SMD-Lötkolben, bitte um Empfehlung

OP #2630405
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Ja, ich will mich jetzt endlich ernsthaft mit basteln auf der SMD-Ebene 
befassen. Ich habe nämlich kürzlich ein Stereo-Auflichtmikroskop 
bekommen mit 2-5facher Vergrösserung.

Blos mit welchem Lötkolben soll ich beginnen?

Mit so einer Lotnadel? eBay 400224286870

Mit dieser Zange? eBay 260542061194


Ja, verflixt, was nehme ich denn am besten?

Danke für eure Empfehlung,
Wolf
#2630851
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Also ich habe schon x-Prints mit SMD Bauteilen bestückt, eine Zange 
macht nur Sinn wenn du auch Sachen wieder auslöten willst. Solltest du 
halbwegs gute Augen haben kannst du dir das Mikroskop definitiv sparen, 
eine gute Augen-Hand Koordination ist unter einem solchen (meines 
Erachtens nach) auch wesentlich schwieriger als von blossem Auge.

Der Lötkolben ist egal, die Spitze muss stimmen. Da hat jeder so seine 
eigenen Vorlieben.
Definitiv gut dafür geeignet ist eine Hohlspitz-Spitze (diese braucht 
etwas Eingewöhnungszeit, die Resultate werden dafür nachher umso 
besser).
Ich verwende eigentlich immer eine dünne, gekrümmte Spitze.
Ich rate dir ab, einen Lötkolben mit Bleistift-Spitze (die ganz 
spitzigen) zu kaufen, die sind einfach nur mühsam. Und tue dir selbst 
einen Gefallen und gib etwas mehr als 3€ aus, wenn du das länger machen 
willst als eine halbe Stunde. Kuck mal bei Weller, die haben ganz gute 
Sachen (und eine grosse Auswahl an Spitzen).

MFG
Dave
#2630931
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http://www.mikrocontroller.net/articles/SMD_L%C3%B6ten

Die Spitze so groß wie möglich, so klein wie nötig. Ich hab hier ne 
angschrägte, neuddeutsch "hoof tip", funktioniert 1A. Schau dir auch die 
Videos an wie die Profis SMD löten. NICHT mit ner heißen Stricknadel, 
sondern mit viel Flußmittel und Wärme.

Wer keine extremen Augenprobleme hat kann bis 0603 ohne Mikroskop löten, 
darunter wird es schon stressig.

MFG
Falk
Gast #2631066
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Das SteMi ist eher hilfreich, bei ICs auf Brücken zwischen den Pins zu 
suchen. Ich nehm zum Löten die originale Spitze der LS 50, die hält 
genug Wärme auch für Bleifrei-Lot.

Mit den Lötnadeln ist man schnell am Ende, wenn mal etwas Massefläche da 
ist, auch mit Thermals.

Wichtig ist noch ein gutes Zinn, mit Silberanteil, und max. 0.5mm, 
besser 0.35mm Durchmesser, und genug Flussmittel.
Persönliche Seite #2633787
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Heinz L. schrieb:
> Ich löte SMD mit einer relativ "gewöhnlichen" Meisselspitze. Wie die
> Vorredner bereits sagten, nicht die kleine Spitze macht's sondern viel
> Flussmittel. Nicht am Flux sparen und alles klappt prima.

Naja, also bei Huehnerfutter is die Punktspitze immernoch die beste wie 
ich finde. Bei ICs, insb. halt den Fine-Pitches, ist die Meisselspitze 
oder natuerlich am besten die Hohlspitze am geeignetsten. Und dort viel 
Flux, braucht man aber beim Huehnerfutter wieder eigentlich gar 
nicht,ich loete das meistens mit Paste und ner Pinzette zum Festhalten.

Greets,
Michael
#2633849
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Ich hab eine Weller Magnastat mit einer 0.8mm Spitze und 0.5mm Lötzinn 
mit 3,5% Flux. Damit lässt sich SMD wunderbar löten. Die Magnastat hält 
sehr gut die Wärme.

Für Masseflächen hab ich dann noch eine große Spitze.

Ich denke mit dem Spielzeug aus Ebay (Lötnadel) wirst Du keine freude 
haben :) Also kaufe Dir besser eine Lötstation mit 2-3 verschiedenen 
Spitzen, gutes Lötzinn und noch einen Flussmittelstift extra dazu.
So habe ich mit den ersten SMD sachen angefangen.

Und keine Angst. Mit etwas übung ist das wirklich nicht schwer.

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