Da, wenn es regnet, sich ein mehr oder weniger starkes Rauschen
(Reflektionen an den einzelnen Wassertropfren) ergibt, braucht der
Triggerpunkt des Empfängers erst ab einer bestimmten Signalstärke
"aufzumachen". Damit zeichnen sich alle Objekte, die größer (eine
größere Oberfläche haben als Wassertropfen), auf dem Radar-Display ab.
Zusätzlich kann man an modernen Radaranlagen auch die Entfernung
einstellen, ab der eine Anzeige erfolgt. Das ist z.B. wichtig bei
schwerer See, damit man nicht das Echo der nahen Wellenkämme zusätzlich
in der Anzeige hat (siehe clutter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Clutter_%28Radar%29). Ebenso werden das
Rollen und Stampfen des Schiffes über den Mutterkompass ausgeglichen.