Sensor aussentauglich machen

Gast #2609561
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Hallo zusammen,

ich will meinen Aussensensor für Helligkeit und Temperatur optimieren. 
Verwendung finden dazu ein TMP100 und MAX44009, beide am I²C Bus sprich 
in Summe vier Leitungen.
Habt Ihr Erfahrungswerte, wie ich diese möglichst langlebig mechanisch 
aufbauen kann?

Probleme sind:
- der Helligkeitssensor ist mehr oder weniger stark der Sonne ausgesetzt
- Feuchtigkeit/Regen sind natürlich auch vorhanden
- Temperatur

Ein Versuch war der Aufbau in einem "Globoliglas", das sind im Grunde ca 
1cm dicke Glasröhrchen (wie ein Minireagenzglas) mit Kunststoffdeckel. 
Bei Verwedendung einer 0.14² Flachbandleitung kann dieser Deckel noch 
schön aufdrückt werden. Verwendung von Glas verhindert, dass sich das 
Material wie bei Glarsichtkunststoff mit der Zeit (und Sonne) eintrübt.

Ich fürchte nun, dass über eine mehr oder weniger lange Zeit die 
Anschlüsse Kabel-Lötstelle wegen Feuchtigkeitseinfluss "abfaulen" und 
Sensor+Platine nicht sehr wohlgesonnen über zuviel UV Strahlung sind.

Habt Ihr Erfahrungswerte/Empfehlung für mich??

Gruß
Timo
Gast #2609574
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Timo R schrieb:
> ich will meinen Aussensensor für Helligkeit und Temperatur optimieren.

Welche Temperatur möchtest du denn messen. Wenn das eine vernünftige 
Außentemperatur sein soll, muß der Sensor vor direkter 
Sonneneinstrahlung durch einen Strahlungsschutz geschützt werden und 
braucht noch einen kleinen Ventilator um Zirkulation sicher zu stellen.
http://www.technik.dhbw-ravensburg.de/~lau/strahlungsschutz1.html
Gast #2609606
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Holla, ich werde mal meine Ansprüche runterschrauben. So prof. muss es 
definitv nicht sein (Dein Link wirkt für meine Anwendung wie ein 
Overkill) aber das Beschriebene wirkt logisch.
Als logische Konsequenz kann ich nicht direkt die Sonnenhelligkeit 
messen sondern muss die Sensorik im Schatten platzieren.
Ganz ehrlich sollte meine Frage auch mehr darauf zielen, wie ich einen 
zuverlässigen Sensor bekomme, dem Wind und Wetter in den nächsten fünf 
Jahren nichts anhaben können.
Gast #2609630
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Hi

> Ich würde einen Deckel dafür herstellen aus einem Duroplast im
>Spritzgussverfahren, mit 2 O-Ringen sichern und ne vernünftige
>Kabeldurchführung mit Dichtung in der Spritzgussform vorsehen.

Für das Spritzgusswerkzeug kann man sich ein professionelles Teil 
leisten.

Ein Drehteil ist da billiger.

>Ein Versuch war der Aufbau in einem "Globoliglas", das sind im Grunde ca
>1cm dicke Glasröhrchen (wie ein Minireagenzglas) mit Kunststoffdeckel.
>B>ei Verwedendung einer 0.14² Flachbandleitung kann dieser Deckel noch
>schön aufdrückt werden.

Wie sieht der Deckel genau aus?

MfG Spess
Gast #2609663
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Hi

>So sieht mein Prototyp aus

Dann mach ein Loch in den Deckel durch den das in der Mitte geknickte 
Kabel passt und fülle das innere vom Deckel mit Silikon aus. Wozu 
braucht man eigentlich 5 Kabel für I2C?

MfG Spess
Gast #2609683
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Timo R schrieb:
> Ich fürchte nun, dass über eine mehr oder weniger lange Zeit die
> Anschlüsse Kabel-Lötstelle wegen Feuchtigkeitseinfluss "abfaulen" und
> Sensor+Platine nicht sehr wohlgesonnen über zuviel UV Strahlung sind.
>
> Habt Ihr Erfahrungswerte/Empfehlung für mich??

Normale Flachbandkabel werden relativ schnell spröde.
Mikrofonleitungen/Diodenleitungen mit Gummi-Isolation halten länger.

Generell hast Du bei Litzen das Problem daß Feuchtigkeit über die 
Kapillarwirkung gut weitertransportiert wird. Noch dazu wo dein 
abgeschlossenes Volumen durch die Sonneneinstrahlung "atmet".

Eventuell sind dünne Kupferlackdrähte besser abzudichten wie ein 
Flachbandkabel.

Gruß Anja
Gast #2610519
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Hallo Timo,

ich könnte mir vorstellen das Teer oder Bitumen extrem gut dichtet. Eins 
von beiden wird als Abdichtung für Flachdächer genommen.Aber auch 
Dichtung für Strassenbahnschienen...usw. Und in Resten sicher auch 
aufindbar.
Oder Autounterbodenschutz.

Gruß
Gast #2610721
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> Generell hast Du bei Litzen das Problem daß Feuchtigkeit über die
> Kapillarwirkung gut weitertransportiert wird.

Kann ich bestätigen. Daher: Öffnung des Gehäuses immer nach unten, 
ganz egal wie gut du glaubst, abdichten zu können.
Wenn es viel Regenwasser o.ä. gibt, wo du den Sensor einbauen willst, 
kannst du noch ein "Knie" in die Zuleitung einbauen - wie bei 
Wasserleitungen mit Siphon - und den Mantel der Leitung vor dem Eintritt 
in das Gehäuse abtrennen, so dass der Großteil des Wassers vor dem 
Sensor abtropft.

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