Guten Tag
Weiss jemand von Euch, ob es möglich ist, ein Modul am PCI express
während des Betriebes auszustecken und ein Neues wider einzustecken ohne
dabei den PC neu zu starten?
Normalerweise geht dies ja nicht, die Hardware wird zwar wider erkennt,
aber den Inhalt kann man nicht auslesen... Evtl. kann man durch eine
Softwareeinstellung den PCIE trotzdem neu initialisieren oder weiss ich
was. Hat jemand eine Idee?
vielen Dank für die Antwort
dabidas
google sagt:
"Hotplug-taugliche PCI-Boards benötigen eine pro Steckplatz abschaltbare
Spannungsversorgung, denn die Karten dürfen nur im spannungslosen
Zustand gesteckt werden."
Dies bedeutet wohl, dass es nicht möglich ist, ein reconnecten eines
PCIE-Modules im laufenden Betrieb durchzuführen. Dazu würde ich eine
Spezialhardware brauchen. (in meinem Fall brauche ich die Anwendung um
ca. 1000 PCIE-Module zu prüfen, was lange dauert, wenn ich immer wieder
das Windows neu starten muss ;))
Richtig?
grüsse
ne, es sind keine Grafikkarten, es ist eine Eigenentwicklung für eine
zusätzliche Peripherie.
Wenn ich auf dem Speisungspin einen manuellen Umschalter einbaue, und
somit die Speisung wärend dem Stecken ausschalte, könnte dies
funktionieren?
dabidas schrieb:> Wenn ich auf dem Speisungspin einen manuellen Umschalter einbaue, und> somit die Speisung wärend dem Stecken ausschalte, könnte dies> funktionieren?
Das wäre eine sehr dubiose Konstruktion. Ich glaube nicht, dass es rein
hardwaretechnisch funktioniert, zudem braucht Hotplug auch Unterstützung
in der Firmware.
Ich kenne jetzt keine Boards, die Hotplug unterstützen, ich würde die
aber im Server-Bereich suchen. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass
PCIe-Slots für 1000 Steckvorgänge entworfen sind, die dürften schon
vorher ausgenudelt sein.
-_- schrieb:> Nutze wenn möglich den USB> Port zum Booten.
warum soll der das langsamte nehmen was geht? Selbst Festplatten sind
schneller als jeder USB stick.
Sinvoller ist wohl eine SSD damit kann man wirklich schnell booten.
Gibt es nicht externe PCIe gehäuse die über ein PCIe Kabel verbunden
sind, damit sollte das doch möglich sein. (eine schnelle google suche
hat aber nichts gefunden)
Peter II schrieb:> -_- schrieb:>> Nutze wenn möglich den USB>> Port zum Booten.>> warum soll der das langsamte nehmen was geht? Selbst Festplatten sind> schneller als jeder USB stick.
Wo steht das ich ein USB Stick meine?
Ich warte auf eine Antwort...
Buffalo HD-HXU3 (USB 3.0)
Finde ich schon schnell.
Es wurde von mir überhaupt garnicht spezifiziert mit welchem Medium es
gemacht werden soll.
Hauptsache es wurde fleissig gepostet. applaus
-_- schrieb:> Wo steht das ich ein USB Stick meine?> Ich warte auf eine Antwort...
wenn du so einen modernen PC hast der von USB 3.0 auch mit 3.0
geschwindigekeit booten kann dann ist ja gut, ich kenn solch einen PC
noch nicht. Und usb 3.0 kommt kaum über 35Mbyte/s
-_- schrieb:> Buffalo HD-HXU3 (USB 3.0)> Finde ich schon schnell.
naja 100Mbyte/s ist nicht wirklich schnell - da schaffen SSD das 4 fache
und habe eine besser Zugriffszeit.
-_- schrieb:> Superspeed-Modus von USB 3.0
von Booten war die Rede - bei USB2.0 wurde vom Bios auch eine Zeitlang
nur USB 1.1 genutzt bis das Betriebssystem die Treiber geladen hat.
Keine Ahnung wie das bei 3.0 gelöst ist.
dabidas schrieb:> Dazu würde ich eine> Spezialhardware brauchen. (in meinem Fall brauche ich die Anwendung um> ca. 1000 PCIE-Module zu prüfen, was lange dauert, wenn ich immer wieder> das Windows neu starten muss ;))
Das ist sogar sehr leicht machbar, auch ohne Spezialhardware.
Vorbedingungen:
1. Die Karte darf nicht auf den Reset vom System angewiesen sein.
2. Das Device darf nicht aktiv in Benutzung sein, (d.h. das Testprogramm
muss das Device immer schliessen)
Geht dann so:
Device im Gerätemanager deaktivieren.
Karte austauschen.
Device im Gerätemanager aktivieren.
Testprogramm ausführen.
Das Aktivieren/Deaktivieren kann man über die SetupAPI auch vom
Testprogramm machen lassen.
Noch etwas zum Beachten:
Die PCIe Slots halten nicht ewig viele Steckzyklen aus. Wenn man nicht
ständig Motherboard schrotten möchte, ist Minimum ein gutes
Extenderkabel nötig. Gibt natürlich auch das Risiko, dass ein kapute
Karte das MB schrottet.
vielen Dank für die rege Beteiligung! ;)
Es ist tatsächlich möglich die Schnittstelle zu disablen, zu wechseln
und wider zu enablen (vorausgesetzt der Treiber taugt was).
Damit ich nicht den Stecker auf dem Board schrotte, produzieren wir noch
einen Adapterstecker, welcher bei Bedarf ausgewechselt werden kann.
Da jedoch bei unvorsichtigem Ausstecken(schräg oder so) wegen
Kurzschluss der PC abstirbt, wird auf dem Adapterstecker (kleines
Printchen) noch ein Umschalter angebracht, welcher die anfälligen
Leitungen nach dem disablen unterbricht, und erst nach dem einstecken
wider verbindet (logischerweise vor dem Enablen).
ich verwende überigens einen Mini-PCI-express und keinen PCI-express
just4information, dabidas
dabidas schrieb:> Damit ich nicht den Stecker auf dem Board schrotte, produzieren wir noch> einen Adapterstecker, welcher bei Bedarf ausgewechselt werden kann.>> Da jedoch bei unvorsichtigem Ausstecken(schräg oder so) wegen> Kurzschluss der PC abstirbt, wird auf dem Adapterstecker (kleines> Printchen) noch ein Umschalter angebracht,
Warum dann nicht gleich richtig?
Eigene schaltbare Stromversorgung auf Adapterplatine (z.B. aus 5 bzw 12
V eines Festplattensteckers gespeist). Diese Stromversorgung kann dann
auch eine Strombegrenzung zum Prüfling passende Strombegrenzung
bekommen, (und per LED Kurzschluss/Überstrom anzeigen). Damit ist auch
das Risiko geringer dass eine defekte Karte das MoBo schrottet.
Auch ein Powerupreset für die Karte lässt dann sich anständig
generieren.
Dafür gibts doch external PCIe, oder auch PCIe Cabled genannt. Da sind
die Spannungs-Pins vorauseilend. Richtig Hot Plug ohne Gerätemanager
geht aber nur bei Laptops am ExpressCard Steckplatz und ganz seltenen
Server-Mainboards.
Wir nutzen auch Cabled PCIe für die Geräte, aber halt mit o.g.
Einschränkungen.