Überspannungsschutz für RS485 Busleitung

Gast #2587858
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RS-485 nutzt ein Differenzsignal und toleriert Spannungen im Bereich von 
-7 bis +12 V.
Für meinen Hausbus will ich RS485 Bausteine verwenden. Um hier 
Vorkehrungen gegen mögliche Überspannungen durch Induktionen, 
Transienten, EMV.. zu treffen, will ich am RS485-Treiber einen 
Überspannungsschutz integrieren.

In einer alten Elektor Zeitschrift  habe ich aus den RS485-MSC1210 
Projekt von Ing. Wickenhäuser einen Bild zum Überspannungsschutz durch 
zwei Z-Dioden gesehen. Anhang „Bild1“.
Im Schaltungsprojekt selber sind die Z-Dioden dann doch etwas anders 
beschaltet, siehe „Bild2“.
Welche Beschaltung ist nun richtig, Bild1 oder Bild2?
Angehängte Dateien:
Gast #2588373
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Bei RS485 ist der Wert für die negative Gleichtaktspannung geringer als 
für die positive.
Für Bild2 bedeutet das: D3, D4 begrenzen die positve Gleichtaktspanung. 
D4, D5 begrenzen die negaive und sind dafür verpolt.
Gast #2588663
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RS485 schrieb:
> Bei RS485 ist der Wert für die negative Gleichtaktspannung geringer als
> für die positive.

Wenn dem so ist, so macht doch die Anordnung von Bild1 doch mehr Sinn 
oder?

Die Anordnung von Bild2 sind doch nur zwei Z-Dioden in Reihe (9,1V + 
4,7V)
also bei > 13,8V "öffnen" die Dioden?
Gast #2588800
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Habe ich noch immer nicht verstanden.

Ist diese Beschaltung (vom RS232/RS485 Konverter) richtig?
Siehe Bild2:
Busleitung A: D2(9V1),D5(4V7) in Reihe
Busleitung B: D3(9V1),D4(4V7) in Reihe

RS485 schrieb:
> So steht es geschrieben. Verpolt heißt 'umdrehen', oder nicht?

Im Bild1 sind die zwei kleinere (für negative Spg.) Dioden verpolt bzw. 
umgedreht richtig!
Doch wieso ist dies in der Hauptschaltung anders, bzw. was ist nun 
besser? Sollte ich in der Hauptschaltung die 4V7 Dioden ebenfalls 
umpolen?

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