Hi,
die Frequenz kann bei normalen Buck-Wandlern sicher n bisschen die
Verluste eindämmen, z.B. die Umschaltverluste des Mosfets wenn man die
Frequenz relativ niedrig hält.
Der wichtigste Grund jedoch warum man manchmal/öfter höhere Frequenzen
wählt ist nicht die Last, sondern, dass die Spule kleiner ausfällt,
Platzmangel eben.
Ansonsten kann man den Regler nie beliebig auf verschiedene Lastfälle
optimieren im laufenden Betrieb.
Was erzeugt denn die Verluste?
Nun, der Tastgrad ist durch das Spannungsgefälle fest vorgegeben, d.h.
je höher das Spannungsgefälle desto schlechter der Tastgrad, d.h. desto
höher die Verluste. Das kann man aber selten vermeiden, es ist halt fix
vorgegeben.
Die Verluste entstehen hauptsächlich im Mosfet und bei
synchronous-Wandlern auch im zweiten Mosfet oder eben in der Diode.
Beim Mosfet duch Umschaltverluste, beim zweiten Mosfet/Diode durch
R_ds_on, also ohmsche Verluste des Kanals.
Beim Mosfet kann man optimieren wenn man einen möglichst kleinen Mosfet
mit möglichst geringer Gate-Kapazität wählt oder die Frequenz niedrig
hält.
Beim zweiten Mosfet kann man optimieren, wenn man einen (möglichst
großen) Mosfet mit möglichst niedrigem R_ds_on wählt, oder auch indem
man parallel eine Diode hinzufügt.
Evtl. auch mal rechnen (lassen) wo die hauptsächlichen Verluste
entstehen, d.h. in welchem der beiden Mosfets.
Übrigens: Durch einen Snubber direkt am Switching Point wird der
Wirkungsgrad schlechter, jedoch die EMV besser.
Fazit: Der ein-für-alles Regler ist leider noch nicht erfunden.
Idee ins blaue: Baue zwei Regler je einen für einen Lastfall und schalte
diese entsprechend um...