Kurze Frage zu STK4050

OP #2615805
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Hallo Jungs,

habe mal eine interessante Sache heute Nachmittag erlebt. Vielleicht hat 
jemand einen kleinen Tipp für mich wie immer....LoL

Die Platine ist also vom Jakob, alles sauber gelötet. Die Speisung +-65V 
ist sauber fette Elkos dran. Wenn ich die Versorgung einschalte höre ich 
leises brummen ( Eingang über geschirmte Kabelel vom CD Player über 
meinen PGA Vorverstärker ) höre keine Musik. Fasse ich das Gehäuse vom 
STK an plötlich höre ich die Musik, kein Brummen kein ruaschen nichts 
!!! alles perfekt. Lässt sich auch sauber regeln.

Ich muss aber die Versorgung schnell abschalten, also max 20 bis 30 sec, 
weil der STK ziemlich warm wird ( Kühlkörper ist noch nicht geliefert )

Was kann es sein ?
OP #2617770
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Also Eure Tipps waren wie gewohnt, goldwertig ! Bin doch weitergekommen.

Habe mal an einem Modul eine grössere Aluplatte provisorich befestigt 
und siehe funzt ! Das Problem schien wirklich, daß die wahrscheinlich 
interne Schutzmechanis ansprang. Dies habe ich zwar jetzt auch aber es 
liegt einfach noch an zu kleinen Kühlkörper definitiv !!

So meine nächste Frage zum Thema. Ich welche Reihenfolge startet man am 
besten ? ( Die 2 Relais was ich habe )

1 - Supply on
2 - LS On
3 - Ls Off
4 - Supply off ?

Wenn ich wie oben beschrieben habe, knackt der LS beim abschalten. Die 
Relais sind relativ gute , ich denke Finder Relais. Mit einem Kontakt 
unterbreche ich die Leitung zwischen LS und STK Ausgang.
Gast #2617829
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Die Reihenfolge ist schon richtig gewählt. Es wird eine kleine 
Offsetspannung am Verstärkerausgang geben (das ist normal und kein 
Fehler). Solange es ein leises knacksen und kein lautes knallen ist - 
unbedenklich. Ein RC Glied über den Relaiskontakt kann das mindern/ 
beheben.
OP #2617850
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Es ist schon ein richtiges kancks. RC Glied habe ich auch gedacht, aber 
der Kontakt liegt in Reihe mit dem Lautsprecher, klaro, wird dadurch die 
Qualität nicht beeinträchtigt ?

Wie Dimensionieren ?

Wäre sowas besser ?

http://www.reichelt.de/Solid-State-Relais/S201-S06/index.html?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C38;GROUPID=3298;ARTICLE=15437;START=0;SORT=user;OFFSET=16;SID=11T2TFhH8AAAIAAEvEM403026e93feb23b492255ec513ea21220a#av_tabdata
Gast #2617860
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Thomas der Bastler schrieb:
> Wäre sowas besser ?

Auf gar keinen Fall.

Thomas der Bastler schrieb:
> Wie Dimensionieren ?

Mit 100 nF und 10 bis 20 Ohm anfangen. Da der Kontakt ja geschlossen ist 
im Betrieb, hat das keinerlei Einfluß auf die Wiedergabequalität.

Thomas der Bastler schrieb:
> Es ist schon ein richtiges kancks.

Sicher, das zwischen

Thomas der Bastler schrieb:
> 3 - Ls Off
> 4 - Supply off ?

auch Zeit vergeht?
OP #2617915
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Was mich noch ein bisschen stört ist folgendes :

An der Netiteilkondensatoren wie im Datenblatt beschrieben ist, habe ich 
pro Spannung einen fetten Widerstand paralell. Also von Plus nach GND 
und vom GND nach Minus. 560 Ohm.

Selbst nach mehreren Stunden sind die Elkos immernoch knackig voll. 
Jedesmal, wenn ich meine STK Module ab und anklemme gibt es einen 
funken. Ich denke es ist nicht gesund...was kann ich dagegen machen ?
Angehängte Dateien:
OP #2624133
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Noch etwas....

Die Kondensator Pkatune vom Aufbau geföllt mir nur "suboptimal"..Ich 
wwerde es doch noch umfrickeln. Naja den Widerstand hatt icg vergesseb 
anzulöten.

Nun die Frage ist dazu folgendes, Habe habe noch jede Menge 22000uF 63V 
Kondis herumfahren, Die Gleichspannung ist  genau 65V. Kann ich die auf 
dauer verwenden oder soll ich die 100V Typen verwenden 10000uF ?


Wiviele sollte ich verbauen ? Viel hilft viel ?
Gast #2624289
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Thomas der Bastler schrieb:
> soll ich die 100V Typen verwenden 10000uF ?

Ja.

Thomas der Bastler schrieb:
> Wiviele sollte ich verbauen

Für (+) und (-) je 3 Stück (also für 2 Endstufen, nicht pro Endstufe - 
das wird zuviel)

Thomas der Bastler schrieb:
> Viel hilft viel ?

Nicht immer. Das dezente Zusammenbrechen der Betriebsspannung bei 
höherer Aussteuerung reduziert die Verlustleistung, ohne die 
Klangeigenschaften negativ zu beeinflussen (sich mit 2*200 Watt - 1 kHz 
Sinus vollzuballern wäre ein klein wenig krank).
Gast #2625857
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> Die Gleichspannung ist  genau 65V.

Kaum. Es wird ein Trafo sein, und der transformiert die Netzspannung auf 
die Ausgangsseite. Die Netzspannung schwankt um +10%/-10%, also auch die 
Ausgangsspannung, also geht es auf 71.5V, und im Leerlauf noch ein paar 
Prozent mehr, so 75V. Da sind 80V Elkos schon besser. Zwar sind "gute" 
63V Elkos nicht gleich bei 65V kaputt, und ein Elko der lange zeit an 
höherer Spannung hängt wird auch hochformiert (verliert Kapazität, 
gewinnt Spannungsfestigkeit) aber beschweren kann man sich da nicht wenn 
er kaputt geht.

> Selbst nach mehreren Stunden sind die Elkos immernoch knackig voll.


Dann stimmt was mit deinem Widerstand nicht, der wenn er funktionieren 
würde ausserdem extrem ungeschickt direkt den Elko heizt damit der 
möglichst schnell kaputt geht.

> wird dadurch die Qualität nicht beeinträchtigt ?

Natürlich, wie durch ein Stück Kabel. Schrecklich.

> 1 - Supply on
> 2 - LS On

Eingangssignal kurzschliessen (Lautstärke 0)
> 3 - Ls Off
> 4 - Supply off ?

> Wenn ich die Versorgung einschalte höre ich leises brummen

Schlechter Aufbau, schlechte Kabelführung der Masseleitung.

> Die Relais sind relativ gute , ich denke Finder Relais.

Finder stellt Relais her, die bei 66VDC Gleichspannung sicher trennen 
können ? Das wäre mir neu. An Lautsprecherrelais werden hohe 
Anforderungen gestellt, weil sie im Fehlerfall Gleichspannung trennen 
nüssen, das können die meisten Relais nur bis 30V weil sie keine Methode 
haben, den Lichtbogen zu löschen, mit Pressluft oder per Magnet. 
Natürlich kann ma auch einfach ein Relais einbauen, welches hübsch 
ausssieht, aber im Fehlerfall nichts hilft.

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