Adler schrieb:
>> Bis vor 20 Jahren war das normal, jeder hat es gemacht und keiner hat
>> sich aufgeregt.
>
> Nö. Das war auch vor 20 Jahren nicht "normal", dass man seine
> Kupfergülle ins Waschbecken "entsorgt" hat.
Das kann man sehen wie man willl - mein damaliger Chemielehrer vertrat
die gleiche Meinung - alternativ hat er noch vorgeschlagen es als
Pflanzenschutzmittel zu entsorgen - die Bauern sprühen schliesslich auch
Kupferionen tonnenweise in die Landschaft - gut da heisst das Zeug dann
Kupferkalk.
Bei uns heißt das Schadstoffmobil übrigens Giftmobil und nimmt offiziell
Laborabfälle, Chemikalien, Pflanzenschutzmitel etc. kostenlos mit. Da
ich das Selbstätzen schon lange aufgegeben habe, habe ich allerdings
noch nicht probiert, ob man das wirklich problemlos abgeben kann.
j. c. schrieb:
> In Schwaben habe ich mit der Entsorgung Probleme gehabt: Schadstoffmobil
> hat sich geweigert es anzunehmen und behauptet, das würde nicht zu
> privaten Abfällen zählen. Gleiche Aussage vom lokalen Müllentsorger.
> Habs dann über die Arbeit entsorgt. Sehr nervig aber.
Tja eigentlich ist das Schadstoffmobil / Giftmobil ja eigentlich genau
dafür da - um entsprechenden Sondermüll einzusammeln und zu verhindern,
dass er sonst wo landet - vielleicht hilft es ja auch, sich mal beim
Landratsamt zu erkundigen und die Auskunft dem Menschen dann vor Ort (am
Giftmobil) um die Ohren zu schlagen, wenn er sich trotzdem weigert etwas
mitzunehmen.