Gast
#2623182
Hallo! Ich messe mithilfe des internen ADCs eines Cortex-M3 Prozessors, die Ausgangsspannung eines Schaltreglers. Der Schaltregler fungiert als Konstantstromquelle und versorgt High-Power LEDs. Ich habe jeweils vier verschiedenfarbige LED-Stränge, zu je 4xLEDs in Serie. Es ist immer nur ein LED-Strang aktiv, d.h. der Schaltregler sieht immer nur einen LED-Strang und keine Parallelschaltung von LED-Strängen. Die Ausgangsspannung des Reglers entspricht natürlich den Vorwärtsspannungen des momentan aktiven LED-Strangs. Mit dem ADC messe ich 128 Samples und errechne mir eben aus den 128 gemessenen Spannungen die durchschnittliche Ausgangsspannung, das funktioniert auch sehr gut und stimmt bis auf einige mV genau. Ich benötige diese Spannungsmessung um herauszufinden, ob eine LED einen Kurzschluss hat --> im Falle eines Kurzschlusses fällt die Ausgangsspannung des Reglers um den Wert der Vorwärtsspannung der kauptten LED. Das Problem ist: die LEDs haben laut Datenblatt einen minimalen, typischen und maximalen Vorwärtsspannungswert. Bei Messungen habe ich gesehen, dass der typische Wert recht gut übereinstimmt, jedoch nicht immer. Der Hersteller garantiert nur, dass die LEDs auf einem Gurt immer zur gleichen Wellenlängegruppe gehören und leider ergeben sich dadurch verschiedene Vorwärtsspannungen. Zum Beispiel habe ich blaue LEDs, die in vier Wellenlängengruppen eingeteilt werden und dadurch Spannungsabweichungen von mehr als 2V entstehen. Damit kann eine sinnvolle Erkennung nicht funktionieren. Hinzu kommen noch die Spannungsveränderungen durch den negativen Temperaturkoeffizienten, aber dieser beträgt "nur" -2mV/K und sollte keine großen Auswirkungen haben, da sich die LEDs auch auf einem Kühlkörper befinden. Hat jemand eine gute Idee, wie ich es schaffen kann, den LED-Ausfall sicher zu erkennen? lg, Bernd