Gast
#2622187
Hallo, ich habe in den letzten Tagen einige Messungen mit einer Stromzange gemacht, während ich zunächst davon ausging, dass eine Stromzange die Messung nicht verändert, wurde ich doch eines besseren belehrt als ich mir das Datenblatt näher angeschaut habe. (Ist ja eigentlich auch logisch...) Allerdings stehe ich etwas auf dem Schlauch, wie sich die Rückwirkung genau auswirkt. Im Datenblatt ist eine Impedanzkurve angegeben, die Stromzange wirkt also wie eine zusätzliche Induktivität im Stromkreis, bzw. rein rechnerisch auch wie eine "negative Kapazität". Soweit richtig? Ich habe eine Schaltung in der ich den 10kHz-Strom durch eine 50pF Kapazität (also Impedanz Z= ca. 320kOhm) messe. Die Stromzange (CP303) hat laut Datenblatt bei 12kHz eine "Insertion Impedance" von 0,03 Ohm. Wenn diese Impedanz rein Blind ist, komme ich rechnerisch auf eine Induktivität von ca. 4e-7H bzw eine Kapazität von -4,4e-4F. Die Gegenkapazität ist also größer als meine eigentliche Kapazität? Wo liegt hier mein Denkfehler? Gruß Markus