elkos und Gleichrichter prüfen)
Könnte es eigentlich auch ausreichend sein, einfach alle Schrauben an
dem Trafo nachzuziehen? Da ist z.B. eine Rundschlinge drum, die die
viele Bleche zwischen den beiden Wicklungen zusammenpresst. Aber das
Zeugs scheint alle drumherum lackiert zu sein und ich hab Angst, dass
Lack davon abplatzen kann.
PC-Anfaenger schrieb:> Könnte es eigentlich auch ausreichend sein, einfach alle Schrauben an> dem Trafo nachzuziehen?
Tu es und berichte vom Ergebnis..
PC-Anfaenger schrieb:> Hmm. Echt kompliziert. Mit dem Dingen nun zu arbeiten, ist blöd, weil es> zu laut ist - also unbrauchbar im jetzigen Zustand :-(
Ich fass es nicht... :-o
Hast du eigentlich schon mal etwas von dem gemacht, was geraten wurde?
Oder jammerst du nur rum und willst bemitleidet werden?
Wenn du selber nichts dran machen WILLST, dann schick das Netzteil zur
Reparatur irgendwo hin. So, fertig ausgekotzt. Zurück zum Thema...
PC-Anfaenger schrieb:> Ich habe einfach mal mit einem Stück Kunststoff> an den Trafo drangehalten und man merkt richtig, dass der sehr viel> stärker vibriert als der in dem anderen Gerät.
Du hast zwei baugleiche Geräte? Komfortabel!
Eine ganz einfache Frage: wenn du beide Netzteile unbelastet
eingeschaltet eine Stunde nebeneinander stehen lässt, wird dann der
Trafo beim brummenden Netzteil deutlich wärmer?
Lothar Miller schrieb:> Eine ganz einfache Frage: wenn du beide Netzteile unbelastet>> eingeschaltet eine Stunde nebeneinander stehen lässt, wird dann der>> Trafo beim brummenden Netzteil deutlich wärmer?
Hmm, kann ich nich sagen weil iss so laut konnte finger nich so laaang
dranhalten.
SCNR
Harald Wilhelms schrieb:> Sergio schrieb:>> Morgen,>>>> Hier ist die Schaltung von dem Teil.>>>> http://www.radiomuseum.org/r/statron_labornetzteil_3207.html>>>> Viel Spassle>> Sergio>> Hmm, irgendwas muss an dem Gerät wirklich kaputt sein, denn laut> obiger Beschreibung hat es keinen Ausgang für Schallausgabe. :-)> Gruss> Harald
Tja Harald, daher steht dort im Link unten wohl:
.... Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.
scnr
Andrew Taylor schrieb:>> keinen Ausgang für Schallausgabe. :-)> Tja Harald, daher steht dort im Link unten wohl:> .... Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.
Tja, ich schlage vor, einen Lautsprecher einzubauen und mit
Antischall anzusteuern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Antischall
Gruss
Harald
Lothar Miller schrieb:> Ich fass es nicht... :-o> Hast du eigentlich schon mal etwas von dem gemacht, was geraten wurde?> Oder jammerst du nur rum und willst bemitleidet werden?
Vielen Dank für die Vielzahl an Beiträgen. Ich hege folgenden Grundsatz
- von Netzspannung habe ich immer etwas respekt. Ist jetzt auf der
"Kleinspannungsseite" auf der Platine vielleicht ein Kondensator futsch
oder ne Diode, dann kann ich sie vlt. auslöten und ersetzen, aber bei
dem Trafo, wo dann 230 Volt auf der einen Seite durchfließen und die
Kabel richtig festgelötet sind, lass ich einfach die Finger, weil mir
das zu riskant ist - so stell ich das Dingen lieber in die Ecke und muss
mir halt ein anderes Labornetzteil anschaffen, dass ist mir sicherer.
Denn wenn man sich bei Stromsachen unsicher ist - lieber die Finger von
lassen als später sich von Angehörigen als Aschehäufchen wegschaufeln zu
lassen.