Entsorgungskosten

Gast #2636533
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Hallo,

ich möchte in Bälde Platinen selber ätzen. Wenn ich Eisen(III)Chlorid 
verwende, dann möchte ich dieses gerne zu einer der nächst gelegenen 
Entsorgungstellen bringen.

Kostet das etwas? Und wenn ja, wie wird das berechnet? Sind die Kosten 
unterschiedlich wenn ich z.B. Eisen(III)Chlorid oder Salzsäure zur 
Entsorgung abgebe?

Danke für etwaige Antworten.

Gruß, Georg.
Gast #2636604
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Mach dir keine Sorgen!
Stell das Zeug im Sommer in die Sonne bis das Wasser verdunstet ist. Den 
Rest in einen Beutel und dann in den Müll. Der wird doch neuerdings 
verbrannt.
In der DDR wurde das Zeug aufgekauft. Vielleicht gibt es das heute auch 
noch.
Gast #2636730
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Hallo,

bei uns gibt es ein Schadstoffmobil (interessante Bezeichnung, nebenbei 
bemerkt), das ein paarmal im Jahr vorbeikommt, und einen Wertstoffhof, 
wo man sowas abgeben kann. In beiden Fällen sind "haushaltsübliche 
Mengen" kostenlos (wieviel Eisenchlorid ist eigentlich 
haushaltsüblich?). Mir einem 500l-Fass kannst du da nicht hinfahren.

Gruss Reinhard
Gast #2636878
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Georg_M schrieb:
> Sind die Kosten unterschiedlich wenn ich z.B. Eisen(III)Chlorid oder
> Salzsäure zur Entsorgung abgebe?

Die Salzsäure kannst du mit deinem NaOH-Entwickler neutralisieren. Das 
ergibt zusammen normales Kochsalz - und wie das normalerweise in der 
Küche entsorgt wird, ist ja bekannt und absolut unbedenklich.
Gast #2636889
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> Die Salzsäure kannst du mit deinem NaOH-Entwickler neutralisieren.

Er will allerdings nicht Salzsäure kaufen, neutralisiseren und dann 
wegschütten,
sondern zwischendurch als Ätzmittel benutzen, wodurch Kupfersalze in der 
Brühe entstehen, die man nicht einfach so neutralisiert.

Also schalt dein Gehirn ein und schreib nicht mehr solchen Scheiss.

Das Zeug kommt für 0 Kosten zum kommunalen Entsorger.
#2636950
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>wo man sowas abgeben kann. In beiden Fällen sind "haushaltsübliche
>Mengen" kostenlos (wieviel Eisenchlorid ist eigentlich
>haushaltsüblich?). Mir einem 500l-Fass kannst du da nicht hinfahren.

zumal FeCl3+FeCl2 und die üblichen Ingredenzien nach einem "Bad" schon 
als Stoff nicht unbedingt haushaltüblich ist ;-)
Aber egal - Schadstoffmobil gibt's wohl überall - die nehmen's "gern 
kostenlos"
Gast #2639897
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Jens G. schrieb:
>>wo man sowas abgeben kann. In beiden Fällen sind "haushaltsübliche
>>Mengen" kostenlos (wieviel Eisenchlorid ist eigentlich
>>haushaltsüblich?). Mir einem 500l-Fass kannst du da nicht hinfahren.
>
> zumal FeCl3+FeCl2 und die üblichen Ingredenzien nach einem "Bad" schon
> als Stoff nicht unbedingt haushaltüblich ist ;-)
> Aber egal - Schadstoffmobil gibt's wohl überall - die nehmen's "gern
> kostenlos"

Man muss auch LESEN können. Es geht nicht um haushaltsübliche STOFFE 
sondern MENGEN.
Gast #2640735
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Das andere Sauereien in großem Ausmaß begehen muss man sich aber nicht 
zum Vorbild erheben. Der gesunde Eigennutz sollte uns Vorbild sein.

Es genügt u.U. ein aufgeblähter Zeitungsartikel über "massenhaft" in den 
Ausguss gekippte Kupferplörre und den Politschergen fallen noch 
strengere Kontrollen und/oder Abgabebestimmungen für das Hobbyätzgewerbe 
ein, bis hin zum völligen Verkaufsverbot für NaPS und FeCl3 an Private.

Also besser keine schlafenden Hunde wecken, zumal die Entsorgung zum 
Glück noch immer kostenlos für Private ist. Seinen wir doch darüber mal 
froh und nehmen wir UNSERE Verantwortung dann auch wahr. So schwer ist 
das doch nicht oder?!
#2641177
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j. c. schrieb:
> In Schwaben habe ich mit der Entsorgung Probleme gehabt: Schadstoffmobil
> hat sich geweigert es anzunehmen und behauptet, das würde nicht zu
> privaten Abfällen zählen. Gleiche Aussage vom lokalen Müllentsorger.
> Habs dann über die Arbeit entsorgt. Sehr nervig aber.

Hm unser Schadstoffmobil (ebenfalls in Schwaben) nimmts ohne Murren.

Aber falls ich da mal hinfahren sollte und die weigern sich, dann geht 
das Zeug sofort ins Klo. Eigentlich sollte man das Zeug dann direkt vor 
denen in den Gulli kippen aber wer traut sich das schon (nüchtern).

gruß cyblord
Gast #2647017
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Adler schrieb:
>> Bis vor 20 Jahren war das normal, jeder hat es gemacht und keiner hat
>> sich aufgeregt.
>
> Nö. Das war auch vor 20 Jahren nicht "normal", dass man seine
> Kupfergülle ins Waschbecken "entsorgt" hat.

Das kann man sehen wie man willl - mein damaliger Chemielehrer vertrat 
die gleiche Meinung - alternativ hat er noch vorgeschlagen es als 
Pflanzenschutzmittel zu entsorgen - die Bauern sprühen schliesslich auch 
Kupferionen tonnenweise in die Landschaft - gut da heisst das Zeug dann 
Kupferkalk.

Bei uns heißt das Schadstoffmobil übrigens Giftmobil und nimmt offiziell 
Laborabfälle, Chemikalien, Pflanzenschutzmitel etc. kostenlos mit. Da 
ich das Selbstätzen schon lange aufgegeben habe, habe ich allerdings 
noch nicht probiert, ob man das wirklich problemlos abgeben kann.

j. c. schrieb:
> In Schwaben habe ich mit der Entsorgung Probleme gehabt: Schadstoffmobil
> hat sich geweigert es anzunehmen und behauptet, das würde nicht zu
> privaten Abfällen zählen. Gleiche Aussage vom lokalen Müllentsorger.
> Habs dann über die Arbeit entsorgt. Sehr nervig aber.

Tja eigentlich ist das Schadstoffmobil / Giftmobil ja eigentlich genau 
dafür da - um entsprechenden Sondermüll einzusammeln und zu verhindern, 
dass er sonst wo landet - vielleicht hilft es ja auch, sich mal beim 
Landratsamt zu erkundigen und die Auskunft dem Menschen dann vor Ort (am 
Giftmobil) um die Ohren zu schlagen, wenn er sich trotzdem weigert etwas 
mitzunehmen.
Gast #2648134
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Wer höhentauglich ist, der kann das ab und an mit einer Gießkanne auf 
dem Dachfirst versprühen. Da ist wenigstens das Moos weg.
Manche Leute wünschen sich deshalb den Sauren Regen wieder herbei.

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