Oversampling vs. digitale Filter

OP #2581755
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Hi,

Was sind denn die Vor- und Nachteile von Oversampling und digitalen 
Filtern.
Konkret geht es um ein verrauschtes Signal vom einem AD-Wandler.

Oversampling erhöht die effektive Auflösung, korrekt? Wenn ich mit einem 
10-bit AD-Wandler 4-faches Oversampling betreibe, habe ich theoretisch 
11-bit Auflösung. Gleichzeitig erhöht Oversampling das 
Signal-Rausch-Verhältnis.

Das Problem ist, dass ich nicht mit konstanter Abtastzeit abtasten kann. 
Während einer Messung darf sonst nichts ausgeführt werden. Die Zeit für 
die Messung ist auch nicht nur die AD-Wandlungszeit sondern um einiges 
mehr. Es geht um kapazitive Messungen.

Deswegen messe ich zurzeit 10 mal kurz hintereinander und führe 
anschließend Berechnungen durch.

Durch Filter verzögert sich das Signal bei guter Rauschunterdrückung 
stark. Wie könnte man das besser machen? Oversampling und Filter 
kombinieren?

Danke im Voraus
#2581774
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Einen passenden analogen Filter < Abtastfreq/2 brauchst du auf jeden 
Fall zur Unterdrückung von Aliasing.
Oversampling hilft dir vor allem um durch die Mittelung der Ergebnisse 
rauschen zu eliminieren

Martin S. schrieb:
> Durch Filter verzögert sich das Signal bei guter Rauschunterdrückung
> stark.
Entsprechende steile Filter nehmen deren Eckfrequenz oberhalb deiner 
gewünschten max. Frequenz liegt.
#2581778
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Martin S. schrieb:
> Das Problem ist, dass ich nicht mit konstanter Abtastzeit abtasten kann.
> Während einer Messung darf sonst nichts ausgeführt werden. Die Zeit für
> die Messung ist auch nicht nur die AD-Wandlungszeit sondern um einiges
> mehr.
Schlecht. Ist das nicht eher ein Problem das Programm entsprechend 
auszulegen.
Ansonsten würde ich versuchen vor der weiteren Verarbeitung auf 
konstante Abtastzeit umzurechnen.

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