Hallo,
für ein Bastelprojekt würde ich gerne einen Hub- bzw. Schubmagneten
selberbauen.
Leider habe ich trotz Tante-Google-Konsultation bisher keine Infos
gefunden, wie ein Hub- oder Schubmagnet günstigerweise aufgebaut wird.
Wenn jemand einen Link zum Thema kennt oder sagen kann, wobei es dabei
ankommt, bitte posten!
(merkwürdigerweise findet man bei Wikipedia dt. auch nichts
sachdienliches zum Thema. Wie lautet eigentlich das englische Wort für
Hubmagnet)
Gerald_Pl schrieb:> Hallo,>> für ein Bastelprojekt würde ich gerne einen Hub- bzw. Schubmagneten> selberbauen.
Du nimmst einen passenden Spulenkörper (oder drehst ihn Dir
auf ner Drehbank) und wickelst Draht drauf...
Gruss
Harald
PS: M.E. sollte ein Klappankermagnet für Deine Zwecke völlig
ausreichen. Die Spitze des Stiftes sollte nicht mehr als
1mm vom Papier entfernt sein, da sie sich sonst viel zu schnell
"flachklopft".
hier ist was zum thema:
http://ola.cti.ac.at/velo/HUB/HUB-1.htm
der dort gezeigte aufbau ist aber vermutlich für den nachbau besonders
im mini-maßstab nicht geeignet
Danke für die Antworten!
Harald Wilhelms schrieb:> PS: M.E. sollte ein Klappankermagnet für Deine Zwecke völlig> ausreichen. Die Spitze des Stiftes sollte nicht mehr als> 1mm vom Papier entfernt sein, da sie sich sonst viel zu schnell> "flachklopft".
Die 1mm kommen hin. Bei dem Klappankermagnet bin ich mir nicht wirklich
sicher...
> Du nimmst einen passenden Spulenkörper (oder drehst ihn Dir> auf ner Drehbank) und wickelst Draht drauf...> Gruss
Ich interpretiere das mal so:
In einen Weicheisenzylinder wird ein Loch eingebracht, das aber nicht
durchgeht. Dort wird ein Stabmagnet eingebracht.
Der Weicheisenzylinder bekommt eine "Ummantelung" aus einer Spule aus
isoliertem Kupferdraht.
Legt man Strom der richtigen Polarität an, schießt der Magnet aus seinem
"Loch"!
Ist das so korrekt?
:O)
Gerald_Pl schrieb:> In einen Weicheisenzylinder wird ein Loch eingebracht, das aber nicht> durchgeht. Dort wird ein Stabmagnet eingebracht.> Der Weicheisenzylinder bekommt eine "Ummantelung" aus einer Spule aus> isoliertem Kupferdraht.> Legt man Strom der richtigen Polarität an, schießt der Magnet aus seinem> "Loch"!
Normalerweise nimmt man einen Kunststoffwickelkörper und ein
Weicheisenkern wird dort reingezogen. Braucht man eine Schub-
bewegung, wird ein dünner Messingstab am Weicheisenkern befestigt,
der durch die Spukle durchgeht und auf der anderen Seite rausguckt.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Normalerweise nimmt man einen Kunststoffwickelkörper und ein> Weicheisenkern wird dort reingezogen. Braucht man eine Schub-> bewegung, wird ein dünner Messingstab am Weicheisenkern befestigt,> der durch die Spukle durchgeht und auf der anderen Seite rausguckt.> Gruss> Harald
Dann ist bei diesem Aufbau also der Weicheisenkern beweglich und der
Magnet fest?
Ist die Spule dann um den Weicheisenkern oder den Magneten gewickelt?
Wie ist die Ruhelage (also ohne Strom)? Der Weicheisenkern "klebt" dann
am Magneten?
Gerald_Pl schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Normalerweise nimmt man einen Kunststoffwickelkörper und ein>> Weicheisenkern wird dort reingezogen. Braucht man eine Schub->> bewegung, wird ein dünner Messingstab am Weicheisenkern befestigt,>> der durch die Spukle durchgeht und auf der anderen Seite rausguckt.>> Gruss>> Harald>> Dann ist bei diesem Aufbau also der Weicheisenkern beweglich und der> Magnet fest?
Ja, das ist der Standardaufbau bei praktisch allen käuflichen
Hubmagneten.
> Ist die Spule dann um den Weicheisenkern oder den Magneten gewickelt?
Weder noch. Bei Hubmagneten gibt es normalerweise keine zusätzlichen
Permanentmagneten.
> Wie ist die Ruhelage (also ohne Strom)? Der Weicheisenkern "klebt" dann> am Magneten?
An welchem Magneten? Der Weicheisenkern ist ausserhalb der Spule
und wird bei Stromfluss in diese reingezogen.
Gruss
Harald
Ob der Zugmagnet OAK 814028-260 von pollin schön genug ist ?
man liest da: Betriebsspannung 24 V-, 0,5 A, 10% Einschaltdauer, ideal
zur Betätigung von Schaltern, Riegeln, Klappen usw. Maße ohne Anker
(Lxø): 60x19 mm, Anker-ø 8 mm. Lieferung mit Befestigungswinkel für
einfache Montage.
Harald Wilhelms schrieb:> An welchem Magneten? Der Weicheisenkern ist ausserhalb der Spule> und wird bei Stromfluss in diese reingezogen.> Gruss> Harald
Danke für den Hinweis, ich war von falschen Voraussetzungen ausgegengen.
Zum Glück gibt es dies Forum!
oszi40 schrieb:> Ob der Zugmagnet OAK 814028-260 von pollin schön genug ist ?>> man liest da: Betriebsspannung 24 V-, 0,5 A, 10% Einschaltdauer, ideal> zur Betätigung von Schaltern, Riegeln, Klappen usw. Maße ohne Anker> (Lxø): 60x19 mm, Anker-ø 8 mm. Lieferung mit Befestigungswinkel für> einfache Montage.
Könnte von der Größe her grade noch ok sein. Danke für die Info!
Weiß jemand, was 10% Einschaltdauer bedeutet?
Gerald_Pl schrieb:> Weiß jemand, was 10% Einschaltdauer bedeutet?
Ja, wenn er 1min eingeschaltet war, braucht er anschliessend
9min Pause zum abkühlen.
Gruss
Harald
Man kann die Spannung, wenn der Stößel angezogen hat auf die
Haltespannung (z.B. mit einem Kontakt) reduzieren, dann kann
man auch eine Einschaltdauer von 100% (neben anderen Kühlungsmaßnahmen)
herausholen. Wenn das Datenblatt da nix her gibt muss man die
Haltespannung experimentell ermitteln.
Warum nimmst du nicht ein Relais und schmeisst die Kontakte weg.
Kriegst du für alle Spannungen und die Spule ist dann auch
dauereinschaltfest.
So gut kriegst du es nicht selbst hin.
Wen Du etwas kräftiger ziehen oder drücken willst, schau mal hier, oder
bei anderen Teilelieferanten für Flipper-Automaten. Dort gibt es evtl.
auch passende Umlenkhebel und Gelenke, falls du sowas brauchst.
http://www.heiku.de/Flipper?gclid=CNrXponKlq8CFYnwzAodIxLrhw
An die Flipperspulen hatte ich auch gedacht (war da mal im Kundendienst
tätig), allerdings werden die mit 50V angesteuert und benötigen auch
einen Dauermagnet - Stößel.