Hallo Forum,
ich habe auf meinem grundstück ziemlich hartes Wasser. Ein
Farbumschlagstest wobei man Tropfen zählen musste brachte als Ergebnis
ca. 45 °dH.
Nun habe ich dieses Angebot auf http://www.entkalkung.de/ entdeckt.
Kann soetwas funktionieren? Die Beschreibung klingt sehr abenteuerlich
und mehr nach Überrumpelung durch "schlaue Wörter" statt durch
begreifbare Fakten.
Frohe Oster - Sabi
Oh Gott... nicht noch so ein Teil!
Lass bloß die Finger von diesem Esotherik-Scheißdreck! Diese Teile
können nur eines umwandeln: Geld in nutzlosen Schrott.
Kauf dir einen anständigen Wasserfilter auf Basis von Osmose oder
Ionentauscher. Sei Dir aber darüber im klaren, dass diese Geräte
unbedingt richtig eingestellt sein müssen, da sie sonst mehr schaden.
Sonst sind bald alle Deiner Gläser grau und Deine Wasserrohre aufgelöst.
Der Preis von funktionstüchtigen Systemen stellt natürlich auch alles in
den Schatten.
Eher nicht. Allein schon die vielen Schreibfehler schrecken doch ab.
Sowas hat man in den 90er Jahren schon mal versucht. Alle die ich kenne,
die so einen Apparat hatten, waren enttäuscht.
Keinen Gedanken weiter daran verschwenden !
Recht herzlichen dank für die Aufmerksamkeit.
Ich frage mich, warum die Strafverfolgung diese ganzen Wasserenthärter
nicht längst auf dem Kicker hat. Immerhin haben wir E-Fixx auch fertig
gemacht. Bei mir schleicht sich bei solchen Systemen immer der Verdacht
des versuchten Betrugs ein.
Tobi schrieb:> Allein schon die vielen Schreibfehler schrecken doch ab.
Das sind keine Schreibfehler, das ist das Ergebnis eines
Übersetzungsroboters. ;-)
kanndasgehen schrieb:> Hallo Forum,>> ich habe auf meinem grundstück ziemlich hartes Wasser. Ein> Farbumschlagstest wobei man Tropfen zählen musste brachte als Ergebnis> ca. 45 °dH.>> Nun habe ich dieses Angebot auf http://www.entkalkung.de/ entdeckt.>> Kann soetwas funktionieren? Die Beschreibung klingt sehr abenteuerlich> und mehr nach Überrumpelung durch "schlaue Wörter" statt durch> begreifbare Fakten.
Wenn Du bei google "Wasserentkalkungsanlagen" eingibst, bekommst
Du jede Menge vernünftige Vorschläge von Herstellern von richtigen
Wasserentkalkungsanlagen. Allerdings ist die Montage dort etwas
aufwändiger und der Preis wohl auch etwas höher. Die dort
verwendete Technik ist aber ausgereift und funktioniert zuverlässig
in Tausenden von Häusern.
Gruss
Harald
Martin Schwaikert schrieb:> Kauf dir einen anständigen Wasserfilter auf Basis von Osmose oder> Ionentauscher. Sei Dir aber darüber im klaren, dass diese Geräte> unbedingt richtig eingestellt sein müssen, da sie sonst mehr schaden.> Sonst sind bald alle Deiner Gläser grau und Deine Wasserrohre aufgelöst.>> Der Preis von funktionstüchtigen Systemen stellt natürlich auch alles in> den Schatten.
1. Warum sollte Umkehrosmosewasser die Rohre auflösen?
2. Guggst du:
http://www.umkehrosmose-discount.eu/Umkehrosmose-Systeme:::1.html
Michael K-punkt schrieb:> 2. Guggst du:>> http://www.umkehrosmose-discount.eu/Umkehrosmose-S...
Ob die Dinger so toll sein werden oder doch eher dem Preis entsprechend?
Besser dürfte wohl sein, sich bei einem seriösen HErsteller/Händler
beraten zu lassen, auch wenn die Anlage dann einmalig vielleicht etwas
mehr kostet.
vn nn schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> 2. Guggst du:>>>> http://www.umkehrosmose-discount.eu/Umkehrosmose-S...>> Ob die Dinger so toll sein werden oder doch eher dem Preis entsprechend?> Besser dürfte wohl sein, sich bei einem seriösen HErsteller/Händler> beraten zu lassen, auch wenn die Anlage dann einmalig vielleicht etwas> mehr kostet.
Ich hab die einfachste Anlage von denen seit Jahren in Betrieb und bin
sehr zufrieden. Die Firma hat in München ein Ladengeschäft wo man auch
sehr gut beraten wird.
Von daher sehe ich keinen Grund die Firma als nicht "seriös" zu
bezeichnen.
P.S. ...aber es ist natürlich klar, dass Osmosegeräte gerne von
Esotero-Gurus auf Gesundheits-Seiten vertrieben werden und mit ein wenig
Links- und Rechtsdrehung kommt dann schnell noch ne Null an den Preis
hintendran.
Lieber gebe ich 280 Euro für ein Osmosegerät aus als für den hier
erwähnten Spezialmagneten.
Michael K-punkt schrieb:> Von daher sehe ich keinen Grund die Firma als nicht "seriös" zu> bezeichnen.
Hersteller werden aus Prinzip nicht genannt, ansonsten ist die Seite auf
Mediamarkt-Niveau. Wenn die Typen im Ladengeschäft tatsächlich halbwegs
kompetent sind (und nicht nur so wirken, das tun die im Geiz- und im
Blödmarkt bisweilen auch), sollten man das auch beim Internetauftritt
zeigen. Wobei ich das ja bezweifle, denn deren "Infos" zur Umkehrosmose
sind ja auch stark vom Gesundheitswahn angehaucht und voll mit
Schwachsinn. Allein die Behauptung, zur Lebensmittelherstellung,
insbesondere beim Bierbrauen werde Osmosewasser verwendet, ist dann doch
etwas weit hergeholt. Gerade bei Bier spielt das Wasser eine große
Rolle, dessen Geschmack zu verfälschen, würde keiner wollen. Weshalb da
eben Quellwasser und kein Osmosewasser (welche ja auch verglichen
werden, als ob frisches Quellwasser keinerlei "Verunreinigungen" mit
Mineralien hätte) verwendet wird.
Eine richtige Entkalkungsanlage braucht Salztabletten. Alles andere hat
in meinen Augen Voodoo Charakter. Was soll denn ein Magnet an einem
Wasserrohr bewirken? Ist Kalk magnetisch? Und wo geht dann der Kalk hin?
Löst der sich in Luft auf?
vn nn schrieb:> Hersteller werden aus Prinzip nicht genannt, ansonsten ist die Seite auf> Mediamarkt-Niveau.
Die Seite hat mich tatsächlich nun auch erschreckt, früher war die viel
vertrauenserweckender und fachlich deutlich besser aufgestellt.
Ich gebe dir Recht, einen guten Eindruck macht die Seite nicht gerade.
Wenn ich nicht schon länger dort Kunde wäre, würde mich die Seite
vielleicht sogar abschrecken.
Falls ich mal wieder dort bin werd ich das auch dort mal sagen.
> 1. Warum sollte Umkehrosmosewasser die Rohre auflösen?>> 2. Guggst du:>> http://www.umkehrosmose-discount.eu/Umkehrosmose-Systeme:::1.html
Zu 1) Das Problem ist, wenn solche Anlagen in Kombination mit alten
Leitungen genutzt werden.
Während Ionentauscher das Calcium gegen Magnesium (?) tauschen, filtern
Osmosefilter diese möglichst komplett heraus. Das Resultat ist dann ein
Wasser, dass wahnsinnig attraktiv auf Kalk wirkt. Wenn dieses
entmineralisierte Wasser nun durch alte verkalkte Leitungen läuft, zieht
es den gebundenen Kalk wieder zurück in Lösung. Das mag vielerorts kein
Problem sein, gerade alte Leitungen, die mit Hanffaser abgedichtet sind,
und durch Kalk dann vollständig verschlossen wurden, können auf diesem
Wege undicht werden.
PS: Das ist kein Aprilscherz, das passiert wirklich!
>Während Ionentauscher das Calcium gegen Magnesium (?)
Da Magnesium ebenfalls zur Wasserhärte beiträgt, wäre er Austausch nicht
zielführend.
Üblicherweise tauscht man die Calcium- und Magnesiumionen gegen
Natriumionen aus. Natriumcarbonat ist leichter löslich als die Karbonate
von Mg und Ca unf fällt nicht aus.
Deshalb werden diese Kationenaustauscher auch mit Kochsalz (NaCl)
regeneriert, z.B. in der Geschirrspülmaschine.
A. R. schrieb:> Hallo,> diese Gerät dürfte einen Bruchteil kosten>> http://www.elektor.de/jahrgang/2007/marz/kampf-dem...
Oh Gott, von Elektor hätte ich das nun wirklich nicht gedacht.
Der Artikel ist vom März 2007, sollte das vielleicht als Aprilscherz
dienen?
Kara Benemsi schrieb:>>Während Ionentauscher das Calcium gegen Magnesium (?)>> Da Magnesium ebenfalls zur Wasserhärte beiträgt, wäre er Austausch nicht> zielführend.>> Üblicherweise tauscht man die Calcium- und Magnesiumionen gegen> Natriumionen aus. Natriumcarbonat ist leichter löslich als die Karbonate> von Mg und Ca unf fällt nicht aus.> Deshalb werden diese Kationenaustauscher auch mit Kochsalz (NaCl)> regeneriert, z.B. in der Geschirrspülmaschine.
Gut, dass ich da ein Fragezeichen dahinter gepackt habe :)
Wie gesagt, Ionentauscher und Osmosefilter sind die einzigen, die auch
wirklich funktionieren. Alles andere kann man in die Tonne treten.
Es gab vor XX Jahren einen Bericht dazu in der New Scientist.
Dort ist einem aufgefallen, das in großen Wassererhitzern an den
Stellen, an denen die Heizspiralen sitzen, sich weniger Kalk an den
Wänden ansetzt.
Es gibt anscheindend einen Einfluss von starken Magnetfelder auf den
Ansatz von Kalk.
Kalk scheint unter starken Magnetfeldern andere Kristalle zu bilden.
Ob es ausreicht, wenn Wasser eben mal ein einem starken Magneten
vorbeifliesst, um die Rohre nicht zu verkalken, oder das man weniger
Kalkschleier beim Putzen hat, ich habe meine Zweifel.
Die auftretenden Magnetfelder oder was das Ding auch immer produziert
dürfte keinen nennenswerten Einfluss auf den Kalk haben.
Es schadet dem Wasser nicht, da nicht direkt in den Wasserkreislauf
eingegriffen wird, also ist der Vertreiber dieses
Wasserbehandlungsgerätes auf der sicheren Seite.
Die Wirkung auf die Wasserrohre merkt man eh erst in 10-20 Jahren, falls
die Firma dann noch existiert, kann man ja versuchen sich dann zu
beschweren.
Wenn mich der Kalk im Wasser bei dem Genuss von Kaffee der Tee stört,
dann gibt es für die Küche sicher effizientere Geräte.
A. R. schrieb:> Soweit ich weiß, wird bei den Osmosegeräten ein nicht unerheblicher> Anteil an Wasser einfach verschwendet.
Das Nutzverhältnis ist ca. 1 zu 4, bei höherem Druck geht es in Richtung
1 zu 2.
Wenn man das Wasser weglaufen lässt ist es natürlich verschwendet. Wir
fangen es auf und es kommt in den Garten zu den Blumen. Das ist
vertretbar, da ich pro Tag rund 1 l Osmosewasser verwende.
Nen ganzen Haushalt komplett durch Osmosewasser zu versorgen ist
natürlich schon etwas happig.
Und es dürfte klar sein, dass das Restwasser ja natürlich einen noch
höheren Kalkgehalt hat. Verwendet man dieses Wasser dann für die
Klospülung muss diese dann öfters entkalkt werden bzw. ist
serviceanfälliger.
Rick McGlenn schrieb:> Es gab vor XX Jahren einen Bericht dazu in der New Scientist.> Dort ist einem aufgefallen, das in großen Wassererhitzern an den> Stellen, an denen die Heizspiralen sitzen, sich weniger Kalk an den> Wänden ansetzt.
Ich würde mal schätzen, dass dem so ist, weil dort wo die Heizspiralen
sitzen, einfach das meiste Wasser sitzt. Während an der Wasseroberfläche
das Wasser verdampft und den Kalk zurück lässt, ist im Sumpf noch genug
Wasser um "den Kalk in Lösung" zu halten. Das heiße Wasser wird durch
Konvektion nach oben transportiert, wo Teile davon verdampfen, das
Löslichkeitsprodukt wird unterschritten, Kalk fällt aus.
Deine Großmutter wusste noch, dass man Wasser durch abkochen entkalken
kann. Der Kalk schwimmt dann an der Wasseroberfläche und kann ganz
einfach 'abgeschöpft' werden.
> Es gibt anscheindend einen Einfluss von starken Magnetfelder auf den> Ansatz von Kalk.
Starke Magnetfelder?
Eine Heizspriale erzeugt vieles aber nicht unbedingt starke
Magnetfelder.
> Kalk scheint unter starken Magnetfeldern andere Kristalle zu bilden.> Ob es ausreicht, wenn Wasser eben mal ein einem starken Magneten> vorbeifliesst, um die Rohre nicht zu verkalken, oder das man weniger> Kalkschleier beim Putzen hat, ich habe meine Zweifel.
Und das mit Recht.
Vor allen Dingen deshalb, weil zu dem Zeitpunkt an dem das Wasser am
Magneten vorbeifliesst gar kein Kalk vorhanden ist. Der ist in Ionen
dissoziiert und erst wenn das Wasser verdampft, finden sich die Ionen
wieder und es entsteht frischer Kalk.
Generell: Der Chemiker spricht bei allen Dingen die aus einem Kation
einer Säure und einem 'Metall'-Anion besteht von einem 'Salz'. Die
chemische Bindung ist eine Ionenbindung und beruht darauf, dass sich
negative und positive Ionen anziehen.
Kochsalz ist das Natriumsalz der Salzsäure
Gips ist das Calziumsalz der Schwefelsäure
Und Kalk ist das Calziumsalz der Kohlensäure.
Auch Soda ist ein Salz. Das Natriumsalz der Kohlensäure.
Gibt man Salze ins Wasser und löst sie dadurch, dann zerfällt die
Ionenbindung und die Ionen sind für sich alleine unterwegs (deswegen
leitet zb Salzwasser den elektrischen Strom. Die Ionen transportieren
die Elektronen von einer Elektrode zur anderen). In gelöster Form gibt
es daher keinen Gips oder Kochsalz oder eben auch Kalk. Erst wenn das
Löslichkeitsprodukt unterschritten wird, fallen die Salze wieder aus,
wobei sich die Moleküle und auch Kristalle neu bilden. Magnetfelder, die
irgendwann einmal auf die Ionen eingewirkt haben, bewirken dabei gar
nichts. Ein Ion wird (als elektrisch geladenes Teilchen) zwar in einem
Magnetfeld abgelenkt (wenn es sich bewegt), das wars dann aber auch
schon. Mehr passiert da nicht.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Ich würde mal schätzen, dass dem so ist, weil dort wo die Heizspiralen> sitzen, einfach das meiste Wasser sitzt.
Kann es auch sein, dass sich die Heizspiralen beim Erwärmen und Abkühlen
mächtig ausdehnen und zusammenziehen und so mögliche Ablagerungen
einfach in regelmäßigen Abständen abgesprengt werden?
Rick McGlenn schrieb:> Es gab vor XX Jahren einen Bericht dazu in der New Scientist.> Dort ist einem aufgefallen, das in großen Wassererhitzern an den> Stellen, an denen die Heizspiralen sitzen, sich weniger Kalk an den> Wänden ansetzt. Es gibt anscheindend einen Einfluss von starken> Magnetfelder auf den Ansatz von Kalk.
Dann müssten ja die Wassererhitzer in den USA, wo weniger Spannung aber
mehr Strom da ist, die stärkeren Magnetfelder herrschen und in Europa
mit den 230 V sich alles zukalken.
Karl Heinz Buchegger schrieb:
>Generell: Der Chemiker spricht bei allen Dingen die aus einem Kation>einer Säure und einem 'Metall'-Anion besteht von einem 'Salz'.
Kleine Korrektur am Rand: Die Säure liefert bei den Salzen das Anion und
ist das negative Ion, die positiven Ionen sind die Kationen.
MfG
wolle g. schrieb:> Karl Heinz Buchegger schrieb:>>Generell: Der Chemiker spricht bei allen Dingen die aus einem Kation>>einer Säure und einem 'Metall'-Anion besteht von einem 'Salz'.>> Kleine Korrektur am Rand: Die Säure liefert bei den Salzen das Anion und> ist das negative Ion, die positiven Ionen sind die Kationen.> MfG
Danke. Ist bei mir auch schon fast 30 Jahre her :-)
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Starke Magnetfelder?> Eine Heizspriale erzeugt vieles aber nicht unbedingt starke> Magnetfelder.>
Nicht unbedingt die eines Haushalts-Wasserkochers.
Falls es so einfach ist durch ein paar sehr starke Magnete die
Ablagerung von Kalk an Rohren etc. zu verhindern, wäre es eine gängige
Methode, die allgemein bekannt sein würde.
Ein paar Magnete sind sicher preisgünstiger als regelmäßig verkalkte
Armaturen auszutauschen oder Osmose-Verfahren, etc..
Die Wirkung so eines "Entkalkers" sind zuerst recht subjektiv, bzw. max.
nach Jahren nachweisbar bzw. wiederlegbar.
Alles recht susspekt, warum unterschiedliche Kalkkristalle (gibt es
das?) sich unterschiedlich in den Rohren oder der Dusche absetzt, ist
mir nicht so ganz schlüssig.
Rick McGlenn schrieb:> Die Wirkung so eines "Entkalkers" sind zuerst recht subjektiv, bzw. max.> nach Jahren nachweisbar bzw. wiederlegbar.
Und warum soll es nicht möglich sein, den Effekt in einem kontrollierten
Experiment zu überprüfen?
Man muß nicht warten, bis irgend welche Leitungen verstopft sind.
Rick McGlenn schrieb:> Falls es so einfach ist durch ein paar sehr starke Magnete die> Ablagerung von Kalk an Rohren etc. zu verhindern, wäre es eine gängige> Methode, die allgemein bekannt sein würde.
Besser wohl: Falles so einfach WÄRE...
> Ein paar Magnete sind sicher preisgünstiger als regelmäßig verkalkte> Armaturen auszutauschen oder Osmose-Verfahren, etc..
Teuer wird es natürlich, wenn man trotz Magnete Armaturen austauschen
muss.
>> Die Wirkung so eines "Entkalkers" sind zuerst recht subjektiv, bzw. max.> nach Jahren nachweisbar bzw. wiederlegbar.>
Ich bin mir sicher, dass es Positiv-Studien gäbe, wenn der Effekt
wirklich messbar wäre.
> Alles recht susspekt, warum unterschiedliche Kalkkristalle (gibt es> das?) sich unterschiedlich in den Rohren oder der Dusche absetzt, ist> mir nicht so ganz schlüssig.
So ist es, es ist suspekt und nicht schlüssig.
Und noch einmal zu den Magneten: Wenn die um ein Eisenrohr platziert
werden, aber auf das Wasser IM Rohr wirken sollen tun sich die Magnete
recht schwer.
Sinnvoller wäre es da schon, die Magnete z. B. um den Filter herum zu
montieren, der aus Kunststoff besteht.
> Kann es auch sein, dass sich die Heizspiralen beim Erwärmen und Abkühlen> mächtig ausdehnen und zusammenziehen und so mögliche Ablagerungen> einfach in regelmäßigen Abständen abgesprengt werden?
Jupp. Genau das passiert auch. Das kann man sogar hören. Kalk hat zwei
Eigenschaften: 1) Eine schlechte Wärmeleitfähigkeit, 2) zieht es Wasser.
Wird die Spirale nun heiß, verdampft das Wasser im Kalk und sprengt
diesen ab.
Entkalken von HH-Geräten ist eh total überbewertet. SpüMa enthärten ihr
Wasser selbst. Zum Reaktivieren des Entkalkers wird das Salz
durchgespült.
Das funktioniert so gut, dass ich zum ersten mal nach knapp 20 Jahren
die SpüMa entkalken musste. Es wurde ewig kein Salz nachgefüllt und der
Filter hat sich so zugesetzt, dass die Spülung nicht mehr funktioniert
hat. Vorsicht aber: Wird die Enthärtung zu hoch eingestellt, kommt es
zur Glaskorrosion. Daran können auch Somat 3 (Farbstoffe) in 1 Tabs
nichts ändern.
Bei unserer WaMa ist jetzt nach knapp 20 Jahren die Heizung kaputt
gegangen. Ganz ohne Calgon (warum auch, Zeolithe sind in allen
Waschmitteln bereits enthalten) hat diese 20 Jahre durchgehalten
(respekt! Das schafft kein Wasserkocher). Die Heizspirale hatte
allerdings auch einen Belag. Dieser ließ sich aber - zu meiner
Verwunderung - nicht mit Zitronen- oder Amidosulfonsäure entfernen.
Nicht einmal Salzsäure konnte dem etwas anhaben. Ich hätte es wohl mit
Schwefelsäure probieren sollen. Es sah aus, als wären das
Stofffaserreste.
A. R. schrieb:> Hallo,> diese Gerät dürfte einen Bruchteil kosten> http://www.elektor.de/jahrgang/2007/marz/kampf-dem...
Hat sich mal jemand den Artikel angeschaut?
Der ist ja furchtbar!
Also das Signal kommt aus dem Oszillator auf dieses gebilde!
Durch die Inverter liegt an der Spulen differenziell die doppelte
Betriebspannung an... (Laut dem Artikel...)
Die bei Elektor sind ja ganz schöne Pfuscher...
> Die bei Elektor sind ja ganz schöne Pfuscher...
Ähmm.. Elektor macht sich einen Spaß daraus?! Das ist eine Persiflage!
Die Schaltung ist mit Sicherheit genauso gut, wie der Fuse-destroyer,
den die mal drinnen hatten :)
Martin Schwaikert schrieb:> Die Schaltung ist mit Sicherheit genauso gut, wie der Fuse-destroyer,> den die mal drinnen hatten :)
Der hat aber im Gegesatz zu dem Hirnverkalkungsding wenigstens
funktioniert...
Uhu Uhuhu schrieb:> Martin Schwaikert schrieb:>> Die Schaltung ist mit Sicherheit genauso gut, wie der Fuse-destroyer,>> den die mal drinnen hatten :)>> Der hat aber im Gegesatz zu dem Hirnverkalkungsding wenigstens> funktioniert...
Ach, die Schaltung konnte also nicht nur an Wasserrohren, sondern
auch an menschlichen Köpfen angebracht werden? Ich glaube, ich muss
mir unbedingt mal den entsprechenden Artikel raussuchen. :-)
Gruss
Harald
Martin Schwaikert schrieb:> Das schreit nach einem Experiment an des Nachbarn ewig bellenden Dackels> :)
Willst du ihm sein Denkorgan verkalken? Wird nix helfen, weil das Bellen
auch ohne geht...
Uhu Uhuhu schrieb:> Rick McGlenn schrieb:>> Die Wirkung so eines "Entkalkers" sind zuerst recht subjektiv, bzw. max.>> nach Jahren nachweisbar bzw. wiederlegbar.>> Und warum soll es nicht möglich sein, den Effekt in einem kontrollierten> Experiment zu überprüfen?>> Man muß nicht warten, bis irgend welche Leitungen verstopft sind.
Als ich Gas-Wasserinstallateur gelernt habe gab es diese Teile schon.
Wir haben damals ausführlich drüber diskutiert. Unser Fachkundelehrer -
selbst Meister und ein ausgesprochen kritischer Mensch - hat beim DVGW
zu diesen Geräten eine anfrage gestellt.
Aussage des DVGW: Diese Geräte erhalten aufgrund nicht nachzuweisender
Wirksamkeit KEINE DVGW-Nummer. Gleiches galt damals für die
Pulsentkalker (Ne555/Ne556 oder einfach ein paar Transistoren mit
offenen Kabelenden) - auch keine nachweisbare Wirksamkeit.
Der DVGW hat damals in einer größeren Untersuchung Kontrollstücke mit
und ohne magent/strom/puls behandlung bei verschiedenen Verbrauchern
installiert(Haushalt, Industrie usw..). Es gibt eine vielzitierte Studie
welche die angebliche Strukturveränderung belegen soll. Finde die grade
bloß ned..
Hab noch ne spätere Studie des dvgw gefunden
http://www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/wasser/verbraucher/trinkwasseraufbereiter.pdf
Ich habe 1999 angefangen zu lernen, bereits 2001 kam vom dvgw die og.
aussage.
Lg
Micha