Hi,
amok-r schrieb:
> Ikea Helmer kann ich wärmstens empfehlen. Billig und robust, überall
> verfügbar. Schubladen haben keine Verriegelung. Das ist ein Vorteil -
> man kann alle Schubladen rausziehen, nebeneinder auf den Tisch legen und
> hat so perfekten Zugriff auf alle Teile. Ebensoschnell ist alles wieder
> verstaut.
Speziell jetzt den IKEA Schrank "Helmer" finde ich jetzt nicht ganz so
toll.
Für die Einrichtung des Studentenlabores bei uns in der FH habe ich
damals einen als Muster besorgt und mit anderen ähnlichen Schränken
verglichen.
Das Blech ist doch sehr dünn (= Labrig) und die Schubladen haben an den
Faltstellen durch die Ausschnitte die der Falterleichterung dienen
Löcher aus denen kleinteile runterfallen können.
Allerdings gibt es bei Zahlreichen Möbelhäusern "sehr ähnliche"
Schubladenschränke die fertig zusammengebaut verkauft werden (nur die
Griffstücke sind noch anzubringen) und aus etwas massiveren Metallblech
gefertigt sind. Insbesondere bei den Schubladen macht sich das
bemerkbar.
Kosten, je nach Möbelhaus, so ab 35 - 50 Euro.
Selbst nutze ich so einen Schrank für Werkzeug seit Jahren, damals war
der bei einem Dicounter (Aldi oder Lidl) für 20DM im Angebot. Habe mich
im nachhinein schon oft geärgert das ich nur einen mitgenommen habe.
Was bei Helmer allerdings ein Vorteil ist, das sind die Rollen die viele
andere nicht haben. Wer sie nicht braucht lässt sie weg, sonst montiert
man die. Braucht man bei einem der anderen Schränke rollen so muss man
selbst etwas umbauen.
Mein Vorschlag wenn jemand unbedingt Schubladenschränke möchte die auch
noch definiert Ableiten:
Normalen Lackierten Schrank nehmen. In den Schubladen leitfähiges Gummi
oder ESD Schaumstoffmatten einlegen/einkleben (Natürlich mit
Kontaktmöglichkeit).
Unten an den Seiten der Schubladen und an den Führungen im Schrank den
Lack abschleifen (an den Schubladen nur auf 1cm reicht ja), dann den
Schrank über 1Meg mit der Erdung verbinden...
Alternativ kann man ja auch die Schubladeninnenseiten oder gar den
ganzen Schrank mit Leitfähigen Lack noch einmal selbst überlackieren.
Ist zumindest definierter als Holz...
Ich selbst habe für Projekte auch einiges Ausprobiert...
Stapelboxen, diverse kleine Versionen dieser Plastikfaltkörbe, Kartons,
Papierfächer usw.
Projektunterlagen sind bei mir so lange nicht verwendet grundsätzlich in
Ordnern im Regal oder Schrank abgeheftet. Drittprojekte, Lohnarbeiten
usw. haben jeweils mindestens einen eigenen Ordner wo alles, auch
Abrechnung usw, abgelegt ist. Wenn es mehr wird halt einen Ordner für
Schriftverkehr und 1-x Ordner für die Doku. Alle diese Ordner verwahre
in einem Schrank mit Türen auf, denn schon die Aufschriften der
Ordner(Projektname und AG)gehen Dritte die durchaus mal bei mir sind
nichts an.
Private Projekte hefte ich nach Thema ab, Umfangreiche in einem eigenen
Ordner, sonst auch mal im Sammelordner, das Landet dann da wo Platz ist.
Bei der Projekthardware selbst liegen nur Auszüge/Arbeitskopien der
Doku, dafür reicht dann aber auch die Faltbare Blattsammlung mit
Heftklammer welche Platzsparend in Form gebracht werden kann ;-)
Für die HArdware selbst bin ich jetzt bei zwei verschiedenen Lösungen
gelandet. Umfangreichere Projekte oder solche mit sehr Empfindlichen
oder Wertvollen Bauteilen/Baugrupen lagere ich in Stapelbaren
Plastikboxen mit Deckel. Für die meisten Sachen verwende ich wie für die
exotischen Bauteilsammlungen und ähnliches (was nicht alles einsortiert
werden kann) einfache Schuhkartons.
Beim Deichmann sind die schon so trainiert das die anfallende Kartons in
zwei bestimmten Größen sammeln und für mich aufheben. (Einmal kleine
Kartons von Kinderschuhen, eher für Bauteile und Kleinstprojekte - und
zum anderen die annähernd quadratischen Kartons von Absatzschuhen). So
habe ich immer genug Nachschub und auch zu einander passende und damit
Stapelbare Lagermöglichkeiten. Ist etwas abgeschlossen und wird
archiviert kommt einmal Paketband drumherum und es kommt für Jahre ins
Lager...
Die Ableiteigenschaften interessieren mich dabei nicht die Bohne. Was
Empfindlich ist kommt in die abschirmenden Schutztüten (die Silbernen,
nicht die Rosa ohne Schutzfunktion für äussere Einflüsse) und wird erst
dann wieder ausgepackt wenn die am Arbeitsplatz mit ESD matte sind. Eine
LAdung ist spätestens dann weg.
Davon abgesehen hat Pappe aber in der üblichen Raumluft sicher einen
eigenleitwert der dem von Holzmöbeln entspricht. Nur wenn es
Knochentrocken ist wird das nichts. Abr auch Holz ist dann ein super
Isolator.
Gruß
Carsten