Analog 0-10V und 4-20mA am selben Eingang

Gast #2638321
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meine erste Idee war Spannungsteiler
0-10V -> 0-5V
und wenns als Strom Funktionieren soll, wird nur der untere widerstand 
verwendet. 0-20mA  0-5V durch den spannungsfall am widerstand

Aber stimmt, einmal muss die Spannung oben drann und einmal unten drann. 
Puh..
#2638326
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@  Simon (Gast)

>meine erste Idee war Spannungsteiler
>0-10V -> 0-5V

Sicher, aber mit welchen Werten? 1K/1K oder 10K/10K?

>und wenns als Strom Funktionieren soll, wird nur der untere widerstand
>verwendet. 0-20mA  0-5V durch den spannungsfall am widerstand

>Aber stimmt, einmal muss die Spannung oben drann und einmal unten drann.
>Puh..

Nö, mit zwei 250 Ohm Widerständen könnest du IMMER "oben" den Signal 
anschließen. Aber deine 10V Sensoren werden sich bedanken, wenn sie 500 
Ohm mit 20mA treiben müssen.

Ergo. Man muss umschalten.

MfG
Falk
Gast #2638333
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Falk Brunner schrieb:
> Ergo. Man muss umschalten.

ok, wenn ich von 8ADC Eingängen die ich habe.
4 für 0-20mA
4 für 0-10V
nehme dann wäre das Problem mit dem Umschalten gegessen.

Die Sache mit den Widerständen, kann man die wirklich so realisieren?
Also ich meine, macht man das auch so? das man einfach nur mit nem 
Spannungsteiler sich das Signal zurecht rückt?
#2638353
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@  Simon (Gast)

>Die Sache mit den Widerständen, kann man die wirklich so realisieren?
>Also ich meine, macht man das auch so? das man einfach nur mit nem
>Spannungsteiler sich das Signal zurecht rückt?

Im Prinzip ja. Praktisch wird man aber auch was für den Schutz des 
Eingangs machen müssen, vor allem in EMV-verseuchtem Umfeld.

MFG
Falk
Gast #2638400
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Vielen Dank!

> - Varistor parallel zum Eingang
ok, bekomme ich hin

> - Spannungsteiler für 0...10V oder Messwiderstand für 0...20mA
kann man ausrechnen

> - Längswiderstand
eh? sowas wie am ADC Eingang ein 1MOhm Widerstand im Falle von 
Überspannung?


> - Schutzdioden
ok

> - Analog-Multiplexer
welchen? Gibt das da Fertige ICs?


> - OPV als Impedanzwandler
Um das Messsignal möglichst wenig zu belasten?
Verzerrt der nicht das Signal?


könntest du mir den Schaltplan dafür zeigen?
Gast #2638960
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Super! Vielen Dank!


Warum ist C1 und C2 eigentlich so verschalten, sowas hab ich schon 
einige male gesehen bei Differenziellen Analog Eingängen.



Kann man X1-1 auch auf Minus legen, wenn man an einen Atmega ADC möchte?

Und die Dioden mach ich einmal auf Plus und einmal auf Minus?

Ich habe ja beim ADC nur einen Eingang, das andere wuerde ich auf Minus 
legen
#2638999
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Simon schrieb:
> Warum ist C1 und C2 eigentlich so verschalten, sowas hab ich schon
> einige male gesehen bei Differenziellen Analog Eingängen.

R5-C1 und R6-C2 sind Tiefpässe, die Wechselspannung (eingekoppelte 
Störungen...) filtern sollen, sind also ein Teil der Schutz- bzw. 
Entstörmaßnahmen. Die Folge ist natürlich, dass man schnelle 
Signaländerungen nicht erfassen kann. Je nach Anwendung ist da ein 
angemessener Kompromiss zu finden.

> Kann man X1-1 auch auf Minus legen, wenn man an einen Atmega ADC möchte?

Meine Schaltung hat symmetrische Differenzeingänge, die sich im Bereich 
von +/- ein paar Volt über oder unter GND bewegen dürfen. (Das ist bei 
genauen Messungen nötig wegen Potentialunterschieden an den GNDs.)
Wenn Du das nicht brauchst: Entferne R6, C2, D2, D4, IC2 und den 
Instrumetenverstärker.
Einen Impedanzwandler im '+'-Weg brauchst Du aber wahrscheinlich noch, 
da R5 etwas hochohmig ist. Oder Du verkleinerst R5 - das hängt alles 
aber auch von Deinen Genauigkeits-Ansprüchen ab.

> Und die Dioden mach ich einmal auf Plus und einmal auf Minus?

Bei der einpoligen Version ist das OK, da machen die Zenerdioden nicht 
so viel Sinn (Du hast ja keine Gleichtaktspannung). Außer: Du speist im 
Fehlerfall über die Schutzdioden soviel Strom in die 
Versorgungsspannungen ein, dass sie "hoch" gehen und ev. was zersören.

> Ich habe ja beim ADC nur einen Eingang, das andere wuerde ich auf Minus
> legen

Das hat aber nichts mit den ADC zu tun: der Instrumetenverstärker macht 
aus der Differenzspannung an seinem Eingang eine auf GND bezogene 
Ausgangsspannung. Die geht dann an den ADC. Ansonsten: siehe oben.

Gruß Dietrich
Gast #2639139
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was wo wie nicht das gleiche?
ich dachte immer die Jungs haben das nur ab 4mA beginnen lassen um zu 
erkennen ob der Sensor abgesteckt ist.

ich würde den Bereich von 0-20mA machen und dann ebend software
Gast #2639234
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Wie siehts aus mit der Genauigkeit ohne Instrumenten Verstärker.

Hier gehen doch Sicher meine Menge Faktoren ein. z.B. Toleranz der 
Widertände.
Temperatur der Widerstände.. unsw..



Nehmen wir an ich habe da ein Temperatur Sensor

Messbereich: 0...100 °C / 32...212 °F
Messelement: 1 x Pt 1000, nach DIN EN 60751, Klasse A
Ausgangsfunktion     4...20 mA analog
Analogausgang     4...20 mA; Rmax: 500 Ω
ADC -> 12Bit


Bekommt man da noch eine Genauigkeit (nicht Aufloesung) von 0,5C hin?
Gast #2947336
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Gibts eine Möglichkeit oder einen Chip der mir aus meinem Sensorsignal 
4-20mA  ein Signal an den 3,3V ADC Eingang (NXP LPC1768) liefert?

ein 150Ohm Shunt widerstand würde auch gehen aber vielleicht gibts ja 
ein IC der da noch die Möglichkeit bietet bspw. auf 0-10V umzuschalten 
oder das Potential trennt ...

gibts da was?

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