Hallo,
ich habe eine kleine Frage zu der Schaltung, die ich angehängt habe.
Könnte mir jemand bitte den rechten Teil dieser Schaltung erklären?
Ich verstehe das so, dass wenn der Transistor durchlässig wird, ein
Strom vom Pluspol (5V) durch den Transistor nach GND fließt. Und wenn
dieser Strom fließt, dann besteht KEINE Potenzialdifferenz zwischen 5V
und µC.
Wenn der Strom hingegen nicht fließt, besteht eine Potenzialdifferenz
von 5V zwischen 5V und µC. Ist das richtig soweit?
Aber eigentlich sollte doch immer ein Strom von 5V nach µC fließen
können. Ich meine, was hindert den Strom daran? Es besteht die
notwendige Potenzialdifferenz und es liegt ja keine Sperrung, z.B. in
Form einer Diode vor.
Vielen Dank im Voraus für Antworten!
Der rechte Teil der Schaltung teilt deinem µC nur mit, ob auf der linken
Seite Spannung anliegt. Sollte +5V auf der linken Seite die gleiche
Spannungsversorgung sein wie die +5V auf der rechten Seite, dann macht
diese Schaltugn wenig Sinn.
> Ist das richtig soweit?
Nein, umgekehrt.
Leuchtet die LED nicht, sperrt der Transistor, und der uC-Einang ist
über 10k mit +5V verbunden.
Leuchtet die LED, leitet der Transistor, und ist dabei viel
niederohmiger als der 10k Widerstand. Also liefert der Spannungsteiler
zwischen 5V und Masse aus 10k und Transistor fast 0V an den Eingang des
uC.
Da allerdings die LED immer leuchtet, ihre LED ist ja über 200 Ohm
zwischen +5V und Masse, ist der Transistor immer eingeschaltet und der
uC-Eingang liegt immer an 0V, die ganze Shcaltung ist also überflüssig.
Und hätte man den Optokoppler richtigrum gezeichnet, gäbe es keine
störenden Leiterbahnkreutzungen mehr und man hätte auf Anhieb gesehen,
was die Schaltung tut.
Hi
>Aber eigentlich sollte doch immer ein Strom von 5V nach µC fließen>können. Ich meine, was hindert den Strom daran? Es besteht die>notwendige Potenzialdifferenz und es liegt ja keine Sperrung, z.B. in>Form einer Diode vor.
Nein. Der Eingang eines µC hat kein eigenes Potential. Also gibt es auch
keine Potentialdifferenz.
MfG Spess
Ungefähr:
U(43) = U(+5) - (CTR 10kΩ I(12))
I(12) = (U(+5) - 1V) / 220Ω
CTR = Current Transfer Ratio
Je mehr LED-Strom, desto mehr wird der µC-Pin nach Masse gezogen.
mfg mf
MaWin schrieb:> Da allerdings die LED immer leuchtet, ihre LED ist ja über 200 Ohm> zwischen +5V und Masse, ist der Transistor immer eingeschaltet und der> uC-Eingang liegt immer an 0V, die ganze Shcaltung ist also überflüssig.
So eine LED haette ich auch gerne, die immer leuchtet :P
es waehre z.B. denkbar das die LED einen zweiten 5V zweig
ueberwacht, oder, oder,.....
vlG
Charly
change schrieb:> Aber eigentlich sollte doch immer ein Strom von 5V nach µC fließen> können. Ich meine, was hindert den Strom daran?
ernsthaft? ein STROM von 5V? ich glaube da haben wir den Übeltäter der
dir das Leben so schwer macht. Die Schaltung ist echt simple wenn du den
unterschied zwischen Spannung und Strom verstanden hast! und "den Weg
des geringsten Widerstandenes".
BIRNE schrieb:> change schrieb:>> Aber eigentlich sollte doch immer ein Strom von 5V nach µC fließen>> können. Ich meine, was hindert den Strom daran?>> ernsthaft? ein STROM von 5V? ich glaube da haben wir den Übeltäter der> dir das Leben so schwer macht. Die Schaltung ist echt simple wenn du den> unterschied zwischen Spannung und Strom verstanden hast! und "den Weg> des geringsten Widerstandenes".
Hatte mir schon gedacht, dass das jemand falsch verstehen kann, deswegen
habe ich auch im ersten Satz den Pluspol mit 5V gekennzeichnet.
Gemeint mit 5V ist jedenfalls der Pluspol, so wie es auch in der
Zeichnung steht. Das heißt der Strom fließt VON 5V NACH µC.
>Das heißt der Strom fließt VON 5V NACH µC.
Ziemlicher Blödsinn. Strom fließt nur bei einer Spanungsdifferenz und
einem Widerstand (manchmal auch bei einem Kondensator ;-)).
Hat der µC-Pin selbst 5 Volt (z.B. Eingang mit internem Pull-Up), so
fließt gar kein Strom.
In der Schule bessser aufpasen, wenn der Lehrer was erklärt, nicht den
Strom im Mobiltelefon fließen lassen, dann klappts auch mit der
Erklärung.
chick schrieb:>>Das heißt der Strom fließt VON 5V NACH µC.>> Ziemlicher Blödsinn. Strom fließt nur bei einer Spanungsdifferenz und> einem Widerstand (manchmal auch bei einem Kondensator ;-)).>> Hat der µC-Pin selbst 5 Volt (z.B. Eingang mit internem Pull-Up), so> fließt gar kein Strom.>> In der Schule bessser aufpasen, wenn der Lehrer was erklärt, nicht den> Strom im Mobiltelefon fließen lassen, dann klappts auch mit der> Erklärung.
Und liegt am µC-Pin eben Null Volt an, fließt eben ein Strom vom Pluspol
zu diesem Pin. Ein Widerstand ist offenbar vorhanden.
Bei der Verteilung von Gehirnschmalz besser aufpassen, dann klappt's
auch mit der Anwendung scheinbar cooler Sprüche.
Hi
>Und liegt am µC-Pin eben Null Volt an, fließt eben ein Strom vom Pluspol>zu diesem Pin. Ein Widerstand ist offenbar vorhanden.
Lies hier:
Beitrag "Re: Kleine Frage zur Schaltung"
MfG Spess
spess53 schrieb:> Hi>>>Und liegt am µC-Pin eben Null Volt an, fließt eben ein Strom vom Pluspol>>zu diesem Pin. Ein Widerstand ist offenbar vorhanden.>> Lies hier:> Beitrag "Re: Kleine Frage zur Schaltung">> MfG Spess
Aja danke,
kannst du mir denn auch noch sagen, wie der µC denn überhaupt
Informationen aufnehmen kann?
Hi
>kannst du mir denn auch noch sagen, wie der µC denn überhaupt>Informationen aufnehmen kann?
Wie jeder andere Logikeingang auch: Man legt eine (zulässige) Spannung
an und je nach Höhe der Spannung entscheidet sich der Eingang, ob das
für ein H oder L hält.
Aber mal ehrlich, du hast keinen blassen Schimmer und riskierst hier
auch noch eine dicke Lippe.
Ich bin raus.
MfG Spess
>Bei der Verteilung von Gehirnschmalz besser aufpassen, dann klappt's>auch mit der Anwendung scheinbar cooler Sprüche.
Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix...