Hallo Experten,
ich habe hier eine einfache Phasenanschnittschaltung (s. Anhang)
Meine Frage: Wie berechnet man die Werte für die Widerstände und den
Kondensatoren und die anderen Bauteile?
Es geht um eine Halogenlampe 15V/150W.
Eigentlich möchte ich die Lampe nicht wirklich dimmen, sondern, die
Lampe soll mit einer Rampe Ein- und Ausgeschaltet werden.
Ich dachte, wenn ich erstmal das Prinzip der Phasenanschnittsteuerung
verstanden habe, könnte ich mit kleinen Änderungen bzw. Erweiterungen,
die gewünschte Steuerung bauen.
Ich freue mich über jede Hilfe.
MfG
rufus
Naja
Ein Triac leitet einmal gezündet bis zum nächsten Nulldurchgang (bzw.
Unterschreitung des Haltestroms). Er muß also in jeder Halbwelle neu
gezündet werden.
Die Regelung arbeitet nun so, daß je früher der Triac in der Halbwelle
gezündet wird umso mehr Anteil dieser Halbwelle steht der Last zur
Verfügung.
Früh gezündet -> hohe Leistung, spät gezündet -> wenig Leistung.
Für eine Regelung muß sich die Schaltung mit den Nulldurchgängen
synchronisieren und nach einer bestimmten (von der Soll-Leistung
abhängigen) Zeit den Triac zünden. Das kannst Du für einen Softstart
auch mit einem kleinen µC machen, ansonsten müßtest Du mit einer
Kondensatoraufladung einen Transistor als variablen Widerstand steuern.
Danke.
Irgendwie ist meine eigentliche Frage untergegangen, wie berechnet man
den nun die R's und C's? Um den Zündzeitpunkt des Triacs festzulegen und
vorallem das die Steuerung mit den 10A nicht in Rauch aufgeht?
Prinzip TRIAC: bei einer bestimmten Steuerspannung schaltet er durch und
bleibt leiten bis der Strom 0 ist.
RC-Glied: diese Steuerspannung erst x (milli-)Sekunden nach dem beginn
einer Halbwelle anstehen lassen. Die Berechnung dieser Zeit sollte klar
sein. Und der C stellt den Ansteuerstrom bereit.
DIAC: wenn der (Steuer-)Stromanstieg durch den TRIAC zu klein ist,
bilden sich nur kleine leitende Kanäle die aber mit dem Strom den sie
leiten sollen überfordert sind => Rauch. Also soll der DIAC schlagartig
durchschalten/hohen Steuerstromanstieg verursachen.
Also, ich weiß nicht warum die Schaltung Schrott sein soll!?
Funktionieren wird diese vorerst zum probieren. Wenns besser werden soll
mal hier schaun:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/phasecnt.htm
Ich habe noch dieses hier gefunden:
http://www.elektronik-magazin.de/page/dimmer-19
und sollte wohl gehen.
Zum berechnen würde ich sagen du musst rausfinden bei welcher Spannung
der Diac zündet. Dann einfach über RC Lade Formel / Kurve berechnen wann
die Spannung zum Zünden erreicht ist. Über das Tau von RC wird die Zeit
bestimmt, wann geschaltet wird. 20ms für eine Periode usw...
No y. schrieb:> Also, ich weiß nicht warum die Schaltung Schrott sein soll!?> Funktionieren wird diese vorerst zum probieren. Wenns besser werden soll> mal hier schaun:> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/phasecnt.htm>> Ich habe noch dieses hier gefunden:> http://www.elektronik-magazin.de/page/dimmer-19>> und sollte wohl gehen.> Zum berechnen würde ich sagen du musst rausfinden bei welcher Spannung> der Diac zündet. Dann einfach über RC Lade Formel / Kurve berechnen wann> die Spannung zum Zünden erreicht ist. Über das Tau von RC wird die Zeit> bestimmt, wann geschaltet wird. 20ms für eine Periode usw...
Davon wird aber auch nichts funktionieren, da er nur 15VAC Versorgung
hat...und ein DIAC erst bei ca 33V schaltet...
Dieses einfache Prinzip ist Erfolg versprechender:
http://www.eleccircuit.com/ac-dimmer-for-lamp-63v/
Falls du mich meinst Fusel:
Das soll uns sagen, dass derjenige der zu faul ist sich selbst das zu
berechnen oder der nicht weiß wie man die Spannung an einer Schaltung
zweiten Grades (wobei auch ein RC-Glied seinen Dienst tuen würde)
berechnet, sich dieses wissen erst mal aneignen sollte, da ihm sonst ein
Lichtlein aufgeht nur er nicht weiß wieso und der Lerneffekt = 0 ist.
Zusätzlich ist, wie bereits angesprochen, die Schaltung nicht
funktionsfähig, da DIACs (soweit ich weiß) nicht unter 20V Ubo zu haben
sind.
Es gibt aber schöne Schaltungen aus 3 Widerständen und 2 Transistoren
die einen DIAC simulieren.
Wenn er es an 230VAC (Achtung heiße Finger) probieren will dürfte es
ohne R1, R2 und C1 wohl mit folgender Formel funktionieren (LaTeX
ausgrab):
Und wem hier die Variablen nicht klar sind, der sei auf Absatz 1
verwiesen.
EDIT:
LaTeX hat mich jetzt so viel Zeit gekostet das zwei Leute schneller
waren.
Archäologe schrieb:> Uiii, ein antiker UJT ohne Typangabe - das funzt!
Nicht nur Bildchen gucken. Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "The Q1
use UJT – 2N4891 or other"
Hehe, aber wo kriegt man den her? Selber schnitzen?
Fusel schrieb:> Archäologe schrieb:>> Uiii, ein antiker UJT ohne Typangabe - das funzt!>> Nicht nur Bildchen gucken. Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "The Q1> use UJT – 2N4891 or other">> Hehe, aber wo kriegt man den her? Selber schnitzen?
Naja genau so antik wie ein Diac... ging hier nur ein funktionierendes
Prinzip. UJTs gibt übrigens bei Reichelt: 2N2646
Gruß
Jürgen
> Prinzip TRIAC: bei einer bestimmten Steuerspannung schaltet er durch und> bleibt leiten bis der Strom 0 ist.
Achso... Meine Meinung ist eher, daß die Dinger schon etwas Strom zum
Zünden brauchen und der Diac auch als Zündhilfe fungiert. Der
vorgeschaltete zeitbestimmende Kondensator liefert dann den Zündstrom.
Und zweitens liegt der Haltestrom von für 230V~/16A geeigneten Triacs
nicht bei Null sondern eher zwischen 10..40mA.
Es sollte aber kein Problem sein, einen Triac mit einem µC-Ausgang
direkt zu zünden. Dazu gibts Beispielschaltungen wie Sand am Meer.
> ging hier nur ein funktionierendes Prinzip
Leider funktioniert der elecschrott eben nicht.
Es fehlt mindestens ein Elko hinter der Diode.
Aber das hat der Typ, der so radebrechend englisch
schreibt, wohl selbst nie verstanden.
> Es fehlt mindestens ein Elko hinter der Diode.
Bullshit. Solche Schaltungen werden gerne mit ungesiebter Spannung
versorgt damit sie sich auf die Netzfrequenz synchronisieren.
Hi Leute,
ich komm nicht weiter.
Eine einfache Rampensteuerung 0-100% würde mir auch schon weiterhelfen,
allerdings habe ich keine Idee, wie ich das realisieren kann.
Es geht um eine ~15V/150W Halogenlampe.
MfG
Gleichrichten, zumindest um die Elektronik mit gesiebter Gleichspannung
versorgen zu können, dann für die Rampe einen KOndenstaor aufladen und
entladen - bei besonderen Anforderungen an Länge und Helligkeit mit
halbwegs konstantem Strom, sonst als RC-Kennline auf einem Teil der
möglichen Spannung.
Mit dieser Steuerspannung eine PWM im Tastverhältnis regeln, und diese
PWM schaltet dann die Halogenlampe an und uns, das kann asynchron zur
Wechselspannung passieren selbst wenn die Lampe tatsächlich mit
Wechselstrom versorgt wird (damit der zuerst angesprochene Gleichrichter
nicht zu dicke werden muß).
Die klassische Innenlichtschaltung macht das, wobei die
Schalterbetätigung nicht sofort zum aufdimmen/abdimmen führt, sondern
erst etwas später:
+---------------+-----+---------+-- +U
| | | |
10k +--10k---+ | | Lampe
| | | 47uF 1M |
+--+--|+\ | | | |
| | >--+ | | TS912 |
| +--|-/ 10k +-----+--|-\ |
| | | | | >--|I NMOSFET
| +--------+---(--------|+/ |S
10k | | |
| 100nF Türkontaktschalter |
| | | |
+--+------------+---------------+-- GND