Ich habe hier von einem ehemaligen Kollegen Unmengen von Operations-
verstärkern vom Typ A109 (Vergleichstyp µA709) bekommen. Jetzt überlege
ich, was man Sinnvolles damit anstellen kann. Viele Sachen findet man ja
dazu nicht mehr im Netz, -der Kollege ist wohl einfach zu alt.
Frage: Siehe Überschrift
;-)
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Ich habe hier von einem ehemaligen Kollegen Unmengen von Operations-> verstärkern vom Typ A109 (Vergleichstyp µA709) bekommen. Jetzt überlege> ich, was man Sinnvolles damit anstellen kann.
Oszillatoren bauen! Das geht mit denen bestens, auch wenn man es nicht
will. ;-)
Danke für Eure Hinweise und Ratschläge.
@Jobst
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ein Effektgerät zum
Betrieb
mit E-Gitarren. Das könnte der Sohn meines Kumpels gut gebrauchen.
Ein guter Vorschlag.
MfG Paul
Hi, wenn du sie noch hast, dann schenk sie dem STEIM in Amsterdam.
Marije Baalmann oder Jonathan Reus freuen sich vermutlich darüber,
damit können sie die Crackleboxen bauen!
m.
mit einer meiner ersten Selbstbau-Verstärker(E-Gitarre) war mit dem A109
und KU607 (Brückenschalt.):
Schwierig war, den "Verzerrer" auszuschalten --
p.s.:
schau mal in alte "Funkamateur" ;
Paul Baumann schrieb:> Ich habe hier von einem ehemaligen Kollegen Unmengen von Operations->> verstärkern vom Typ A109 (Vergleichstyp µA709) bekommen. Jetzt überlege>> ich, was man Sinnvolles damit anstellen kann
FS12/72 Netzteil bauen, und schon haste 4 Stück verarbeitet .-)
Paul Baumann schrieb:> Ich habe hier von einem ehemaligen Kollegen Unmengen von Operations-> verstärkern vom Typ A109 (Vergleichstyp µA709) bekommen.
Der 709 hat ähnliche Daten wie der 741; er muss allerdings extern
kompensiert werden(siehe Datenblatt). Für einfache Zwecke also
brauchbar. Für den Audiobereich ist der Frequenzgang aber schon
etwas knapp. Grundsätzlich gilt: Da OPVs heutzutage nur noch
wenige Cent kosten, ist vermutlich die unbedingt nötige Aussen-
beschaltung schon teurer als ein kompletter, modernerer OPV.
Gruss
Harald
Ich habe einen Funktionsgenerator damit gebaut.
(Wien-Brücke für Sinüsse, Rechteckformer, und Dreieck- und Sägezahn)
Da sind 5 Stück davon drin.
Das reicht, um mal einen NF-Verstärker oder ein Radio "durchzupfeifen"
Das Effektgerät brauchte ich nicht mehr zu bauen, da der Kollege schon
ein
industriell hergestelltes Gerät gekauft hatte.
Ja, eine Brückenschaltung zur Ansteuerung einer Antennendrehanlage hatte
ich schon vor >35 Jahren gebaut, um meinen ganzen Mast von der Wohnung
aus
drehen zu können, damit ich "West-Fernsehen" empfangen konnte.
Danke für Eure Ratschläge und Hinweise.
MfG Paul
Ist halt auch nicht Kurzschlussfest und zur Offsetkompensation bedarf es
ggf. nochmal einer handvoll Widerstände.
Andere basteln mit Röhren und finden das auch ganz toll, ...
Ich habe auch noch ein paar davon liegen aber das sind nur Ersatzteile.
Was Neues wird damit wohl keiner anfangen wollen. Ich habe auch 723 (von
dem habe ich letztens beim Bau eines Epromers für "schräge" CY7C291
sogar mal einen verwendet, da sich da über ein Pin die Ausgangsspannung
abschalten läßt) 725,741,748 in diversen Gehäusen. Aber was Neues fange
ich damit nicht an.
Versuche die dinger in der Bucht zu verticken oder bei
robotrontechnik.de, sehr hoch wird der Bedarf aber wohl Nicht sein.
Schade ist es aber wenn man Sowas sucht und nur bei "abgekündige oder
schwehr zu bekommende .." fündig wird.
Gruß,
Holm
Holm Tiffe schrieb:> Ich habe auch 723
Ich denke,der ist nach wie vor für viele Schaltungen noch gut
verwendbar und wird auch noch zu moderaten Preisen verkauft.
Gruss
Harald
@Holm
Ja, µA723 von Tesla habe ich hier auch noch ein paar. Ich bin ein großer
Fan davon, wenn es um den Bau von Netzteilen geht.
Pieter schrob:
>bau doch einen Analog-Rechner, da brauchste Unmengen von A109...
Nein, damit rechne ich nicht.
;-)
Danke, -davon habe ich seit der "Fahne" (Armee) genug....
Dort hatten wir Analogrechner, die ganze LKW-Sattelauflieger füllten
:-/
MfG Paul
@ Paul Baumann (Gast)
>Danke, -davon habe ich seit der "Fahne" (Armee) genug....>Dort hatten wir Analogrechner, die ganze LKW-Sattelauflieger füllten>:-/
Mobile Computing anno 1850 ;-)
Herr Nührman schreibt in seinem Buch ´Operationsverstärker-Praxis´:
"...allerdings verbirgt sich auch hinter der Bezeichnung CA 3008 und
CA3010 der Typ 709. Die Typenbezeichnungen N 5709 oder SN 52709 hingegen
geben uns weniger Rätsel auf."
Vielleicht lassen sich damit zusätzliche Schaltungen im Netz finden.
Jetzt wirds Offtopic: Ich habe mir auch noch ein paar MAA3005 zugelegt,
das Ding ist ja recht universell, Entweder Differenzverstärker mit
Konstantsromquelle oder aber Kaskode. Das Teil enthält ja auch den
mittlerweile knappen CA3028, man muß nur ein paar Anschlüsse nach Masse
brücken. Zum 723 habe ich auch kein schlechtes Verhältnis, immerhin
nennt sich das Ding Präzisionsspannungsregler. Man sollte nur tunlichst
nicht auf den Basisvorwiderstand am Erweiterungstransistor verzichten
sonst brennt der
interne Ausgangstransistor gerne beim ersten Kurzen ab...
Analogrechner? Vaxman (Tm) hat vor 3 Wochen bei mir einen ADT3000
abgeholt, er sucht noch Unterlagen..
Gruß,
Holm
Hallo Harald.
>> Ich habe auch 723>> Ich denke,der ist nach wie vor für viele Schaltungen noch gut> verwendbar und wird auch noch zu moderaten Preisen verkauft.
Klar. Den gibt es ja sogar im SMD SOIC14 Gehäuse. Laut Datenblatt gibt
es auch ein LCC Gehäuse. Er hat also den Sprung nach SMD geschafft, auch
wenn sogar die runde THT Blechdosenbauform noch angeboten wird.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Der 709 sollte auch prima als Rauschgenerator zu verwenden sein. Mit
insgesamt 3 Stück (Rauschi, Hochpass,Tiefpass) kannst du dann die
Klangfarbe von Viktoria- bis Niagarafälle einstellen. Und bloss nicht
frequenzkompensieren :-)
MatzetroniK schrob:
>...kannst du dann die Klangfarbe von Viktoria- bis Niagarafälle einstellen.
Das sage ich Dir....
;-)
Ich habe damit mal für das Kulturhaus einen Verstärker
(Quasikomplementär-
endstufe mit KD503 hinten dran) gebaut. Da habe ich dann den mit dem
geringsten Rauschen in der Fassung gelassen.
>Und bloss nicht frequenzkompensieren :-)
Na, wo werd' ich denn?!
;-)
MfG Paul
@ Paul Baumann
Hallo Paul,
ich habe ein Buch geschenkt bekommen von Hans Jochen Schulze
"Musiksynthesizer selbstgebaut" aus der amateurreihe electronica Band
180 dort wird der OPV A 109 verwendet! Ich selbst möchte das Teil oder
einige Schaltungen dort heraus nachbauen. Hast du noch ein paar A109 ich
hätte Interesse an einer Hand voll :-) müsste noch schauen wie viel man
benötigt in der Summe?
LG Sven
Fabian . schrieb:> Ich glaube nicht dass Paul hier nach 3 Jahren nochmal reinschaut.
Och, macht er bestimmt - aber warum nimmst du nicht einfach einen
anderen OpAmp, wie den TL061 oder LF351 oder TLC271...
Die Schaltungen funktionieren damit mindestens genauso gut.
lrep schrieb:> Im Blechgehäuse oder im Kunststoffgehäuse?
Gabs die nicht auch mit Holzgehäuse? :-P
Ich wuerde die Dinger als Komparatoren einsetzen und Leds damit
ansteuern fuer eine (digitale) Analoguhr.Die ICs wuerden dabei auch als
"Designobjekte" verwendet werden.
Zahlenangagben wie 1,2,3.....12 wuerden mit den ICs gebildet,welche auch
gleichzeitig zur Ansteuerung der Leds verantwortlich sind - das ganze
mit einem uC abgerundet - waer doch interessant.......
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.....
Hatte die Hoffnung das ne automatische Email Benachrichtigung ihn über
Aktivitäten in seinem Chat benachrichtigt und er stolz wie Bolle mal nen
Blick riskiert.
Naja Warum nicht ein Vergleichstyp nehmen... never change a running
system
Die guten alten DDR teile. Habe mal alte Wiederstände aus nem Bunker in
Peenemünde geholt. Die waren dort verbaut in Schaltungen am Eingang. Ich
steh auf son Scheiss vllt. Nostalgie oder einfach nur ne Macke :-) so
ist es und so es bleiben :-) Gute Nacht euch