2 ATmega8 über Telefon verbinden

Gast #2644753
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Hallo zusammen

Für mein nächstes Projekt möchte ich gerne ein bisschen experimentieren, 
und zwar möchte ich 2 ATmega über eine normale Telefonleitung verbinden.

dazu folgende Fragen:

Der Aufbau muss wohl wie folgt aussehen:

ATmega8 -> Modem <Telefonleitung> Modem -> ATmega8

Doch wie teile ich dem Modem 1 die anzurufende Nummer des Modem 2 mit?
Gilt da auch der AT-Befehlssatz oder gilt der nur für GSM Modems?
Habt ihr schon ähnliches gemacht?
Im Prinzip sind die ATmegas ja wie normale PCs die man früher so 
angeschlossen hat. Ich kann also jedes beliebige 56k Modem nehmen?

Liebe Grüsse

Bernhard Staub
Gast #2644796
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>> Gilt da auch der AT-Befehlssatz oder gilt der nur für GSM Modems?
Der AT-Befehlssatz kommt ursprünglich von den normalen Modems.
wählen : ATDT (beziehungsweise ATDP für Pulswahl) <Rufnummer>,
und ich glaube ATS0=1 für lauschen. Sollte sich aber googeln lassen.
Stefan
(Firma: guloshop.de) #2645029
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Bernhard Staub schrieb:
> Doch wie teile ich dem Modem 1 die anzurufende Nummer des Modem 2 mit?
> Gilt da auch der AT-Befehlssatz oder gilt der nur für GSM Modems?

Wenn du es ohne Modem versuchst - was sicher auch möglich ist, sofern du 
keine wirklich schnelle Datenübertragung brauchst - dann helfen dir die 
AT-Kommandos nichts. Da kommst du mit dem Vorschlag von Michael D. schon 
wesentlich weiter.

> Ich kann also jedes beliebige 56k Modem nehmen?

Das wär die andere, aber aufwändigere Variante. Modems lassen sich 
normalerweise über die serielle Schnittstelle ansteuern. Jedenfalls die 
älteren, die neuen haben meist nur USB. Hab hier noch ein paar alte 
rumliegen, glaub ich.

Trotzdem gefällt mir der Weg von Michael D. besser. Auch wenn er 
schwieriger zu programmieren ist.

P.S.: Nimm besser den ATmega88 und nicht den überholten ATmega8.
Moderator Persönliche Seite #2645042
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Bernhard Staub schrieb:
> Ich kann also jedes beliebige 56k Modem nehmen?

Wobei dir 56-k-Modems nichts weiter bringen.  Die maximale
Geschwindigkeit, die zwei Modems auf einer guten Leitung
gegeneinander aushandeln können, ist 33200 bps.  Die 56-k-
Variante ist meines Wissens erstens asymmetrisch (so eine
Art Vorgriff auf die spätere DSL-Technik: mehr Download- als
Upload-Rate zur Verfügung stellen) und zweitens funktioniert
sie nur gegen eine dazu passende Gegenstelle an einem
ISDN-Anschluss.

Denk dran, dass ein Modem mehr als nur TxD und RxD hat: ein
fehlendes DTR lässt das Modem alles ignorieren, was auf TxD
passiert (das "Terminal" ist ja nicht "ready"), und beim
angerufenen Modem signalisiert DCD, dass eine erfolgreiche
Verbindung ausgehandelt worden ist und ab jetzt Daten übertragen
werden können.
Gast #2645113
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Ich würde auch die Modem Variante bevorzugen.
Gibt es günstig auf dem Flohmarkt und man kann sich auf das Wesentliche 
konzentrieren.



Bei 56k wurde versucht die durch die D/A Wandlung in der Ortsvermittlung 
bestehenden stufen möglichst optimal zu nutzen.
Das ging aber nur in Download Richtung bei optimaler Einspeisung.

Aber da die Modems das selbst aushandeln brauch man sich nicht drum zu 
Kümmern.
(Firma: guloshop.de) #2645495
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Sven P. schrieb:
> Der Typ ist übrigens garnicht überholt, wie viele ihm unterstellen: Er
> ist vom Hersteller offiziell noch für Neuentwicklungen empfohlen.
> Allerdings in der zweiten Revision ('A', also ATmega8A).

Ok, wusste ich nicht. Ich hab immer gedacht, die Entwicklungsreihe wär 
ATmega8->ATmega8A->ATmega88->ATmega88A, und der 88A wär der neuste.

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