Infrarot Repeater

OP #2537916
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Hallo,
ich brauche mal eure Hilfe.Ich will ein FB-Infrarot Signal durch die 
Wand bekommen, also hab ich mir gedacht, einfach ein IR-Empfänger-Modul 
(TSOP31238) nehmen und das Signal wieder auf eine IR-Diode ausgeben.

Aber leider funktioniert es so einfach anscheinend nicht, ich weiß aber 
nicht warum. Ich hab verschiedene Schaltungen versucht, zeitweise sogar 
ein µC dazwischen der das Signal einfach nur durch gibt und kontrolliert 
ob es ein IRMP Signal ist, was auch funktionierte, aber die Geräte 
reagierten nicht auf das Ausgangssignal.

Ich hab dann auch mal mit Scope und einer einfachen IR-Fotodiode die 
Signale von FB und Repeater aufgenommen (siehe Anhang) aber da sehe ich 
auch keinen Unterschied zwischen. Die Entfernung und der Winkel war 
beide male ungefähr gleich, also kann es ja auch nicht an der Stärke des 
Signals liegen.

Dann dachte ich mir das es vielleicht die Wellenlänge ist, und dann hab 
ich aus einer alten FB die Diode genommen, aber damit ging es auch 
nicht!?!

Was mache ich denn Falsch?
Angehängte Dateien:
Gast #2537925
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IR-Signale von der Fernbedienung sind moduliert, meistens mit 38KHz. Der 
TSOP hat einen internen Deodulator. Das heißt, da kommt nur das 
Nutzsignal raus. Bau dir zazu einen 38KHz-Rechteckgenerator, 
Tasverhältnis 50%. Das Sinal gibst du auf den einen eingang eines 
UND-Gliedes und aus den anderen Eingang das Ausgangssignals des TSOP. 
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes auf deine Sendediode.
Gast #2537958
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Ich habe 1994 oder 95 mal etwas ähnliches gebaut, allerdings noch ohne 
TSOP31238, also quasi zu Fuß. Ein Problem mit Demodulatoren oder 
fehlender Trägerfrequenz hatte ich damals nicht, aber die Reichweite war 
entscheidend vom Strom abhängig und der musste gehörig groß (an der 
Grenze zu P(tot)) sein. Ich habe damals schamlos von einer kommerziellen 
Fernbedienung abgekupfert um die Reichweite hinzubekommen.
Ein weiteres Problem war das rauschen auf dem IR-Signal. Abhilfe 
schaffte ein SL486  http://www.philohome.com/sensors/laser/SL486.pdf
OP #2538010
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Huu das scheint doch nicht so einfach zu sein wie ich dachte XD

Mal sehen ob ich das hin bekomme. Wenn ich das jetzt richtig Verstanden 
hab, dann darf die Sendediode nur senden wenn der Rechteckgenerator bei 
high bzw. low ist und der TSOP bei low ist?
Beim Rechteckgenerator Kriterium muss mich auf eins fest legen, aber 
dann ist es doch egal welches oder?
Gast #2538983
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Wozu simulieren?

Das Einzige, was man braucht, ist die Formel für
die Schwingfrequenz des Schmitt-Trigger-Oszillators.

Siehe Datenblatt HC132:  f = 1 / (0,8  R  C)

Die ist aber wegen Exemplarstreuungen (Hysteresis) nur auf
vielleicht 20% genau. Daher ist ein Abgleich erforderlich.

Mit einem Quarz-getaktetem µC geht es natürlich exakter.

In Innenräumen (10 ... 30 °C) reicht das, weil z.B.
der TSOP1738 (38 kHz) bei 36...40 kHz gut arbeitet.

Nicht brauchbar für verschärfte Temperaturanforderungen, wie
etwa -75 °C ... +150 °C!!!
Gast #2540600
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Tiny28 ???

28 Pins dafür, dass EINER DAVON 60 mA schafft,
statt den üblichen 40 mA bei allen anderen Tinys?

Ein Tiny25 hat 8 Pins, der interne 8 MHz Oszillator
ist genau genug.

4 Pins für U+, GND, Reset und TSOP Input.
Also 4 Pins parallel für die IR-LED.
100 mA: je 25 mA mit 4 * R = 120 Ohm zur LED.
Deutlich platzsparender!

Braucht aber 4,5 - 5,5 V, damit die Rechnung stimmt.
Schlecht für Batteriebetrieb ohne Spannungsregler.

Allerdings arbeitet ein TSOP17xx auch nur in diesem
Spannungsbereich.

Also: Spendiere dem Repeater eine energie-effektive
Wandwarze (8..9 V=) und einen 78L05, o.ä.

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