Unterschiede Ersa Lötstationen

Gast #2566556
Lesenswert?

Guten Abend,

ich bin momentan am vergleichen von ein paar Ersa Lötstationen und bin 
dabei auf einige ältere Modelle gestoßen über die man nur noch wenig 
findet.

Konkret handelt es sich hier um die beiden Modelle "MS 6000" und "MS 
8000".

Offensichtlich scheinen dies Vorgängermodelle zu den Stationen "Analog 
60/80" zu sein, über die man ja einiges (hauptsächlich positives) lesen 
kann.

Kann jemand etwas genaueres zu einem oder beiden Modellen sagen?

Danke im voraus
#2566641
Lesenswert?

Hallo.

Ich habe hier noch eine MS6000 mit Lötkolben TE40 (60W), die mein Bruder 
irgendwann Anfang bis Mitte der 80er-Jahre gekauft hatte. Läuft bis 
heute einwandfrei, und ich benutze seit 20 Jahren noch immer diesselbe 
Lötspitze (weiß gar nicht, ob's die heute überhaupt noch gibt, langsam 
wird doch mal 'ne Neue fällig).
Anleitung hab ich leider nicht mehr, aber ich denke, daß da ein 
Thermoelement als Fühler drin verbaut sein dürfte.
Wollte schon mal eine Temperaturanzeige nachrüsten, hab das aber mangels 
Zeit aufgegeben.
#2566658
Lesenswert?

Hab hier auch noch ne MS6000 - ist auch schon 25 Jahre alt und hatte ein 
paar Defekte, Triac und Poti. In letzter Zeit wieder Aussetzer, 
Temperatur stimmte des öfteren nicht.
Hatte keine Lust mehr zur Fehlersuche - 2 Bananenbuchsen eingebaut 
(direkt an den Trafo) und einen Weller TCP-S angesteckt :-)
Gast #2567298
Lesenswert?

Ok, danke schon ein mal.

Kann vielleicht noch jemand was dazu sagen? Vielleicht auch im 
speziellen zur 8000er?

Könnte eine solche bekommen und wüsste gerne wie sie sich im Vergleich 
zu den heutigen Stationen schlagen, bzw. ob es noch lohnt so eine 
Station zu kaufen oder ob man lieber gleich zu einer aktuellen (z.B. 
Analog 60) greifen sollte.

Vielleicht hat ja noch jemand Erfahrungen damit gemacht :)
Gast #2568786
Lesenswert?

Ok, Antworten gab es leider keine mehr, macht aber auch nichts :)

Ich bekomme jetzt also eine gebrauchte Ersa MS 8000, allerdings ohne 
Spitzen.
Nutzen kann ich alle "normalen" Ersa-Spitzen, sprich alle die auch auf 
die Analog-Serie, etc. passen.

Jetzt die Frage:
Zu welchen Spitzen greift man am besten für den "Alltagsbetrieb"?
Alltagsbetrieb heißt hier meist Through Hole, hin und wieder auch mal 
SMD.
Gast #2568876
Lesenswert?

moep schrieb:
> Jetzt die Frage:
> Zu welchen Spitzen greift man am besten für den "Alltagsbetrieb"?
> Alltagsbetrieb heißt hier meist Through Hole, hin und wieder auch mal
> SMD.

Die Spitze sollte so breit wie möglich und so schmal wie nötig sein.

Viele machen den Fehler (ich am Anfang meiner Karriere auch...), daß sie 
sich für feine Lötstellen bleistiftdünne Spitzen mit 0.8 oder 0.5mm 
zulegen. Ist meist völliger Blödsinn, dünne Spitzen bringen sehr wenig 
Hitze aufs Bauteil. Ich löte selbst SMD mit einem 1,5 oder 2mm Meisel 
bzw. mehrpolige ICs mit einem 2,5mm Huf.
#2609254
Lesenswert?

Die MS6000 Satation hat eine Temperaturerfassung durch das keramische 
Heizelement selber, es hat PTC verhalten.

Die MS8000 wertet die Temperatur durch ein getrennten Thermofühler in 
der Spitze des Lötkolbens aus. Das Heizelement ist von der gleichen 
Bauart.

Die Spitzen sind bei beiden Stationen die gleichen, und somit 
austauschbar.
Ralph Berres

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren