Ich benötige eine möglichst leise Stromversorgung für unterwegs. Als
maximale Lautstärke ist etwa 50-60 dB anzusetzen (entspricht etwa
Zimmerlautstärke).
Je nach Art der Geräuschkulisse (also wie störend bzw auffällig das
Geräusch ist) kann es auch mehr oder weniger sein.
Die Stromversorgung muss etwa 100 Watt Dauerleistung bringen, mit Akkus
wird das also schnell unangenehm schwer.
Nun kam mir die Idee, aus Spiritus Strom zu machen.
Den bekommt man erstens an jeder Ecke, (Baumarkt,
Vollsortiments-Supermärkte wie z.B. Real, zur Not auch an Tankstellen)
Und Spiritus ist leichter transportierbar als Gas, da man kein
Druckfestes Behältnis braucht.
Spiritus hat einen Energiegehalt von 6,3 kWh/l, selbst wenn man nur
einen Wirkungsgrad von 10 % erreichen würde, die Energiedichte ist immer
noch Höher als die von Akkus.
Statt Spiritus kommt natürlich auch normales Motorenbenzin in Frage,
dessen Beschaffung ist ja auch kein Problem.
Der Energiegehalt ist mit 11,9–12,3 kWh/kg sogar noch deutlich höher als
der von Spiritus.
Nun, welche Möglichkeiten gibt es?
Mir fällt folgendes ein:
-Thermoelektrischer Generator.
Vorteile: Fast geräuschlos, bis auf den Lüfter.
Nachteil: Schlechter Wirkungsgrad
-Stirling Motor:
Schwer zu beschaffen, (keine Ahung woher ich einen Stirling Motor
bekommen soll, habe nur einen "Experimentier-Stirling" gefunden.)
Der ist aber vermutlich nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt.
Über den Wirkungsgrad einer solchen Konstruktion weiß ich auch nichts
Der Experiemtier-Stirling wird mit einem Spirituskocher betrieben. Ein
offener Spirituskocher hat wohl hohe Verluste und ist nicht ganz
ungefährlich.
-Dampfmaschine
Man könnte eine Dampfmaschine bauen, hierbei hat man aber ähnliche
Probleme wie bei dem Stirling. Das was man so im Internet bekommt, ist
ebenfalls meißt "Spielzeug", bzw für den Physikunterricht gemacht.
-Modellbau Benzin Verbrennungsmotor
Leicht zu beschaffen, da es ein Ottomotor ist, sollte er mit Spiritus
oder Benzin laufen.
Fragt sich nur, wie lange so ein Motor durch hält, wenn er nicht mit dem
vorgesehenen Spezialsprit betrieben wird. Modellbaumotoren sind sowieso
nicht auf eine hohe Lebensdauer ausgelegt.
Und besonders leise ist das wohl auch nicht
-Honda 4 Takter 25 ccm
Habe einen Honda 4 Takter mit 25ccm gefunden.
Ob er mit Spiritus läuft, keine Ahnung. Aber mit Sprit geht er
definitiv.
Lebensdauer sollte ausreichend sein.
Ist nur das Problem, dass er eventuell zu laut ist.
-Brennstoffzelle
Zu teuer, zu empfindlich gegen Treibstoff-Verunreinigungen.
Wenn ich es mir so ansehe, kommt also fast nur ein Ottomotor in Frage,
wenn das "Lärmproblem" da nicht wäre.
Ideal wäre ein kleiner Ottomotor, der mit Wasserkühlung arbeitet. Damit
man ihn schön schallgedämmt kapseln kann.
Aus Aluplatten und Glaswolle könnte man schön ein schallgedämmtes
Gehäuse bauen.
Der kleine Honda ist leider mit Luftkühlung.
Da kann man zwar immer noch etwas Schalldämmung drumherum bauen, aber da
es immer noch mehr oder weniger offen konstruiert werden muss, dämmt das
nicht viel.
Immerhin kann man bei dem Honda einen Mofa endschalldämpfer anbringen,
damit bekommt man die größte Lärmemission schon in den Griff.
Zumindest im Leerlauf wirds damit schon erträglich.
Aber ob man mit dem 25 ccm Teil 100 W elektrisch im Leerlauf erzeugen
kann, oder ihn "auf touren" bringen muss, entzieht sich meiner Kenntnis.
Auf eine genaue Drehzahl kommt es nicht an.
Normalerweise müsste man ja für 50 Herz ja 1500 oder 3000 UPM machen,
und das genau ausregeln, aber auch nur, wenn man die Wechselspannung
direkt erzeugt.
Ich will aber eh in einen Akkugepufferten Zwischenkreis einspeisen, und
die Wechselspannung elektronisch erzeugen.
Hat hier schonmal jemand sowas gebaut?
Dampfturbine ist wie ne kleine Bombe unter dem Hintern
Kleine Generatoren gibt es doch im Baumarkt die kann man nochmals
einkapseln. Laerm wird reduziert Vibrationen etwas gedaempft.
Verbrennungsgase und Treibstoffgestank darfst du geniessen.
Ich hab nen 80 euro Generator der bringt so 500-1000w hat ca 90db recht
laut das Teil aber hat auch keinen Schalldämpfer eventuell kommt so nen
ding für dich in frage müsstest halt noch irgend nen dämpfer hinbasteln!
Praktikabel wird nur ein Verbrennungsmotor sein, am besten einer der für
E100 geeignet ist.
Selbst gebaut nicht, aber Westerbeke baut schöne Generatoren in
Schallschutzkisten. Da kannst du dir die Konstruktion abschauen. Selbst
mit Wasserkühlung muss zumindest ein Lufteinlass vorhanden sein. Da
kommt dann auch der Krach raus. Du musst da ein Labyrinth einbauen. Das
nächste Problem ist der Auspuff, der irgendwie durch die Kiste durch
muss, ohne dass Schwingungen übertragen werden. Im Marine-Bereich kommt
deshalb oft ein "nasser" Auspuff zum Einsatz. Hier wird das Kühlwasser
aus dem Sekundärkreis in den Krümmer eingespritzt. Dann reicht ein
Schlauch als Anschluss zum Schalldämpfer.
Bei deinen Anforderungen wird die Soße deutlich teurer als der Braten
kommen...
Da ein Pufferakku vorhanden ist könntest du doch auch einen größeren
Generator nehmen der du startetest wenn sobald es nicht so stört?
Schau dir mal die Honda i-Serie an.
http://www.tecprofi.de/html/stromerzeuger.html (Nein, ist nicht mein
Shop).
Die haben einen Gleichspannungszwischenkreis und einen Inverter hinten
dran.
Im Leerlauf und Teillastbetrieb sind die Dinger echt relativ leise(wenn
man die Ökoschaltung an hat. Symbole am Schalter dazu sind Hase und
Schildkröte :D ). Am besten mal sich irgendwo zeigen lassen.
Den i10 hab ich schon mal in Händen gehabt, leicht, leise, man kann zwei
Verkoppeln um nicht 1kW sondern 2kW zu haben. Und wenn dirs immer noch
zu laut ist, stell ihn halt in eine nochmals gedämmte Zargesbox wie die
hier http://www.wohnmobilforum.de/viewtopic,p,380385.html#380385
(Unteres Drittel der Seite gibts Bilder.).
mfg mf
Hi.
Ja, mit diesen Honda Generatoren habe ich auch schon geliebäugelt.
Weißt du zufällig, welche Spannung der Gleichstromzwischenkreis bei den
Kisten hat?
Wäre ja unsinn, über die 230V und ein Schaltnetzteil zu laden, wenns
auch direkt per DCDC Wandler ging.
Das mit dem Schaltschrank ist ne gute Idee, wenn man den von innen noch
mit Schallschluckern ausrüstet, könnte das schon recht viel bringen.
Lufteinlässe würde ich nach unten/oben machen, so dass zumindest
seitlich nicht so viel raus kommt.
Den Auspuff, also das lauteste Teil wollte ich mit nem Moped
Schalldämpfer ausrüsten.
Ich sag mal, wenn die Chose nachher nicht lauter ist als z.B. ein
normaler PKW im Standgas, ist das noch tolerierbar.
Auf dem Campingplatz habe ich eh Strom von denen.
Brauche das Aggregat eigentlich nur, wenn ich außerhalb stehe.
Meine Akkukapazität beträgt 1600 Wh.
Das reicht, um die Forderung von meinem TÜV Prüfing. zu erfüllen.
Für die Umschreibung zum Womo habe ich die Auflage, dass ich technisch
in der Lage sein muss, 1 Tag autark stehen zu können, und damit auch
eine warme Mahlzeit pro Tag machbar sein muss. Für 1 Büchse Dosensuppe
reichts auch schon grade so, aber bei 1600 Wh (von denen ca 1000 Wh ohne
Schädigung der Akkus nutzbar sind) bleibt dann nicht mehr viel für z.B.
Laptop übrig.
Da ich das ganze Gedöns mit der Gasprüfung sparen wollte, und die
"Kochgelegenheit" nur aus finanziellen Gründen (Den LKW als Womo
umschreiben) vorhanden ist, habe ich ne Induktionskochplatte eingebaut.
Die wird über einen 2 kW Wechselrichter betrieben.
Praktisch nutzen tu ich es aber nicht, weil ich den Strom für andere
Sachen brauche.
Aber nicht nur theoretisch autark zu sein, sondern auch praktisch, wäre
schon toll. Vor allem, wenn ich ne Mikrowelle nutzen könnte, die es,
auch wenn man es wollte, ja nicht als GAS-Gerät gäbe.
Ne Mikro würde ich im Gegensatz zu ner Kochplatte sogar auch tatsächlich
benutzen, wenn ich nen Generator habe.
100 W Generatorleistung würde mir schon reichen, um die Akkus
nachzuladen.
Wenn er mehr kann, umsobesser.
Ob der Honda die 100 W noch mehr oder weniger im Standgas (also recht
leise) kann?
Bastler schrieb:> Für die Umschreibung zum Womo habe ich die Auflage, dass ich technisch> in der Lage sein muss, 1 Tag autark stehen zu können, und damit auch> eine warme Mahlzeit pro Tag machbar sein muss.
Spirituskocher? Oder muss die Kochstelle innen sein?
Ich weiß nicht was das für ne Zwischenkreisspannung ist. Es sind vorne
bei/neben der Steckdose so zwei Bananen-ähnliche Buchsen. Da soll man
dann zum "linken" von zwei solchen Moppeds so ein "Spezialkabel"
benutzen. Dabei darf man natürlich nur von einem Gerät die Steckdose
benutzen.
Nebenher gibts dann nochmal 14V mit paar Ampere, um eine Autobatterie
laden zu können. Scheint aber eine ungeregelte Hilfsspannung zu sein.
Geregelt wird wohl auf den Zwischenkreis. Ich vermute eine fremderregte
Drehstrommaschine. Könnte aber auch eine Variable Zwischenkreisspannung
sein. Ich weiß nicht, wie die mit der Generatordrezahl und dem
Hasen-/Schildkröten-Modus zusammenhängt. Mich macht z.B. Stutzig, dass
beide Aggis im Hasenmodus sein sollen, wenn man sie zusammenlinken will.
Für dich wäre wohl zur Minimierung der Schallemission in erster Linie
der Schildkrötenmodus interessant. Der regelt dann bei mehr
Leistungsbedarf die Drehzahl und damit die Motorleistung automatisch
hoch. Das Ding ist auch mit 500W Halogenstrahler + bisschen Musik so
leise wie ein spät-90er PKW im Standgas.
Soundcheck: In der nächsten Stadt mit Fußgängerzone suchst du dir
einfach den nächsten Panflötenspieler mit Playback. Oder es ist gleich
eine ganze chilenische Band da(ist nicht rassistisch oder so gemeint).
Da kannst du dann mal "testhören". Die benutzen hier in der nächsten
Stadt alle so einen 10i. Bekommt sowas sonst keiner hin?
mfg mf
Bastler schrieb:
>Modellbau Benzin Verbrennungsmotor>Leicht zu beschaffen, da es ein Ottomotor ist, sollte er>mit Spiritus oder Benzin laufen.
Daran merkt man du hast keine Ahnung.
@Kevin: Von Modellbaumotoren hab ich wirklich keine Ahnung.
Die meißten laufen wohl mit so einem "Spezialsprit". Es soll aber auch
welche geben, die mit normalem 1:50 Gemisch oder so laufen, und auch
welche, die mit Super Benzin laufen. Kenne mich damit aber echt nicht
aus, habe das nur gehört, dass es wohl welche geben soll.
Stirlingmotor usw scheint mir wie gesagt auch wenig praktikabel. Einen
"selber bauen", also mit dehen, fräsen usw, das kann ich nicht. und die
Bausätze, die ich gesehen habe, sind für einen Generator wohl
ungeeignet.
Nen thermoelektrischen Generator, mit Spirituskocher, Peltir und
Kühlkörper/Lüfter könnte ich noch selber bauen. dafür reicht mein
handwerkliches Geschick. Aber die elektrische Leistung dürfte zu gering
sein.
Ich denke, ich werde mal nach diesen Honda Silent Stromerzeugern
ausschau halten. Und ihn noch zusätzlich in eine Art Schaltschrank
einbauen, evtl mit zusätzlicher Schalldämmung.
Den Schaltschrank brauche ich ja eh, um die Kiste "wetterfest" am LKW zu
montieren.
Der "Spezialsprit" setzt sich aus Methanol, Nitromethan und Öl zusammen.
Technisch sind die Motoren dafür 2-Takt Glühzünder. Die drehen dann sehr
hoch und halten auch nicht lange.
Da ist das Honda-Teil kombiniert mit einer
Ladegerät/Wechselrichter-Kombi doch besser.
Aus einem Honda GX25 und einem Torcman-Brushless-Generator habe ich mir
einen 14V/20A-Stromerzeuger gebaut:
http://www.wohnmobilforum.de/w-t33081.html
Im Standgas liefert der in Sternschaltung 10A Ladestrom in eine
12V-Batterie.
Inzwischen gibt es den als Bausatz:
http://www.torcman.de
Beste Grüsse
Thomas
Mini Float schrieb:> In der nächsten Stadt mit Fußgängerzone suchst du dir> einfach den nächsten Panflötenspieler mit Playback.
Tut zwar nix zur Sache, aber: An die Panflötengruppen musste ich auch
schon die ganze Zeit denken, als ich diesen Thread gelesen habe!
Ausnahmslos jede dieser Gruppen benutzt einen Honda-Generator. Oder ist
es jedes Mal die selbe Gruppe, egal auf welches Stadtfest ich komme???
Hier noch ein paar Bilder meiner längeren 12V-Generator-Evolution.
Die Honda-Torcman-Creation (siehe weiter oben) ist bisher die
effizienteste Lösung.
Die Motoren haben alle zwischen 22ccm und 25ccm Hubraum. Der McCulloch
kann auch elektrisch gestartet werden.
Beste Grüsse
Thomas
Bastler schrieb:> Da ich das ganze Gedöns mit der Gasprüfung sparen wollte,
Ich habe einen 2-flammigen Gaskartuschenkocher im Wohnmobil verbaut. Da
brauche ich keine Gasprüfung.
Interessante Konstruktionen.
Wie viele Betriebsstunden kann so ein GX25 ?
Angenommen, das Ding hat nur 1000 oder 2000 Betriebsstunden, wäre das
Ding ja recht fix runter, wenn es täglich verwendet wird.
naja,
es ist schon interessant, dass Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
hier seine Fotos mal ins Web setzt.
Bezüglich der Betriebstunden, die so ein Motor aushält,
kann ich sagen, dass bei mir im letzten Winter fast täglich
etwa 6 Stunden angefallen sind. (ich habe aber den GX35)
.. es sind also je Monat einige 100 Stunden.
Meiner Meinung nach funktioniert das Kit von Torcman (Jochen Zaiser)
ziemlich gut.
In der sogenannten Sternschaltung , wenn man mit 10Ampere zufrieden ist,
hält es sich vom Geräsuch her auch in Grenzen.
Gruss Klaus
Bastler schrieb:> Wie viele Betriebsstunden kann so ein GX25 ?
Meiner hat bisher ca. 600 Stunden auf dem Buckel und läuft noch wie am
ersten Tag. Er hat nur Sprit, Ölwechsel und Filterreinigung bekommen.
Sollte er 2500 h halten, so wären das Verschleisskosten von 0.1€/Stunde.
Das wäre 1/4 der Benzinkosten.
Hier ein Lastdiagramm von der 35ccm-Version.
Mit meiner 25ccm-Version sind die Ströme entsprechend kleiner.
In dem Diagramm sind die Sröme für Dreieck- und Sternbetrieb enthalten.
Der Sternbetrieb ist nur für kleine Leistungen bei minimaler Lautstärke
geeignet (Betrieb im roten Bereich führt zu Überlastung).
Für hohe Leistung eignet sich nur der Dreieckbetrieb.
Bastler schrieb:> Wie viele Betriebsstunden kann so ein GX25 ?
Honda-Motoren ähnlicher Bauart, nur größer, kommen u.a. auch im Kart zu
Einsatz. Die sind sehr robust und langlebig gebaut. Wenn die nicht grob
mißhandelt oder vernachlässigt werden, z.B. durch Ölmangel, halten sie
nahezu ewig.
Also ganz ehrlich: Die Honda-Teile sind mit abstand die besten
Kleinstgeneratoren, die ich kenne. Nicht umsonst kosten diese aber
zwischen 1500 und 2500 Euro.
Peter M. schrieb:> Die Honda-Teile sind mit abstand die besten> Kleinstgeneratoren,
... und darum verwende ich Honda-Motore und keinen China-NoName-Schrott
mehr.
In China ist nicht überall bekannt, dass Kolbenringe gehärtet sein
müssen ;-(
Naja, ist ja klar, dass man von so einem 80 Euro Baumarkt Moppel nicht
viel erwarten kann, Qualität hat nunmal seinen Preis.
Ich habe mir vorhin mal einen Hondy GX25 im Leerlauf angehört.
Bin mal in den Keller, und siehe da, die Motorsense hat so einen Honda
Motor drauf.
Wenn man die 15A quasi im Leerlauf ziehen kann, wäre das Laufgeräusch
auch noch im akzeptablen Rahmen.
Schlachten werd ich die Motorsense nicht, aber es ist mal gut, einen
Soundcheck machen zu können.
Muss mal sehen, ob ich dem Motor irgendwie ne Wasserkühlung verpassen
kann, oder die Abwärme irgendwie für das Wohnmobil nutzen kann.
15 A, das wäre bei mir quasi Dauerbetrieb. Das würde grade so reichen,
für die "Grundlast" zu decken. Viel für Akkuladung bleicht dann auch
nicht übrig.
Aber ich habe ja noch den 2,5 kW "Dieselgenerator" an Bord
(Fahrzeugmotor + LKW Lichtmaschine)
Den Fahrzeugmotor als Stromgenerator zu benutzen, ist abgesehen von der
Lautstärke gar nicht mal sooo übel.
Damit kann ich halt 2,5 kW Strom, Heizung und Warmwasser machen, und das
im Standgas, wo er noch gar nicht mal so viel säuft (ca 1 Liter Diesel
pro Stunde)
Leider gibts da "gewisse probleme", wurde auch schon mal von nem
Polizisten angekackt weil das angeblich nicht erlaubt ist, den
Fahrzeugmotor im Stand durchlaufen zu lassen, um Strom zu gewinnen.
Grüße
Den Fahrzeugmotor nur im Standgas laufen zu lassen kann man mal
machen. Auf Dauer finden gerade die Dieselmotoren das aber nicht so toll
wenn der Dreck nicht gelegentlich aus dem Turbo fliegt und das Öl nie
richtig warm wird.
Braucht man die Gasprüfung nicht nur für festeingebaute Gasanlagen?
Wieso keinen mobilen Gaskocher mit so einer roten Flasche verwenden?
Thomas R. schrieb:> Hier noch ein paar Bilder meiner längeren 12V-Generator-Evolution.> Die Honda-Torcman-Creation (siehe weiter oben) ist bisher die> effizienteste Lösung.> Die Motoren haben alle zwischen 22ccm und 25ccm Hubraum. Der McCulloch> kann auch elektrisch gestartet werden.> Beste Grüsse> Thomas
Hallo Thomas!
wo bekommt man diese Teile für den GX_KP Generator her bzw ist der
einfach zu bauen und wie gross ist der und welche Dauerleistung liefert
er?
schaut so aus, als ob ich damit dem Prince of darkness ein Schnippchen
schlagen kann.
lG
eberhard
Bastler schrieb:> Leider gibts da "gewisse probleme", wurde auch schon mal von nem> Polizisten angekackt weil das angeblich nicht erlaubt ist, den> Fahrzeugmotor im Stand durchlaufen zu lassen, um Strom zu gewinnen.
Ja, das kenne ich. Hat ein Bekannter auch schon mal mitgemacht. Bei ihm
war die Batterie leer, und er hat nach dem Anschieben den Motor noch ein
paar Minuten laufen lassen, um wieder genug Ladung zum Starten zu haben.
Wäre er einfach sinnols in der Gegend rumgefahren (und hätte dabei
erheblich mehr Sprit verbraucht), wäre das erlaubt gewesen.
Eine thermische Maschine hat bei optimalen bedingungen einen
winkrungsgrad von 25%. Das bedeutet, erstens man muss das Vierfache an
Energie anschleppen, was ja noch ginge. Aber, und das wiegt schwerer,
man muss das 3fache an Nennleistung an Waerme loskriegen. Bei 100W also
300W Waerme. 300W Waerme erzeugt nun mal Laerm beim Kuehlen, denn
oeffensichtlich kommt ja nur Luft in Frage. Modellbaumotore sind
diesbezueglich eher empfindlich, da deren Masse, und die thermische
Masse gering ist. Fuer Draussen waere sowas machbar, fuer drinnen auf
Laermgruenden sicher nicht.
robur schrieb:> http://de.wikipedia.org/wiki/Stirlingmotor
Zitat von dort:
Gegenwärtig werden Stirlingmotoren oft zum Antrieb kleiner
Blockheizkraftwerken (BHKW) angeboten, da besonders in Wohngebäuden der
Geräuschpegel von Verbrennungsmotoren stört. BHKW mit Stirlingmotoren
haben jedoch auch hier einen weit geringeren Wirkungsgrad bezüglich
Strom (el.)./. Abwärmeproduktion (th.)- nur ca. 1:6 [2], während BHKW
mit Verbrennungsmotoren 1:2,5 erreichen. Deshalb sind heutige BHKW mit
Stirlingmotor nur geeignet, wenn mit deren „schlechtem“ Wirkungsgrad
hauptsächlich Raumwärme erzeugt werden soll (bei gleichzeitig geringeren
Wartungskosten und etwas geringerem Verlust von Abgaskraftleistung).
Segelboote haben das gleiche Problem, und dort wird mit Petroleum
gekocht und Wasser erwärmt (zumindest die, mit denen ich bisher
mitgefahren bin)
Gas will man nicht unbedingt an Bord (ausgetretenes Flüssiggas bekommt
man nicht so einfach aus dem Boot, keinesfalls von alleine), Spiritus
ist zu entzündlich, Petroleum dagegen sehr pflegeleicht.
Und wenn du dich von dem Gedanken des elektrischen Kochens befreist, ist
die elektrische Restversorgung aus Akkus, die während des Fahrens
geladen werden, kein Problem.
Hallo Thomas, im Wohnmobilforum ist der Beitrag leider entfernt. Kannst
Du mir weiterhelfen? Hast Du technische Details? Wieviel Geld hast Du
ausgegeben? Wo hast Du den Motor/Gleichrichter/etc. gekauft? Wie hast Du
die Kupplung realisiert? Wie laut ist das Aggregat? Würde mich freuen,
wenn Du Dich mal meldest ... ! Gruß Uli