Von Windriver gibt es alle notwendigen Kommandozeilentools, mit denen du
z.B. ein Projekt erstellen kannst und auch konfigurieren.
Danach kannst du mittels Makefile kompilieren. Diese Tools brauchen aber
auch alle eine gültige Lizenz.
Aber alleine das Konfigurieren des Kernels ist so undurchsichtig, weil
man die Abhängigkeiten der Komponenten nicht kennt, dass das quasi zu
einer fast endlosen Trial&Error Sitzung ausartet. Das ist nur ein
Nachteil, wenn man ohne Workbench arbeitet.
Weiter sind in der Workbench diverse gute Debug- und Analysetools drin.
Projekt erstellen, verwalten u.s.w. wird wesentlich einfacher.
Du kannst ohne die Workbench kein Hochsprachen-Debugging machen. Sie
benutzen ihr eigenes Protokoll für den Debugger und nicht GDB. Du
brauchst mit der Workbench keinen ICE zum Debuggen, wenn du das System
schon am laufen hast.
Warum möchtest du auf die Workbench verzichten, wenn es doch ein
erweiters Eclipse ist?
Du glaubst da Geld zu sparen? Weit gefehlt. Auch der DIAB Compiler fragt
die Lizenz ab. Die GNU-Toolchain, die bei Windriver ja auch beigelegt
ist, fragt auch nach der Lizenz, zumindest fragt das Build-System
danach.
Also du kommst eh nicht um die Lizenz herum zumal das auch nicht im
Sinne von Windriver ist ;-)
Warum also auf die Workbench verzichten?
Ich will die Workbench nicht über den Klee loben, aber sie ist schon ein
gutes Werkzeug (mit Macken). Wenn man Eclipse schon kennt, kommt man mit
ihr gut zurecht.
Malte schrieb:
> neg.: die Windriver Workbench gibt es nur gegen viel Geld
Um Das Geld kommst du nicht herum. Es sei denn du hast den Source
geklaut.
Das Build-System ließe sich evtl. noch modifizieren, sodass du eine
freie GNU-Toolchain nutzen kannst. Für Hausgebrauch zuviel Arbeit. Wer
braucht zu Haus auch schon VxWorks? Für professionellen Einsatz ist
diese Methode sicher auch nicht geeignet, da genauso teuer (Zeit).