Verlustleistung einer Induktivität

OP #2628653
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Hi Leute,

ich hab da diese Induktivität gefunden und wollte mal fragen, ob ich 
richtig mit der Annhame liege, dass die Verlustleistung dieser 
Induktivität so berechnet wird:

http://www.reichelt.de/Power-Induktivitaeten-SMD/L-PIS4720-470-/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=73179;GROUPID=3709;artnr=L-PIS4720+470%C2%B5;SID=12T4GdI38AAAIAABGOr8s49a0e84d4138268b4f84ae088c9f7567#av_tabtech

Annahme der Strom der durch z.B. den Hochsetzsteller fließt und die 
Induktivität da eingebaut ist, ist 16A.
Der elektr. Widerstandswert ist mit 700mOhm angezeigt auf der homepage.

P = R * I^2 = 0,7Ohm  16A  16A = 179,2W

Ist das richtig oder falsch, weil mir das zu hoch erscheint bin ich mir 
da nicht so sicher??

könnt ihr mir bitte helfen
dankeschön
OP #2628705
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ich hab mal ne simulation gemacht für eine PFC-Schaltung und da hatte 
ich eine Drossel von 510µH eingesetzt.
Jetzt wollte ich einfach mal die Verlustleistung davon berechnen..

wäre die Drossel prinzipiell dafür geeignet?
wenn ja dann müsste die Rechnung ja auch stimmen und dann passt das auch 
schon.. Dann könnte ich mit meiner Rechnung weiter machen.
Gast #2628761
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Der Kern wäre so groß wie eine Bonduelle Erbsendose (Abtropfgewicht 
135gr), naja, so ungefähr ;)

PM74/59 wäre so ein Ferritkern, mit 40 Windungen und 2,61 Cul kommst du 
auf 0,019 Ohm, macht ein Pv von ca. 4,8 Watt.


Das ist aber was für SNTs von einigen 100 Watt bis ~ 3kW.
Gast #2628825
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Dummerweise eignen sich stromkopensierte Drosseln nicht als 
Speicherdrossel für Schaltregler. Solche Induktivitäten wie deine sind 
schon fast Individualanfertigungen. Guck mal bei smp oder reo.


Ingo
Gast #2628852
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Aus eigener Erfahrung:

wenn du ein bisschen Zeit hast, lass dir einfach eine entsprechende 
Drossel anfertigen! Kostet so zwischen 50-100€ je nach Wünschen.

Hab neulich eine anfertigen lassen die ungefähr 4 mal so "groß" ist wie 
deine und die hat auch nur ~75€ gekostet

PS: Bevor ihr jetzt anfangt diskutieeren ob das teuer oder billig ist, 
in dem Teil steckt ne menge Kupfer und auch Arbeitszeit drin, ich fand 
den Preis mehr als fair und habe mit mehr veranschlagt.
OP #2628864
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dankeschön für die tipps, aber wie gesagt ich wollte nur die Simulation 
die ich angefertigt habe anhand einer Berechnung befestigen. Sprich 
welche Drossel würde ich nehmen, falls ich diese Schaltung aufbauen 
wollen würde.
Ich bräucht also nur ein Datenblatt um damit die Verlustleistung zu 
berechnen und zu sagen diese könnte man verwenden..
Gast #2628921
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Mich wundert immer wieder mit wie wenig Fachwissenso so komplizierte 
Projekte bearbeitet werden sollen (oder gar müssen?).

Ist das inzwischen die Regel? Oder ist das hier eine Ausnahme? Gibts 
noch irgendjemand mit Ausbildung ?
OP #2628930
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ok, dann nehme ich das hier, ist ne speicherdrossel mit 0,425mH..also 
die letzte in der tabelle..
aber der Nennstrom ist 16A, das würde bedeuten das er immer 
vollausgelastet ist nicht wahr?

http://www.reo.de/typo3conf/ext/reo_prod/dbview.php?pid=132&uid=4625

wie heißt die andere seite mit dem smd?
auf reo hab ich jetzt nur das gefunden was zu meiner schaltung passen 
würde..
Gast #2628946
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Jürgen Schmidt schrieb:
> aber der Nennstrom ist 16A, das würde bedeuten das er immer
> vollausgelastet ist nicht wahr?

Bedenke den Ripplestrom und informiere dich darüber, wo der 
Sättigungsstrom bei deiner Drossel liegt. Die Angabe des Nennstroms 
reicht dafür leider nicht, da damit meistens nur der thermische 
Nennstrom gemeint ist.

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