Uhu Uhuhu schrieb:
> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Alkaline laufen
>> bei mir nie aus, und wenn sie 5 Jahre über dem Haltbarkeitsdatum liegen,
>> und in einer Quarzuhr auch völlig bis zum letzten Elektron leer gepreßt
>> wurden.
>
> Wie machst du das?
Vielleicht hatte ich auch einfach etwas Glück. Gelegentlich sind die
Elektroden am Rand mal ganz leicht weißlich bis grünlich angeschwitzt,
aber so, daß es noch lange nicht an die Kontaktfedern kommt. Dann ist es
aber auch allerhöchste Zeit für die Entsorgung.
Einen Stahlmantel, der seitlich durch war, sah ich noch nie. Wenn, dann
kommt ein wenig Pampe an den Elektrodenübergängen heraus, so wie ich es
gerade mit dem Anschwitzen beschrieb.
> In meiner alten DCF77-Uhr ist so eine Zelle ausgelaufen und hat intern
> eine ganz schöne Sauerei gemacht, die nur dank der Schwerkraft nur
> geringen Schaden gemacht hat. Die Battereikontakte waren allerdings
> angefressen, das aber nicht so schlimm, daß sie unbrauchbar waren.
>
> Das Problem löste sich dann 2 Jahre nach dem Batteriewechsel dadurch,
> daß ein Segmenttreiber dicke Backen gemacht hat...
Möglicherweise gibt es ja in Bezug auf die Dichtigkeit der Batterien
auch Qualitätsunterschiede von Hersteller zu Hersteller. Da ich schon
seit einiger Zeit die Marke von Aldi verwende, weiß ich natürlich auch
nicht, wie andere Marken sich da verhalten. Aldi hatte mal lange Zeit
Batterien vom Hersteller TDK. Sie entsprechen meinen Ansprüchen auch
vollstens. Vor allem kosten sie gerade mal die Hälfte üblicher Marken.
Im Augenblick haben sie eine neutrale Hausbezeichnung. Können aber immer
noch vom selben Hersteller sein.
Die Betriebstemperatur spielt vielleicht auch eine Rolle. Und zwar habe
ich einen alten Radiowecker mit 9V-Block als Netzausfallbatterie, der
innen im Batteriefach ziemlich lauwarm wird. Aber durch den Trafo. Da
ist der 9V-Block auch ohne Netzausfall nach ein paar Monaten schon hin.