Hallo,
ich betreibe ein EA DOGM128 Display an einem STM32 Discovery Board.
Betriebsspannung ist somit 3.0V, da ich das ganze über den Debugger mit
Strom versorge. Das funktioniert auch ganz gut :-)
Ich kann erfolgreich meinen RAM-Buffer auf das Display ausgeben. Soweit
so gut.
Nun stelle ich aber ein Problem fest:
Wird ein derartiges Bitmuster auf das LCD ausgegeben, sodass jeder 2.
Pixel schwarz wird, also so ein Schachbrett-Muster, dann wird auf einmal
der Kontrast extrem schlecht und man erkennt kaum noch was. ?!
Bei allen anderen Bitmustern funktioniert es einigermassen brauchbar,
aber Schachbrett funktioniert gar nicht. Woran das wohl liegen mag?
Meine Initialisierungssequenz:
0x40, /* display start line select */
0xA1, /* adc set */
0xC0, /* common output mode select */
0xA6, /* adc set */
0xA2, /* lcd bias set */
0x2F, /* power control set */
0xF8, /* booster ratio set */
0x00, /* booster ratio set */
0x27, /* internal resistor ratio set */
0x81, /* electronic volume mode set */
0x17, /* electronic volume mode set */
0xAC, /* static indicator off */
0x00, /* static indicator off */
0xAF /* display on */
Egbert schrieb:> Danke euch. Ich werde dann mir also mal ein paar passende Kondensatoren> besorgen und die morgen anlöten, in der Hoffnung dass es dann> funktioniert.
Die Displays sind sehr tolerant, habe hier eines mit einem 10µ am
Laufen. Irgend eine Radio-Platine oder so angucken, da gibts fast immer
was passendes in der Größe.
So ich hab das jetzt hier mal umgelötet, nachdem ich mir ein paar
passende Kondensatoren beschafft habe!
Jetzt habe ich 2.2 uF pro Kondensator. Leider besteht das Problem noch
immer: fülle ich das ganze Display mit 0x55 auf, dann wird der Kontrast
sehr gruselig. Alle anderen Bitmuster gehen so halbwegs. Könnte es auch
an einer falschen Einstellung des Kontrasts liegen, oder ist mein
Display tatsächlich irgendwie so halbwegs hinüber?
Hi
>Jetzt habe ich 2.2 uF pro Kondensator.
Hoffentlich Keramik.
> Könnte es auch>an einer falschen Einstellung des Kontrasts liegen
Dann dreh doch mal am Kontrast.
> oder ist mein>Display tatsächlich irgendwie so halbwegs hinüber?
Eher unwahrscheinlich.
MfG Spess
Folgende Einstellung funktioniert bei mir:
spi mode +3v3 dogm128 und dogl128
0x40, /* display start line select */
0xA1, /* adc set */
0xC0, /* common output mode select */
0xA6, /* adc set */
0xA2, /* lcd bias set */
0x2F, /* power control set */
0xF8, /* booster ratio set */
0x00, /* booster ratio set */
0x27, /* internal resistor ratio set */
0x81, /* electronic volume mode set */
0x10, /* electronic volume mode set */ <---- 0-63 Kontrast
0xAC, /* static indicator off */
0x00, /* static indicator off */
0xAF /* display on */
Hmm, ich weiß nicht ob das Problem noch besteht, da der Tread schon
etwas älter ist.
Ich hatte genau das gleiche Problem mit dem niedrigen Kontrast am
STM32F4 Discovery und seinen 3.0V.
Der Tausch der Kondensatoren brachte rein gar nichts (hatte zunächst 1uF
1206er drin).
Erst nachdem ich VDD auf 3.3V angehoben habe (einfach Linearregler an
die 5V des Boards) war das Problem verschwunden.
Ich vermute nach Durchsicht des ST7565R Datenblattes, das die 4x
Boostereinstellung nicht genug Kontrastspannung erzeugt, bzw. das durch
den häufigen Wechsel bei dem 0x55 Muster die Kontrastspannung in den
Keller geht.
Ich habe keine Möglichkeit gesehen den Booster auf 5x zu stellen, da in
dem Fall eine andere Beschaltung notwendig ist und der CAP4-Pin des
Controllers beim DOGM nicht nach außen geführt ist.
Der Booster hat vermutlich eine feste Übersetzung. Folglich ist die
Contastspannung zu niedrig wenn die Boostereingangsspannung zu niedrig
ist. Selbes Verhalten tritt auch bei den EA DOGM162/163 auf. Wenn man
aus z.B. Über ein STK600 versorgt, sieht man dass bei 3,3V alles gut
ist, bei 3,2V wird der Kontrast schon schlechter.
Ingo