Gast
#2573055
Habe an zwei Bauteilen merkwürdige Erscheinungen beim Löten festgestellt. Zum einen sind das ältere Mosfets, die sich aber (zumindest augenscheinlich) gut verlöten lassen. Lötstelle sieht sehr sauber aus, aber dennoch kann man ab und an einen Mosfet komplett aus dem (erstarrten)Lötzinn ziehen! Zurück bleiben drei rechteckige Löcher im Lötzinn...Beim Löten fließt das Zinn dennoch sauber zu den Pins hin, und bildet die bekannte Hohlkehle...Selbst eine vorherige Behandlung der Pins mit Glasfaserstift gegen eventuelle Oxyde bringt weder optisch noch technisch was...vermutlich, weil das Problem tiefer liegt als an der verzinnten Oberfläche der Pins. Zum Anderen sind es neuere Schottkys To220 (Baujahr 2010). Bei diesen zieht sich gleich während des Lötvorgangs die Verzinnung der Pins zurück, und die Pins werden leicht kupferfarbig! Danach sind sie praktisch kaum noch zu benetzen. Da beide Effekte ähnlich sind, meine Frage: gibt es sowas wie Oxydation unterhalb der herstellerseitigen Verzinnung der Pins? O.g. Probleme treten bei diversen Zinnsorten/Temperaturen/Lötzeiten usw. auf.