Hallo Leute,
ich bräuchte für mein neu begonnenes Elektrotechnik Studium, bzw. für
meine Basteleien an Mikrocontroller und dergleichen ein neues
Multimeter, da mein altes 10DM Multimeter in die Jahre gekommen ist und
für meine Messungen nicht ausreicht.
Mir persönlich wäre es wichtig, dass das Gerät möglichst genau misst und
für ein Elektrotechnik-Studium ausreicht. An der Hochschule haben wir
natürlich teure Fluke Messgeräte, aber ich möchte zuhause auch etwas
experimentieren.
Drei Multimeter in der Preisklasse von 50 Euro habe ich im Blick:
UT 61D :: UNI-T RMS Digitalmultimeter 6000 Counts, USB ---Preis bei
Reichelt 49,95 Euro
PEAKTECH 3695 :: 5 in 1 Digital-Multitester 46,95 Euro bei Reichelt.
Oder auch Uni-T 61A ohne RMS und USB für 39,95 Euro bei Reichelt
Der Uni-T 61D hat RMS (braucht man das?) und einen USB Anschluss damit
man die Messungen übertragen kann.
Kleinste Auflösung / Innenwiderstand
• U DC: 10 µV / 10 MOhm
• U AC: 10 µV / 10 MOhm
• I DC: 100 nA
• I AC: 100 nA
• R: 100 mOhm
• C: 10 pF
• Freq.: 10 mHz
• Diodentest: 1 mV
• Durchgangsprüfung: 100 mOhm
Der Peaktech ist so wie es aussieht ein Alleskönner, der aber kein RMS
und USB Anschluss hat, sowie mit 1,5 V Batterien(ist das ein Nachteil?)
gefüttert wird.
Kleinste Auflösung / Innenwiderstand
• U DC: 100 nV / 10 MOhm
• U AC: 100 nV / 10 MOhm
• I DC: 100 nA
• I AC: 100 nA
• R: 100 mOhm
• C: 10 pF
• Freq.: 1 mHz
• T: 1 °C / 1 °F
• Schallpegel: 0,1 dB
• Beleuchtungsstärke: 1 Lux
• Tastverhältnis: 0,1 %
• Luftfeuchtigkeit: 0,1% RH
Uni-T UT 61A
Und zuletzt der UT 61A der kein RMS und USB hat, aber dafür günstiger
ist.
Mein Favorit wäre dieser.
Kleinste Auflösung / Innenwiderstand
• U DC: 10 µV / 10 MOhm
• U AC: 10 µV / 10 MOhm
• I DC: 100 nA
• I AC: 100 nA
• R: 100 mOhm
• C: 10 pF
• Freq.: 10 mHz
• Diodentest: 1 mV
• Durchgangsprüfung: 100 mOhm
Ich kenne mich Multimetern leider gar nicht aus, daher würde ich mich
freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Danke EUCH für jede Hilfe!
Viele Grüße
Hallo,
kauf dir ein billiges für 15€. Wenns mal genauer sein muss dann geh
entweder in ein Labor der Hochschule oder leih dir eins von denen.
so habs ich gemacht....
Spar dir die 35€ lieber auf ein Oszi an.
VG
TSE
Ein wirklich gutes Multimeter braucht man zum Basteln eher selten. Ein
Punkt wäre da die Messung an Netzspannung wegen der Sicherheit. Das ist
die Größte Schwachstelle der 10 EUR Multimeter.
Ein zu gutes DMM mit viel Auflösung macht einem manche MEssung ggf.
einfacher, aber man lernt ggf. weniger wie man mit einer Begrenzten
Auflösung Genauigkeit umgeht und die Limits entsprechend umgeht.
Wenn man kein Oszilloskop hat wäre ggf. noch die Bandbreite bei der
Wechselspannungsmessung interessant. RMS braucht man eher selten.
Spar lieber auf ein DSO.
Beim DMM reicht es, wenn du VCC auf 5% genau, Ströme von o,1 mA .. 2 A
und Widerstände von 1 paar Ohm bis MOhm messen kannst. Nicht zu
vergessen: Ein verzögerungsfreien Durchgangs-Piepser ist das wichtigste
am DMM ;-)
Megatron schrieb:> da mein altes 10DM Multimeter in die Jahre gekommen ist und> für meine Messungen nicht ausreicht
Kannst du das bitte näher erläutern? Warum reicht es nicht mehr aus? Ich
studiere auch Elektrotechnik, inzwischen im 4. Semester. Du wirst für
das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.
Es geht hier also nur um deine Basteleien zu Hause. Und am
Mikrocontroller braucht man kein TRMS und auch keine hohe Auflösung. Was
wirklich sinnvoll ist, ist ein DSO oder ein LA, den sich ein Student
recht günstig realisiert.
Kaufempfehlung wäre von mir das Peaktech 2110. Zusammen mit etwas
Köpfchen reicht das vollkommen aus. Ich habe am Anfang auch in ein
150€-DMM investiert. Rausgeschmissenes Geld. Meistens reicht mir mein
5€-Teil von Pollin.
Und noch ein Tipp: Melde dich beim Atmel University Program an und
investiere gleich in einen vernünftigen Brenner/Debugger.
Daniel Polz schrieb:> Du wirst für> das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.
Wenn du kein Interesse an E-Technik hast, ja. Dann wirst du nur
Taschenrechner und kein Multimeter brauchen.
> Und am> Mikrocontroller braucht man kein TRMS und auch keine hohe Auflösung.
Wenn er aber doch mal etwas in einer Analogschaltung abgleichen muss,
steht der dumm da. Oder wenn er es doch mal (ohne größere Sorge) in die
Steckdose halten möchte. Wenn er sich dann ein teureres DMM kauft, hat
er 15€ mehr ausgegeben. Mal davon abgesehen, dass ich DMMs ohne
automatische Messbereichswahl tierisch nervig finde ;-)
> Kaufempfehlung wäre von mir das Peaktech 2110.
Gibt es das irgendwo zu kaufen? Die Peaktechseite kennt bei der Suche
jedenfalls nichts mit "2110".
> Köpfchen reicht das vollkommen aus. Ich habe am Anfang auch in ein> 150€-DMM investiert. Rausgeschmissenes Geld. Meistens reicht mir mein> 5€-Teil von Pollin.>> Und noch ein Tipp: Melde dich beim Atmel University Program an und> investiere gleich in einen vernünftigen Brenner/Debugger.
Du weißt ja gar nicht, ob er überhaupt µC von Atmel verwendet ;-) Aber
da er schon am basteln ist, wird er sicher etwas zum programmieren
haben, auch wenn der Tipp sicher nicht schadet. Ich jedenfalls habe das
JTAGICE damals für viel Geld (mit Studentenrabatt) gekauft, da wäre das
Geld in einem Multimeter besser angelegt gewesen ;-)
So hat eben jeder seine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen, zu sagen
"ein 50€ DMM brauchst du nicht" halte ich daher für falsch. Ich
persönlich halte das eher für ein eher straffes Budget, aber in dem
Bereich, ohne viel Analogtechnik, sicher ausreichend.
Wenn ich nur zur 50€ Verfügung hätte, dann lieber zwei DMM um 25€.
Nichts lässtiger als ständig umklemmen. Ich wüßte jetzt kein konkretes
Beispiel für eine oft gemachte Messung (nicht abgleichen) wo ein billig
DMM nicht ausreicht. Und wie viele schon sagten, überschüssiges Geld
lieber für ein kleines digital(bei µC und SMPS gehts ohne kaum) Oszi
sparen. Heutzutage kann man sich die auch als Student leisten, war mal
anders.
MFG
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen:
1. Extras wie Kapazität, Frequenz, Transistortester, Temperatur etc
sollten nicht kaufentscheidend sein. Das sind allenfalls Gimmicks mit
begrenzter Genauigkeit. Wenn Du z.B. wirklich Kapazitäten ausmessen
musst, ist ein echtes RCL-Meter deutlich genauer.
2. Ich schaue als erstes auf die Sicherheitsklasse. CAT III/1000V plus
CAT IV/600V sollte es schon sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du
Messungen am Stromnetz machen wirst, und sei es beim nächsten Umzug. Da
sollte Dir das Instrument in der Hand nicht auseinanderfliegen, auch
wenn Du es aus Versehen auf Ohm oder mA stehen hast, was halt mal
vorkommen kann. Ein gutes Gerät kann das ab, da zerhaut es maximal eine
Sicherung, die Du erneuerst, und weiter gehts.
Wie gesagt, es es DEIN Leben, und Game Over ist im Real Life final und
lethal zugleich. 20€ Geräten traue ich da ehrlich gesagt nicht über den
Weg - da habe ich zu viel Pfusch gesehen.
3. Wer sagt denn, dass Du unbedingt ein Neugerät kaufen musst? Gerade in
der Messtechnik ist es oft sinniger, ein gebrauchtes Markengerät zu
kaufen als einen neuen Chinakracher.
fchk
Michael schrieb:> Nicht zu vergessen: Ein verzögerungsfreien Durchgangs-Piepser> ist das wichtigste am DMM ;-)
Sowas kann man besser als Einzelgerät kaufen oder aus einem Summer
und einer Batterie selbst zusammen bauen.
Gruss
Harald
Guest schrieb:> Mal davon abgesehen, dass ich DMMs ohne> automatische Messbereichswahl tierisch nervig finde ;-)Guest schrieb:> So hat eben jeder seine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen,
Wenn du verstehst, was ich damit meine ;-)
Da gebe ich dir natürlich recht. Ich bin auch ganz klar von meiner
eigenen Situation ausgegangen. Der TE hat mir den Anschein erweckt, dass
er eine ähnliche hat. Das Peaktech 2010 (Sorry, war ein Zahlenwurm)
nenne ich auch mein Eigen und kann meine Aufgabenbereiche damit zu 100%
abdecken. Deshalb die Empfehlung. Zum Steckdosen prüfen sollte es
jedenfalls noch reichen. Analogschaltungen gehen auch im gewissen
Rahmen.
AVR war natürlich geraten. Trifft in diesem Forum aber relativ häufig
zu.
Harald Wilhelms schrieb:> Sowas kann man besser als Einzelgerät kaufen oder aus einem Summer> und einer Batterie selbst zusammen bauen.
Das stimmt natürlich. Ein 4011 tut das prima, aber
- noch ein Gerät mehr, wo die Batterie genau dann leer ist
wenn man es wirklich braucht,
- noch ein Gerät mehr, was auf dem Basteltisch rumsteht
- noch mehr Meßstrippen, die man aufwickeln muß
Michael schrieb:> Ein verzögerungsfreien Durchgangs-Piepser ist das wichtigste> am DMM ;-)
Erstens ist das ein Durchgangsprüfer. Und dann kommt dazu dass ein
Multimeter und ein Durchgangsprüfer zwei unterschiedliche Dinge sind.
Das eine misst und das andere prüft.
Mein Gossen Metrawatt 16S (eigentlich ein gutes Multimeter) hat eine
Verzögerung beim Durchgangspiepsen. Das hat mein 10€ Baumarkt
Durchgangsprüfer nicht oder zumindest nicht erkennbar.
Guest schrieb:> Daniel Polz schrieb:>> Du wirst für>> das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.>> Wenn du kein Interesse an E-Technik hast, ja. Dann wirst du nur> Taschenrechner und kein Multimeter brauchen.
Du brauchst kein Multimeter für dein Studium. Das wirst du dann noch
sehen.
Frag mich auch ehrlich wie du darauf kommst.
Willst du basteln, dann brauchst du ein Multimeter. Musst du genau
messen gehe doch einfach in die Uni. Meistens genügt doch ein 0 - 8 - 15
Gerät.
Was genau willst du denn messen? Möchtest du nach Hause gehen und die
gerechneten Aufgaben nachmessen? :)
Kauf dir lieber ein gebrauchtes Oszi. Bringt mir viel mehr.
Oliver Heinrichs schrieb:> Mein Gossen Metrawatt 16S (eigentlich ein gutes Multimeter) hat eine> Verzögerung beim Durchgangspiepsen. Das hat mein 10€ Baumarkt> Durchgangsprüfer nicht oder zumindest nicht erkennbar.
Das ist zwar Offtopic, aber warum ist das eigentlich so? Schließlich
lässt sich dieses Phänomen durchgehend beobachten. Je hochwertiger das
Multimeter, desto latenter der Durchgangsprüfer.
Meine Vorstellung ist, dass ein billiges Multimeter lediglich einen
Summer mit Transistortreiber verwendet, vielleicht sogar ohne
Treiberstufe. Gibt es in besseren Multimetern vielleicht ein
schonenderes, aber nicht ganz verzögerungsfreies Verfahren?
Peddha schrieb:> Guest schrieb:>> Daniel Polz schrieb:>>> Du wirst für>>> das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.>>>> Wenn du kein Interesse an E-Technik hast, ja. Dann wirst du nur>> Taschenrechner und kein Multimeter brauchen.> Du brauchst kein Multimeter für dein Studium. Das wirst du dann noch> sehen.> Frag mich auch ehrlich wie du darauf kommst.
Wenn man mit zwei linken Händen aus dem Laden(Uni oder FH oder
wasauchimmer) in die Berufswelt will, dann kann man das gerne so tun.
Hattest du kein Praktikum im Studium, wo vorgeschrieben ist was wo
angeschlossen werden muss und die Ergebnisse nur in Kopie der
Vorsemestertruppe abgegeben werden?
Wo bleibt die Fähigkeit, durch eigene Kreativität Probleme zu lösen?
Wo kann man diese Fähigkeit spielerisch erwerben?
Ich hab hier ein Peaktech2010. Das kann für die damaligen 27€ genau das,
was es wert ist. Auf der Arbeit mag ich natürlich nicht auf die guten
Agilent/Fluke/Philips/Gossen, teilweise sehr genaue Tischgeräte,
verzichten.
mfg mf
Danke an alle für die zahlreichen Beiträge.
übrigens habe ich dieses Gerät hier, dass ich zu DM Zeiten gekauft
hatte. :-D
Digital Multimeter DT-830B
http://www.ebay.de/itm/Digital-Multimeter-DT-830B-/400279061329?pt=Mess_Pr%C3%BCftechnik&hash=item5d327dc351
@TSE leider kann ich mir nicht die teuren Fluke Messgeräte so einfach
ausleihen. :-/
@Kevin K. das Gerät gefällt mir nicht so sehr.
@usuru scheint interessant zu sein, aber AutoRange wäre besser, bevor
ich so oft hin und her schalten muss. :-(
@Daniel Polz im Grunde hast du recht, aber:
Mein Prof. hat mir mal von einem Studenten erzählt, der in einer
mündlichen Prüfung alles korrekt gelöst hat und die bestnote bekommen
haben soll. Obwohl er ihn gerne nicht bestanden lassen hätte, weil er
mathematisch alles korrekt gemacht hat, aber elektrotechnisches
Verständnis nicht gehabt haben soll.
Mir gehts einfach nur um Spaß, weil ich gerne bastele und mein Wissen in
kleineren Projekten umsetzen möchte, sozusagen als Motivationsschub. :-D
Der Grund für mein Kauf ist:
Ich bekomme von meinem Gerät völlig ungenaue bzw. unrealitische
Messdaten angezeigt.
Spannunsmessung ist ok, aber Strommessung ist völlig daneben,
Widerstandsmessung bei Potis und ähnlichen ist sehr schlecht, bzw. nicht
brauchbar.
Ich zerlege hin und wieder meine alten Elektrogeräte und verwende deren
Teile, dafür muss ich wissen, ob die Teile noch funktionieren und welche
Werte sie haben.
Hab z.B. aus meiner alten Modellhelikopter-Funktsteuerung die Potis der
Knüppel entfernt und wollte wissen wie groß deren Widerstand ist, weil
es auf den Potis nicht drauf steht, ging natürlich nicht vernünftig.
Transistor-Test ist unbrauchbar, Strommessung bei einer LED ergibt laut
Gerät 0,1 A. :-D
Und das dauernde rumdrehen des Schalters geht mir langsam auch auf die
nerven, daher möchte ich ein Gerät mit AutoRange haben.
Letzte Woche ist mir zudem ein Chip um die Ohren geflogen, hatte zum
Glück eine Sicherheitsbrille an, aber dennoch will ich ein verlässliches
Messgerät haben, damit mir nicht wieder so etwas passiert.
Oszilloskop wäre natürlich fein, aber soweit bin ich noch nicht mit
meinem Wissen, wäre für mich zurzeit unbrauchbar.
Würde mich freuen, wenn ihr mir anhand der Daten oder persönlichen
Erfahrung sagen könntet, welches der oberen Geräte besser geeignet ist.
Viele Dank nochmal an alle!!
Gruß
Also in meiner Studienzeit hab ich einfach eins vom Labor ausgeliehen,
seit wann ist es denn nötig eins für viel Geld zu kaufen?
MF reg dich nicht so auf... Diese schwarzen Schafe werden dann beim
Vorstellungsgespräch ihr blaues wunder erleben!
@MiniFloat es hat ja auch an die 10 Jahre gereicht für einfache
Messungen...
Rechnerisch ist kein Problem und für die Messungen habe ich stets den
richtigen Messbereich ausgewählt. Aber dennoch zeigt es total ungenaues
Zeug und verwirrt mehr als zu helfen.
Beim Poti würde es mir reichen, wenn ich den höchstwert wüsste bzw. ob
es linear oder logarithmisch ist.
Vor kurzem habe ich paar Motoren mit dem Poti ausprobiert, beim ersten
ging es gut, beim zweiten auch noch, aber bei dem dritten ist mir das
Teil abgeraucht, weil der Motor zuviel Strom gezogen hat, was ich
natürlich nicht wissen konnte. :-D
Ich will ja nur ein Gerät haben, dass mich durch mein Studium begleitet,
danach werde ich mir natürlich besseres kaufen, sofern die Kohle reicht.
@Harald B. leider dürfen wir keine ausleihen, weil die ihre richtig
teuren Fluke Geräte nicht herausgeben. Und auf alte Analogmultimeter
habe ich wirklich überhaupt kein Bock, auch wenn diese robuster sind.
Kann man eigentlich nicht generell anhand der Daten, die ich über die 3
Multimeter gepostet habe feststellen, welches für den Preis genauer
misst bzw. besser ist? Oder sind die Herstellerangaben mit vorsicht zu
betrachten?
Viele Grüße
Ich würde dir nach wie vor zu 1-2 Peaktech 3340 raten. Habe davon auch
eins aufm Basteltisch. Reicht für vieles aus, wenn ich mehr brauche,
habe ich 2 HP 3456A im Regal, die ich recht preiswert gekauft habe (ca.
150€/Stk incl. Versand nach DE). Ach, ich müsste meinen Tisch mal wieder
aufräumen, dann mache ich nochmal nen Foto und rahme das als Erinnerung
ein, wie es aussehen könnte.
Mini Float schrieb:> Hattest du kein Praktikum im Studium, wo vorgeschrieben ist was wo> angeschlossen werden muss und die Ergebnisse nur in Kopie der> Vorsemestertruppe abgegeben werden?
Was will man denn nur mit einem Multimeter anfangen? Das ist so als wenn
sich ein Rennfahrer ein Kettcar kauft.
Für vernünftige Laborpraktika, in denen man wirklich etwas lernt,
braucht man auch eine richtige Ausstattung und nicht nur ein Multimeter
und ein Lötkolben. Und die zig Tausend Euro wird sich kein Student für
ein Privatlabor leisten können.
Michael schrieb:
> Ein verzögerungsfreien Durchgangs-Piepser ist das wichtigste> am DMM ;-)
Ist bei mir nur auf Platz zwei. Das wichtigste feature war für mich
immer ein Auto off, da sonst regelmäßig die Batterie alle war...
Daniel Polz schrieb:> Meistens reicht mir mein 5€-Teil von Pollin.
Ist zu 90% der Fälle ausreichend.
Automatische Bereichswahl muß kein Vorteil sein, wenn die Messung
dadurch ewig langsam wird. Den 30000€ Logikanalyser wird Dir später die
Firma stellen WENN er nötig sein sollte.
> das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.
Damit man Widerstanände auf 10 Stellen hinter dem Komma genau berechnen
kann und dann einen 20%-Typ benutzt. :-) Frag mal die älteren Semester
was die wirklich gebraucht haben. Das erspart einige voreilige
Fehlinvestitionen. Wichtiger als ein teures Multimeter scheint mir die
rechtzeitige Klärung der Wohngelegenheit mit Internetanschluß.
Danke an alle!
@MiniFloat danke für die Links, sehr interessante Videos.
Werde mir das nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und eine
Entscheidung treffen. :-)
Viele Grüße
oszi40 schrieb:> Frag mal die älteren Semester was die wirklich gebraucht haben.
Zeigerinstrumente, die in puncto Genauigkeit heute von jedem 5€ DMM um
Längen geschlagen werden. Die Schaltungen haben trotzdem funktioniert.
Ich habe mein erstes zum Geburtstag bekommen, etwas passenderes hätten
sie mir zu dem Zeitpunkt nicht schenken können. Unitest-1:
http://www.radiomuseum.org/r/simeto_unitest_1.html
>> das Studium kein Multimeter brauchen, sondern einen Taschenrechner.>Damit man Widerstanände auf 10 Stellen hinter dem Komma genau berechnen>kann und dann einen 20%-Typ benutzt. :-) Frag mal die älteren Semester>was die wirklich gebraucht haben. Das erspart einige voreilige>Fehlinvestitionen.
Es geht gar nicht um die Nachkommastellen. Wenn ihr im Studium damals
einen Rechenschieber einsetzen mußtet, wurden dementsprechend auch die
Prüfungszeiten angepaßt.
Ein guter Taschenrechner kann in der Klausur zwischen Durchfallen und
Bestehen entscheiden, aus Zeitgründen.
Ich hatte Anfang der 90er mit meinem DDR-Schulrechner SR1 angefangen. Er
hatte alle Rechenfunktionen, aber nur eine Speicherstelle. Es war ein
ständiges Zwischennotieren und Wiedereintippen. Die Prüfungszeit war für
das zu kurz. Nach der ersten Klausur, die zeitmäßig aus dem Ruder lief,
habe ich mir ganz schnell einen HP48SX zugelegt. Plötzlich waren die
Prüfungen zeitlich machbar.
Ein Multimeter habe ich für das Studium nie gebraucht. Als alter Bastler
hatte ich aber zu Hause noch ein Polytest 1W, ein Billig DMM für 12 DM
und einen gebrauchten Oszi EO174A.
Daß man einen Taschenrechner für das Studium braucht ist klar. Unser
Kind hatte einen guten, grafischen. Nur war dieser an der Uni weniger
nützlich als der übliche Typ, den alle Studenten benutzten und der zur
Prüfung ZUGELASSEN war. Deshalb ältere Semester fragen was dort üblich
ist!
Sicher wird der Informatik-Student viel mehr rechnen als löten. Daher
reicht vorerst der billigste Vielfachmesser mit dem gewünschtem
Meßbereich.
Vom "Alleskönner von Peaktech" sollte man keine besonders hohe
Genauigkeit erwarten. Bei der Lichtmessung zeigt bei mir z.B. jeder
Bereich einen anderen Wert bei geleicher Beleuchtung an. Für erste
Schätzungen war es aber nützlich.
Btw: Die Sache mit dem Taschenrechner kann man so auch nicht
pauschalisieren. Bei uns im Studium gab es nur eine oder zwei Klausuren,
die mit programmierbaren Taschenrechner (ODER Notebook!) geschrieben
werden durften. Die restlichen Klausuren durften entweder mit dem casio
fx 115 geschrieben werden. In den Matheklausuren waren aber auch gar
keine Taschenrechner erlaubt.
Ein "Multimeter fürs Studium" ist Quatsch. Ein Multimeter ist "fürs
Messen", nicht "fürs Studium".
> http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=6188&flv=&bereich=&marke=
Das hat nur Kat. 2, d.H. das ist nicht zur Messung an der
Hausinstallation geeignet. Mal schnell eine Steckdose prüfen ist damit
schon ein Sicherheitsrisiko!
Auch ist bei derart billigen Teilen die Qualität der Prüfspitzen und
Messleitungen und der Kontakte am Drehschalter dem Preis entsprechend.
Ich habe u.a. ein UT-61 E (auch mit USB-Schnittstelle) und bin damit
zufrieden. Es hat allerdings keinen Auto-Power Off, ist also nichts für
vergessliche Naturen. Deshalb würde ich dem TO einen der beiden
Kandidaten von UniTrend empfehlen. Die USB-Schnittstelle ist für z.b.
Driftmessungen sehr nützlich, auch wenn die Software nicht das Gelbe vom
Ei ist.