Hallo, habe hier noch eine Playstation I der Modellreihe SCPH-1002. Das Teil habe ich mir damals zugelegt weil sich dieses Teil wohl als High-End-CD-Player eignet. Wenn ich ehrlich bin finde ich jedoch noch kaum Zeit für so etwas. VB 50 € plus Versand. Bild kommt nach, sieht halt aus wie ne Playstation. P.S. ein Kontroller ist auch noch mit dabei.
Gast
#2577292
50€ für ein uraltes Teil.... und was soll daran HiFi sein? Allein wenn ich schon solche Artikel ( http://www.audio-tuning-tools.de/Playstation.htm ) lese, in denen eine gummiartige Substanz auf die IC´s gelegt wird, damit der Klang besser wird, oder wenn der Autor schreibt, dass durch das kleine Gehäuse weniger Resonanzen entstehen, die auf die Bauteile negativ wirken. OMG. Klopp es weg, oder gib es jemandem, der eventuell 8-10 Jahre alt ist zum Spielen.
Gast
#2577319
> http://www.audio-tuning-tools.de/Playstation.htm
Wer sich mal eine Weile amüsieren will sollte das unbedingt lesen xD
Ist irgendwie zum heulen (vor lachen...)
Zitat von der Seite des geposteten Links http://www.audio-tuning-tools.de/Playstation.htm "Bei diesem Gerät handelt es sich, bei dem Netzteil um ein, Schaltnetzteil, welches Impulsströme, in einer höhe von 400Volt erzeugt..." So, so, Impulsströme mit 400V... - da spricht ein Mann des Faches! Grammatik ist zudem auch nicht seine Stärke.
Gast
#2577456
LOL?! schrieb: > Allein wenn ich schon solche Artikel Köstlich :D
Ich finde es auch schön wie der schöne Netz-Sinus offensichtlich so amateur haft verzerrt wurde, dass die Amplitude auf der steigenden Flanke sogar in der Zeit zurück reist! Ich wusste garnicht zu was die Playstation 1 alles fähig ist! Ich hab auch noch eine zuhause rumstehen, also ich melde mich wenn ich eine Zeitmaschine damit gebaut habe!! :D
Mein Angebot bezog sich auf die Playstation, ich bin nicht der Verfasser dieses Artikels. Warum also an diesem Artikel herumnörgeln?
Gast
#2577610
Mich würde ja mal interessieren, unabhängig von irgendwelchen Artikeln, was ein "High-End-CD-Player" ist.
Jupp schrieb: > Mich würde ja mal interessieren, unabhängig von irgendwelchen Artikeln, > was ein "High-End-CD-Player" ist. Ok, den Begriff habe nun ich ins Spiel gebracht. Zur Definition (meiner), auch wenn Hohn und Spott kommen sollte: 1. Ein HECP ist ein Gerät, welches auf das erste Reinhören nicht besser oder schlechter klingt als ein Billigst-Gerät (von defekten Geräten mal abgesehen). 2. Erst beim längeren Hören nervt das Gerät weniger, verleitet dazu, noch mehr zu hören zeigt so seine Qualitäten. 3. Gelegenheitshörer oder Hörer, die nebenher telefonieren, quatschen oder grad aus ner 100-dB-Disko kommen werden wenig Freude an so einem Gerät haben und können sich evtl. Mehrausgaben sparen.
Michael K-punkt schrieb: > 2. Erst beim längeren Hören nervt das Gerät weniger, verleitet dazu, > noch mehr zu hören zeigt so seine Qualitäten. Ich kenn mich nicht so aus mit Musik. Ich dachte, CD Player sind digitale Geräte? Was hört man denn da mehr oder anders beim "High-End-CD-Player"?
Gast
#2577929
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Was hört man denn da mehr oder anders beim > "High-End-CD-Player"? Weniger abweichend und nicht anders, also es wird nichts zum Original dazugedichtet. Je unauffälliger die Geräte ihren Dienst versehen, um so mehr sind sie "High End" - so würde ich definieren. :)
mhh schrieb: > Weniger abweichend und nicht anders ich dachte, für Abweichungen bei digitalen Datenströmen gibts die Fehlerkorrektur?
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Ich kenn mich nicht so aus mit Musik. Ich dachte, CD Player sind > digitale Geräte? Was hört man denn da mehr oder anders beim > "High-End-CD-Player"? Den Digitalausgang an die Anlage anschließen ist auch eine tolle Idee... Nein, Spaß beiseite, die Geräte haben einen DA-Wandler - und dessen Güte macht letzten Endes die Qualität des Players aus.
mhh schrieb: > Je unauffälliger die Geräte ihren Dienst versehen, um so mehr sind sie > "High End" - so würde ich definieren. :) Danke für das passende Wort "unauffällig". Ja, eine gute Anlage spielt unauffällig.
Gast
#2578000
Der Weg: Analog - digital - analog wird immer eine Annäherung bleiben.
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > mhh schrieb: >> Weniger abweichend und nicht anders > > ich dachte, für Abweichungen bei digitalen Datenströmen gibts die > Fehlerkorrektur? Irgendwann wird gewandelt und dann kommen z. B. schnell Fragen nach den "richtigen" Filtern auf - und bumms: schon klingt das Gerät anders.
Michael K-punkt schrieb: > Irgendwann wird gewandelt und dann kommen z. B. schnell Fragen nach den > "richtigen" Filtern auf - und bumms: schon klingt das Gerät anders. irgendwer schrieb weiter oben > in denen eine gummiartige Substanz auf die IC´s gelegt wird und mit Kaugummis auf den Chips der Spielekonsole kann man diese Filterverhalten bzw. das Wandlerverhalten der D/A Wandler beeinflussen bzw. optimieren?
Gast
#2578006
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> dann kommen z. B. schnell Fragen nach den "richtigen" Filtern auf > > und mit Kaugummis auf den Chips der Spielekonsole kann man diese > Filterverhalten der D/A Wandler beeinflussen bzw. optimieren? Je nach Sorte und Alter ist das dann ein weicher oder ein harter Filter... :D
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > und mit Kaugummis auf den Chips der Spielekonsole kann man diese > Filterverhalten bzw. das Wandlerverhalten der D/A Wandler beeinflussen > bzw. optimieren? ...keine Ahnung. Nur noch einmal: mit dieser Seite habe ich nichts dazu und muss auch nicht dafür gradstehen was der Autor der Seite da reingeschrieben hat. Und die Sache mit den Kaugummis: einfach selber mal ausprobieren, wer weiß was dann passiert.
mhh schrieb: > Der Weg: Analog - digital - analog wird immer eine Annäherung bleiben. Analog - analog - analog - analog - analog... nicht?
ich schrieb: >> http://www.audio-tuning-tools.de/Playstation.htm > Wer sich mal eine Weile amüsieren will sollte das unbedingt lesen xD > Ist irgendwie zum heulen (vor lachen...) YMMD "Sollte im Netzteil noch keine Keramiksicherung sitzen, sondern schon eine Glassicherung, sollte diese gegen die Keramiksicherung aus klanglichen Gründen ausgetauscht werden. Dieser Austausch wird mit einem wesentlich ruhigeren und offenerem Klangbild belohnt." Die aus Glas klirrt bestimmt beim Raufbeissen, also schlecht für den Klirrfaktor.
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > mhh schrieb: >> Weniger abweichend und nicht anders > > ich dachte, für Abweichungen bei digitalen Datenströmen gibts die > Fehlerkorrektur? NAja, das ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Die Fehlerkorrektur kann auch nur bis zu einem gewissen Grad verlustlos ausgleichen. Sind es in einem Frame dann doch zuviele oder besonders ungünstig verteilte Fehler, so können dann ggf. ein oder mehrere Codewörter nicht mehr wiederhergestellt werden. Wenn dann so ein Codewort fehlt bildet der Player aus dem Vorangehendem und dem NAchfolgendem Codewort einen Mittelwert den er als Ersatzcodewort anstelle des Fehlerhaften weiterverarbeitet. So nimmt man das Fehlen einzelner Codewörter überhaupt nicht wahr. Das ist natürlich dann natürlich SCHON eine Abweichung. Die Qualität dieser Ersatbildung kann aber in der Realen Welt variieren. Dazu kommt, das wenn nun ein CD Player eine gute Optik und Präzise Spurnachführung hat, gepaart mit einer MEchanik die auch nach ettlichen Betriebsstunden nicht ausgeschlagen ist und viel zu viel Spiel hat, dann reduziert das natürlich die Anzahl der möglicherweise auftretenden Lesefehler. Auch darf man ja nicht vergessen das zumindest noch bei den meisten Systemen die DA Wandlung noch im CD Player stattfindet. In einem solchen Fall darf man ja nicht nur den Digitalen Teil beachten. Zum einen gibt es durch die Effekte beim Wandeln der Digitalen Daten in Analoge ein unvermeidbares Rauschen welches mit den verschiedensten Maßnahmen versucht wird möglichst klein zu halten, zum anderen kann der Frequenzgang der Schaltung hinter dem Wandler variieren. Es kann also durchaus Unterschiede zwischen CD Playern geben... Diese korrelieren aber deutlich weniger mit dem PReis als man glauben möchte. Es kann durchaus vorkommen das einr 40Euro Player weniger Verzerrungen hat als der 400Euro player. ABER: Im allgemeinen geht es den HiFi Gläubigen gar nicht wirklich um möglichst "originalgetreuen" Klang. Es wird wohl vielmehr eine bestimmte Art von Verzerrungen als Angenehm empfunden und somit werden die Geräte die die Wiedergabe zufällig oder absichtlich möglichst nach an diese Wunschverzerrung heranbekommen als HIGH End Player eingestuft - und nicht die mit den kleinsten Abweichungen. Das sieht man ja auch an den hochloben von Röhrenverstärkern oder der in diesem Personenkreis wieder wachsenden Fangemeinde für die Schallplatte, was ja beides Systeme mit teilweise deutlich messbaren Verzerrungen sind. Es ist ja grundsätzlich auch nicht schlimm das es so ist, auch ist nachgewiesen das der Mensch viele Klänge/töne wirklich angenehmer empfindet wenn die eine LEICHTE Verzerrung in der richtigen Weise durchgemacht haben. Nur sollte man das dann auch so schreiben und ehrlich zugeben das es gerade nicht um Originaltreue sondern um das persöhnlich beste Klangempfinden geht wie bei jedem 0815 Menschen wohl auch. ICh stelle meine Geräte ja auch so ein wie ich es am besten finde und das ist ganz sicher nicht 100% Originalgetreu. Aber bei einem Völkchen wie diesen HiFi Vodoo Fetischisten ist eh Hopfen und Malz verloren... Leute die Steine als Klangverbesserer kaufen, Blindstecker als Netzterminatoren für teures Geld erwerben und einen Klangunterschied bei einem Kleinleistungsgerät alleine durch Sicherungstausch hervorrufen wollen ist das wohl zu viel verlangt. GRuß Carsten
Gast
#2578038
Klaus Wachtler schrieb: > mhh schrieb: >> Der Weg: Analog - digital - analog wird immer eine Annäherung bleiben. > > Analog - analog - analog - analog - analog... nicht? Natürlich auch, das war nur als Antwort auf Wegstaben Verbuchsler schrieb: > ich dachte, für Abweichungen bei digitalen Datenströmen gibts die > Fehlerkorrektur? gedacht, wo sich noch 2 Beiträge zwischengemogelt haben. Das zeigt mir: immer schön Zitatfunktion benutzen. :)
Gast
#2578335
Tja, was dem einen sein e-fixx ist dem anderen sein audio-tuning... Letztendlich ist beides rausgeworfenes Geld.
P7 schrieb: > Tja, was dem einen sein e-fixx ist dem anderen sein audio-tuning... > > Letztendlich ist beides rausgeworfenes Geld. Hey Leute, der Clou ist ja, dass die Playstation schon von sich aus sehr gut klingt. Von viel Geld rauswerfen ist da doch gar nicht die Rede. Die Maßnahmen verlaufen wohl alle im zweistelligen Euro-Bereich. Im übrigen wundert es mich, dass viele hier meinen, PTB-überprüfbare Urteile über Klangqualitäten abgeben zu können. Mit dem Argument Licht=Licht wurde auch die Energiesparlampe eingeführt - bis man nun dahinterkommt, dass Licht und Licht eben unterschiedlich sein können.
Michael K-punkt schrieb: > Mit dem Argument Licht=Licht wurde auch die Energiesparlampe eingeführt > - bis man nun dahinterkommt, dass Licht und Licht eben unterschiedlich > sein können. Der Unterschied beim Licht ist sehr messbar. Beim Klang ist er das nicht - und im Doppelblindversuch schaffst auch du es nicht, den Klang zu unterscheiden. Wurde 1000 Mal durchgefuehrt, klappte nie. Aber hey, ich versteh deine Rechtfertigungen - sich einzugesehen, dass man fuer dumm verkauft wurde, evtl. sogar viel Geld verblasen hat, tut weh :)
David ... schrieb: > Michael K-punkt schrieb: > >> Mit dem Argument Licht=Licht wurde auch die Energiesparlampe eingeführt >> - bis man nun dahinterkommt, dass Licht und Licht eben unterschiedlich >> sein können. > > Der Unterschied beim Licht ist sehr messbar. Wohl kaum. Die Beleuchtungsstärke kannst du ja so wählen, dass kein Unterschied mehr da ist. Im Doppel-Blindversuch dürfte es vielen schwerfallen, bei gleicher Helligkeit nen Unterschied festzustellen - wenn man nicht grad die häßlichen ESL-Funzeln sieht. > Beim Klang ist er das nicht - und im Doppelblindversuch schaffst auch du > es nicht, den Klang zu unterscheiden. Wurde 1000 Mal durchgefuehrt, > klappte nie. > Aber hey, ich versteh deine Rechtfertigungen - sich einzugesehen, dass > man fuer dumm verkauft wurde, evtl. sogar viel Geld verblasen hat, tut > weh :) Lies doch was oben steht. Ne Playstation als CD-Player einzusetzen ist so mit das kostengünstigste was es so gibt. Man könnte auch sagen preiswert, oder billig, oder sparsam, oder geizig. Von viel Geld verblasen kann also definitiv NICHT die Rede sein. Oder sind 50 Euro für nen Player schon zu viel Geld, weil es vielleicht einen gibt der nur 30 Euro kostet. Schau mal bei Amazon rein, da gehn die feststehenden Geräte bei rund 50 Euro los. Scheint aber typisch zu sein, gleich abzuledern, wenn irgendwo die Rede von gutem Klang ist. Sofort wird eine was-nicht-sein-kann-darf-auch-nicht-sein-Esotero-Hasser-Schublade aufgemacht und alles verteufelt. Tolerant ist so etwas nicht.
Michael K-punkt schrieb: > Wohl kaum. Die Beleuchtungsstärke kannst du ja so wählen, dass kein > Unterschied mehr da ist. Im Doppel-Blindversuch dürfte es vielen > schwerfallen, bei gleicher Helligkeit nen Unterschied festzustellen - > wenn man nicht grad die häßlichen ESL-Funzeln sieht. Oh Gott. Das Spektrometer wurde nicht erst gestern erfunden. > Scheint aber typisch zu sein, gleich abzuledern, wenn irgendwo die Rede > von gutem Klang ist. Sofort wird eine > was-nicht-sein-kann-darf-auch-nicht-sein-Esotero-Hasser-Schublade > aufgemacht und alles verteufelt. > > Tolerant ist so etwas nicht. Es geht nicht um Toleranz. "Toleranz ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten." Es geht aber um Fakten: Besserer Klang. Der ist messbar, oder eben nicht, wenn er nicht da ist. Aber hey, ich rede hier mit jemandem, der ernsthaft glaubt, die technischen Eigenschaften von Schaltkreisen mit Kaugummi am Plastikgehaeuse zu veraendern :D
David ... schrieb: > Aber hey, ich rede hier mit jemandem, der ernsthaft glaubt, die > technischen Eigenschaften von Schaltkreisen mit Kaugummi am > Plastikgehaeuse zu veraendern :D Gehts noch? Spinn ich? Wo steht, dass die Seite, die dir google liefert von MIR ist? Mach dich doch nicht lächerlich hier Leuten Aussagen zu unterstellen, die sie nicht gemacht haben. Worum es geht ist, dass ich ne Playstation zu verkaufen habe, die man als CD-Player nutzen kann. Was andere da drüber rumschwurbeln ist ne andere Geschichte. Wende dich an die Ersteller dieser Seiten, wenn du denen ans Bein pinkeln willst.
Michael K-punkt schrieb: > Wo steht, dass die Seite, die dir google liefert von MIR ist? Mach dich > doch nicht lächerlich hier Leuten Aussagen zu unterstellen, die sie > nicht gemacht haben. > Und die Sache mit den Kaugummis: einfach selber mal ausprobieren, wer > weiß was dann passiert. Das genuegt wohl ;)
David ... schrieb: > Michael K-punkt schrieb: > >> Wohl kaum. Die Beleuchtungsstärke kannst du ja so wählen, dass kein >> Unterschied mehr da ist. Im Doppel-Blindversuch dürfte es vielen >> schwerfallen, bei gleicher Helligkeit nen Unterschied festzustellen - >> wenn man nicht grad die häßlichen ESL-Funzeln sieht. > > Oh Gott. Das Spektrometer wurde nicht erst gestern erfunden. > Messelektronik gibts auch schon länger, mein Freund! Wie hörst du denn Musik? Gleich vom Smartphone runter? Weil ja doch alles eh gleich klingt? Und du hast vom Doppelblindversuch gesprochen, da ist das Spektrometer erst mal außen vor, oder? Die wenigsten Menschen haben das Spektrometer gleich mit eingebaut - du vielleicht.
David ... schrieb: > Michael K-punkt schrieb: > >> Wo steht, dass die Seite, die dir google liefert von MIR ist? Mach dich >> doch nicht lächerlich hier Leuten Aussagen zu unterstellen, die sie >> nicht gemacht haben. > >> Und die Sache mit den Kaugummis: einfach selber mal ausprobieren, wer >> weiß was dann passiert. > > Das genuegt wohl ;) : Ich habs NICHT ausprobiert - weil ich den Effekt nicht für relevant bzw. vorhanden halte. Aber ich weiß nicht, was diese Leute da getan und dann gehört haben. Also halt ich die Klappe und rede nicht wie ein Blinder von dern Farben. Hör mal mit einem Musik-Kenner ein klassisches Stück - egal auf welchem System. Der wird dir Feinheiten erläutern, die du einfach nicht gehört hast, wenn du nicht drauf aufmerksam gemacht worden bist. Beim zweiten Hören sagst du dann: ja, jetzt hör ich auch - obwohl du beim ersten mal genau das gleiche gehört hast. Wie kommts? Wer schon mal bei der Innenraumentwicklung eines PKW mit dabei war kann nachvollziehen, wie penibel man da nach Möglichkeit aber auch alles abklebt und abdämpft damit nachher beim Fahren nix klappert. Aber das ist ja alles Humbug, er gibt ja überhaupt keine klappernden Autos.
LOL?! schrieb: > Klopp es weg, oder gib es jemandem, der eventuell 8-10 Jahre alt ist zum > Spielen. Du scheinst dich mit Kinder nicht auszukennen. Ehe du nen 8-10-jährigen dazu bringst damit zu spielen ist das Dings 10 mal Hifi!
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Irgendwann wird gewandelt und dann kommen z. B. schnell Fragen nach den >> "richtigen" Filtern auf - und bumms: schon klingt das Gerät anders. Ja, Filter beeinflussen das Klangbild. > irgendwer schrieb weiter oben >> in denen eine gummiartige Substanz auf die IC´s gelegt wird > > und mit Kaugummis auf den Chips der Spielekonsole kann man diese > Filterverhalten bzw. das Wandlerverhalten der D/A Wandler beeinflussen > bzw. optimieren? Nein, geht nicht. Vielleicht wird die Wärmeabfuhr verhindert und die Chips haben nen leicht anderen Arbeitspunkt - ob das besser ist muss bezweifelt werden. Andererseits: schlampiger Drahtverhau als Aufbau und schlabbrige Platinen wo alles hin und her schwingt wie ein Kuhschwanz würde man hier sicherlich auch kritisieren.
Michael K-punkt schrieb: > weil ich den Effekt nicht für relevant > bzw. vorhanden halte. Da fällt mir ein Bekannter ein... 15 Netzfilter oder so, aus alten Schaltnetzteilen, in Reihe vor seinen Eigenbau-Amp, bringt sooo viel. Ringkerntrafos wickeln lassen und mit Kleber XYZ vergossen, anstatt Harz, bringt noch mehr. Die Netzteile sind etwas sehr strange... Mehrere Ringkerntrafos und pro Wicklung dann Gleichrichter, Linearregler für die Arbeitsspannungen und geschätzte 30.000-50.000µF nach den Reglern. Die "Last-Netzteile" für die Endstufen sind genauso, nur ohne Linearregler. Pro IC/OP/... gibts auch 100n Kondensatoren, auf einer extra Platine, jedes mal Kabel gezogen. Und pro IC/OP/... gibts auch ein extra Netzteil, siehe USB-Audio weiter unten :D Der Amp liegt auf etwa 6-8 Lochrasterplatinen über einen grossen Tisch verteilt, oft mehr als 20-30cm Kabel Quer durchs Gewusel - nein, da fängt man sich nichts ein. Die Soundkarte ist ein USB-Teil, an welchem er sämtliche Versorgungsleitungen von den Chips weggekratzt hat, Kabel angelötet und pro Chip jeweils zu einem extra Linearregler geht, welche natürlich ~50cm weiter liegen... Haufenweise Elkos dran, der Sound ist schon nahe an der Perfektion. Die Soundkarte hat irgend einen TI USB-8051er als USB-Controller drauf, welcher einen 12mhz Quarz hat(te). Der Takt muss genauer werden, dann wird der Sound besser. Also ein Breakout-Board mit 12mhz Oszillator geholt, dafür ein Netzteil gebastelt, kiloweise Elkos dran und mit 30cm Kabel an die Karte ran. ... ... ... Vielleicht sollte ich mal Fotos machen, bin aber nicht allzuoft dort...
Nils S. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> weil ich den Effekt nicht für relevant >> bzw. vorhanden halte. > > Da fällt mir ein Bekannter ein... > > 15 Netzfilter oder so, aus alten Schaltnetzteilen, in Reihe vor seinen > Eigenbau-Amp, bringt sooo viel. Ringkerntrafos wickeln lassen und mit > Kleber XYZ vergossen, anstatt Harz, bringt noch mehr. > Die Netzteile sind etwas sehr strange... Mehrere Ringkerntrafos und pro > Wicklung dann Gleichrichter, Linearregler für die Arbeitsspannungen und > geschätzte 30.000-50.000µF nach den Reglern. > Die "Last-Netzteile" für die Endstufen sind genauso, nur ohne > Linearregler. > > Pro IC/OP/... gibts auch 100n Kondensatoren, auf einer extra Platine, > jedes mal Kabel gezogen. > Und pro IC/OP/... gibts auch ein extra Netzteil, siehe USB-Audio weiter > unten :D > > Der Amp liegt auf etwa 6-8 Lochrasterplatinen über einen grossen Tisch > verteilt, oft mehr als 20-30cm Kabel Quer durchs Gewusel - nein, da > fängt man sich nichts ein. > > Die Soundkarte ist ein USB-Teil, an welchem er sämtliche > Versorgungsleitungen von den Chips weggekratzt hat, Kabel angelötet und > pro Chip jeweils zu einem extra Linearregler geht, welche natürlich > ~50cm weiter liegen... Haufenweise Elkos dran, der Sound ist schon nahe > an der Perfektion. > > Die Soundkarte hat irgend einen TI USB-8051er als USB-Controller drauf, > welcher einen 12mhz Quarz hat(te). > Der Takt muss genauer werden, dann wird der Sound besser. Also ein > Breakout-Board mit 12mhz Oszillator geholt, dafür ein Netzteil > gebastelt, kiloweise Elkos dran und mit 30cm Kabel an die Karte ran. > > ... ... ... > > Vielleicht sollte ich mal Fotos machen, bin aber nicht allzuoft dort... Nun, für manche ist der Weg das Ziel.... Ich würde mal davon ausgehen, dass jedes elektronische Gerät einigermaßen vernünftig entwickelt wurde und für seinen Preis die optimalen Bauteile enthält. Da herzugehen und nach dem Motto "Viele Elkos verderben den Brei" überall was dranzuflicken ist elektronischer Unsinn. Ebenso wie die Aussage von Verstärkerherstellern, man habe überdimensioniere Elkos in den Verstärker eingebaut (Netzteil). Dem Trafo wird so etwas gar nicht gefallen. Um im Hifi-Bereich wirklich was optimieren zu können wird man Messequipment mindestens im 4stelligen Bereich brauchen, denn Entwickeln OHNE Messen ist in meinen Augen (und Ohren) sinnlos.
Michael K-punkt schrieb: > Hör mal mit einem Musik-Kenner ein klassisches Stück - egal auf welchem > System. Der wird dir Feinheiten erläutern, die du einfach nicht gehört > hast, wenn du nicht drauf aufmerksam gemacht worden bist. Beim zweiten > Hören sagst du dann: ja, jetzt hör ich auch - obwohl du beim ersten mal > genau das gleiche gehört hast. Wie kommts? Ich denke, ich kenn mich mit Musik ganz gut aus - sowohl machen als auch hoeren. Beide Eltern sind Musiker, wir haben mehrere Klaviere und einige weitere Instrumente im Haus und in aktiver Benutzung, ich selbst kann Klavierspielen usw. Gerade das hat auch zu meiner Einstellung beigetragen. Erzaehl mir also keinen vom Pferd. Ich klinke mich hier auch wieder aus, mit religioesen Fanatikern kann man nicht diskutieren ;)
David ... schrieb: > Ich klinke mich hier auch wieder aus, mit religioesen Fanatikern kann > man nicht diskutieren ;) Du findest sicher noch andere Posts, wo du den Leuten Behauptungen unterstellen kannst um dann daran herumzunörgeln! Viel Spaß noch dabei! Deine Religion ist die, dass du die Menschheit von deiner selbstgestrickten Wahrheit überzeugen musst. Sicherlich findest du auch noch nen CD-Player, der weniger als 5 Euro kostet - klingen eh alle gleich.
Gast
#2579041
Hallo Michael, du hast natürlich völlig Recht, nicht jeder kann diese speziellen Nuancen hören, schon gar nicht mit diesen Vorurteilen. Da muss man sich völlig frei machen von allen weltlichen Dingen (vor allem Geld), um in diesen einzigartigen Genuss zu kommen. Diese Ungläubigen verwenden weiter normale Netzkabel aus schnöder sauerstoffreicher Kupferlitze und Schmelzsicherungen mit vernickelten Gehäusen. Sie werden es nie begreifen. Lass Dich nicht unterkriegen und kämpfe weiter für den ultimativen End-Sound! Eines Tages gibt es eine Welt nur für uns High-End-Freaks, wir bekommen jeder 72 jungfräuliche Röhren, alle anderen fahren in die Transistorhölle. Inschallah, der Rächer der Rille.
David ... schrieb: > Aber hey, ich versteh deine Rechtfertigungen - sich einzugesehen, dass > man fuer dumm verkauft wurde, evtl. sogar viel Geld verblasen hat, tut > weh :) Siehs einfach so: Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei. Manche haben damit so ihre Probleme ^^
Gast
#2580208
Erinnert mich an ein Experiment, was ich mal für eine Psychologie-Arbeit gemacht habe: 20 Leuten eine CD vorgespielt. Übertragung einmal mittels eine hochwertigen Digitalkabels, das andere Mal durch einen Meter Klingeldraht. Gut sichtbar aufgebaut. Jeder hat den "bedeutend besseren Klang" des hochwertigen Kabels gehört. Dumm nur, das ich die Probanden angeschwindelt habe: Die Kabel waren nämlich genau umgekehrt verschaltet; wenn ich sagte der Klingeldraht ist dran war es das "hochwertige" Kabel und umgekehrt. Die Leute haben also den Klingeldraht besser bewertet. Die Macht der Einbildung...
Gast
#2580216
Martin Kornmann schrieb: > Erinnert mich an ein Experiment, was ich mal für eine Psychologie-Arbeit > gemacht habe: > > 20 Leuten eine CD vorgespielt. Übertragung einmal mittels eine > hochwertigen Digitalkabels, das andere Mal durch einen Meter > Klingeldraht. Gut sichtbar aufgebaut. Jeder hat den "bedeutend besseren > Klang" des hochwertigen Kabels gehört. Dumm nur, das ich die Probanden > angeschwindelt habe: Die Kabel waren nämlich genau umgekehrt > verschaltet; wenn ich sagte der Klingeldraht ist dran war es das > "hochwertige" Kabel und umgekehrt. Die Leute haben also den Klingeldraht > besser bewertet. Die Macht der Einbildung... Gibt es einen Link oder eine Quelle zu deiner Arbeit?
Martin Kornmann schrieb: > 20 Leuten eine CD vorgespielt. Übertragung einmal mittels eine > hochwertigen Digitalkabels, das andere Mal durch einen Meter > Klingeldraht. Gut sichtbar aufgebaut. Jeder hat den "bedeutend besseren > Klang" des hochwertigen Kabels gehört. > Zumindest für deine Testpersonen lohnt sich also der Kauf des teuren Kabels :-) Grüße Thilo
Ey Leute, wenn es um nen Hokusplayer aus Wurzelholz für 5000 Euro handeln würde könnte ich euch ja verstehen. Aber hier geht es um ne Playstation für 50 Euro. In Worten: fünfzig Sobald die Stichworte High-End oder guter Klang fallen, meinen einige hier reflexartig, sich auf jeden Fall aufmanteln zu müssen. Aber gut dass wir mal wieder drüber geredet haben.
...und verkauft!
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