Hallo Leute, vielleicht hat jemand von euch etwas Ahnung von Camcordern. Ich möchte mir einen kaufen, um insbesondere unsere Kinder zu filmen. Deshalb habe ich großen Wert auf gute Low-Light Eigenschaften gelegt und einen guten Verwacklungsschutz. Ich hätte auch an und für sich einen sehr guten Camcorder gefunden, nämlich den CANON HF G10. Die andere, die ichr mir angeschaut habe wäre die Sony CX700 (ich weis natürlich auch, daß bald neue Modelle von Sony kommen). Nun das Problem. Ich persönlich habe irgendwie immer das Gefühl, daß Sony etwas blaustichige Aufnahmen macht. Dafür bietet Sony für den Preis etwas mehr. Was mich besonders an der CANON stört, ist die Tatsache, daß diese nur folgende Formate liefert: AVCHD 1440 x 1080/50i AVCHD 1920 x 1080/50i AVCHD 1920 x 1080/25p AVCHD 1440 x 1080/25p Wie Ihr seht, also kein 1920 x 1080/50p Also keine echten Progressiven Aufnahmen mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Manche meiner Freunde sagen, daß das der Grund für sie wäre die CANON nicht zu kaufen. Ich bin mir nicht so sicher ob man wirklich so viel Wert auf 50p legen soll. Was meint Ihr dazu ? Nach allem was ich gelesen habe liegt die Canon halt im Low-Light Verhalten vorne und ich finde das auch wichtig. Daß der Verwacklungsschutz bei SONY wohl besser ist als bei CANON weis ich, aber der soll auch brauchbar sein. Über eure Antworten freue ich mich schon Gruß Der Grenzwertzerfetzer
Manfred Singer schrieb: > Wie Ihr seht, also kein 1920 x 1080/50p Und? Daraus würde immerhin die doppelte Datenrate resultieren, und --wegen der geringeren für die Belichtung zur Verfügung stehenden Zeit-- Du die effektive verfügbare Lichtstärke gegenüber /25p halbieren. Wozu 50p? Kinofilme werden mit 24p gedreht ... und das reicht da i.d.R.
Hallo Rufus, danke schon mal für die Antwort. Ich hörte eben schon von Leuten die alles andere als 50p als nicht mehr Zeitgemäß titulieren und insbesondere folgende Amazon Bewertung verwirrt mich total, da bei slashcam.de für diesen Camcorder in der EU (PAL) Version tatsächlich 25p progressiv angegeben werden. 24p gibts anscheinend nur bei NTSC, richtig ? AMAZON REZESSION: Der PAL-Version vorenthalten wird der native 24p-Modus. Hier zeichnet die Kamera nämlich mit echten 24 Vollbildern pro Sekunde auf. Wer es nicht glauben möchte, sehe in die Handbücher der verschiedenen Versionen, die Version für Europa heißt "Legria", die für die USA und andere NTSC-Länder "Vixia". Bei der PAL-Version gibt der Sensor nur 50i aus, bei der NTSC-Version entweder 60i oder 24p. Daß Canon anders als die Mitbewerber auf 50p verzichtet, wäre ja noch verschmerzbar, hätte die Kamera einen echten 25p-Modus, dies ist aber nicht der Fall. Ich finde dieses Verhalten gegenüber Käufern der PAL-Version ziemlich diskriminierend. Denn echte progressive Aufnahmen sind schärfer, da sie nicht de-interlaced werden müssen und selbst de-interlacede Aufnahmen sehen nie so schön aus wie echte progressive Aufnahmen. Da mittlerweile auch die meisten Fernseher 24p(oder noch höhere progressive Bildraten) problemlos unterstützen, sollte Canon sein Marktverhalten echt überdenken, denn warum man die Kamera in gewissen Regionen so in ihrer Funktionalität beschneidet, ist mir schleierhaft.
Tja, dann scheint das tatsächlich kundenorientierte Leistungsumfangsangleichung* zu sein. *) Verarschung
Die Panasonic SD909 gibts auch noch, die kann 50p und ist auch wirklich ziemlich gut. Und das sage ich, weil wir die neben einer Sony EX3 und einer Panasonic HPX301 nutzen, die im Semiprofi/Profi-Bereich zwischen kleinerem und grösserem Kleinwagen liegen. Mit etwas Setup ist das Material der 909 sogar sendefähig und passt zu den anderen... Insb. kann man alle Automatiken abschalten, das ist bei anderen Kameras nicht immer der Fall. Der optische Zoom ist auch besser (12x) als bei den beiden genannten, den digitalen sollte man eigentlich ohnhin immer abschalten, egal welches Modell. Im Sucher siehts noch gut aus, auf der grossen Glotze schon matschig/billig. Der Deshaker taugt auch, auch wenn er bei grossen Zoomstufen etwas nachzieht. Falls noch nicht bekannt: Auf http://forum.slashcam.de/portal.php nachschauen, da sind die Kameras alle schon besprochen worden, vermutlich auch getestet mit Referenz auf andere Tests. Notfalls auch mal selber fragen. Aber Vorsicht, sind auch (Canon|Sony|Panasonic)-Fanboys unterwegs ;)
Auf die Auflösung kommt es gar nicht so an wenn die Kamera+Objektiv nicht lichtempfindlich genug ist. Die meisten haben bei normalem Zimmerlicht ein wirklich gräßliches Bildrauschen. Und das in HD, na prima! In praller Sonne bei blauem Himmel kann man natürlich wundervolle knackscharfe HD-Aufnahmen machen. Bleibt nur die Frage, mit was für einem PC kann man solche Bildformate halbwegs flüssig bearbeiten...
> Die meisten haben bei normalem Zimmerlicht ein wirklich gräßliches > Bildrauschen. Und das in HD, na prima! Und deswegen machen die Profis soviel mit Extra-Licht rum, weil alles andere halt eben nach Amateur aussieht (ausser man will einen Doku-Look mit genau einem Licht von vorne, wo alle so glänzend-blasiert aussehen). Aus Spass werden die paar kW Licht jedenfalls nicht installiert... Und wenn es nicht anders geht, muss der Weissabgleich bei Schwachlicht manuell gemacht werden. Automatiken versagen bei sowas und produzieren Farbmüll, der im Nachhinein gar nicht mehr vernünftig korrigierbar ist, weil das nicht konstant bleibt. > In praller Sonne bei blauem Himmel kann man natürlich wundervolle > knackscharfe HD-Aufnahmen machen. Wobei halt bei den "kleinen" Kameras mit Winzsensor dann eben leider auch alles knackscharf ist und es kein schönes Bokeh (unscharfer Vorder/Hintergrund) gibt. Das ist IMO zu >50% der Effekt, wo auch Normalmenschen Profi- vs. Amateurmaterial auseinanderhalten können, selbst wenn sie nicht genau sagen können, woran sie das eigentlich erkennen. Aus dem Grund sind die DSLRs mit Videofunktion grad so in. Es ist arg mühsam, damit zu filmen (kein AF, ruckelige/gar keine Blendensteuerung, mistiger Formfaktor), aber das Ergebnis sieht eben nach Film aus und nicht nach "Video vom Kindergeburtstag". > Bleibt nur die Frage, mit was für einem PC kann man solche Bildformate > halbwegs flüssig bearbeiten... i7- Quadcore, >2.5GHz und am besten HW-Unterstützung (GPU bzw. die vom neuen i7). Klar geht natürlich auch alles kleiner, aber wenn schon die Preview übel ruckelt, macht das Schneiden nicht wirklich Spass. Man will ja das Schnitttiming schon sehen, ohne das ganze rausrendern zu müssen...
Georg A. schrieb: > i7- Quadcore, >2.5GHz und am besten HW-Unterstützung (GPU bzw. die vom > neuen i7). Klar geht natürlich auch alles kleiner, aber wenn schon die Tja, irgendwie ist es immer das gleiche. Seit dem Amiga habe ich mich so nebenbei immer mal wieder mit Videobearbeitung beschäftigt und IMMER war die aktuell verfügbare Hardware zu langsam. Gut, damals hatte man 320x240, jetzt FullHD. Und nach wie vor semmelt die Software gern mal ab.
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