Hi,
ich hab ein paar Fragen zu solchen Displays.
Bei diesen Displays die ich mir bislang angeguckt hatte, kann man über
den Datenbus "4 oder 8 Pin", die Daten zum Controller des Displays
übertragen.
Wie werden die Daten übertragen?
Ich meine..ich schicke die ersten 8 Bit, dann die nächsten 8 Bit.
Jedes Bit repräsentiert doch 1 Pixel des Displays.
1 Zeile links nach 1 Zeile rechts
2 Zeile links nach 2 Zeile rechts
Wenn ich nun 8 bit am Datenbus anliegen habe, mit welchem Pin findet
dann der Übertrag zum Controller statt?
Bei einem 320x240 Display wären dies 76800 : 8 = 9600 Durchgänge, bis
die Daten dann im Controller wären.
Es gibt doch bestimmt auch ein Pin, so dass man wieder neue Daten zum
Controller übertragen kann "welcher Pin".
Das Display muß sich ja synchronisieren.
Die eine Spannung "niedrigere Spannung 5 V" scheint doch die Spannung
für den LCD Controller zu sein.
die viel höhere Spannung "23-26 V" scheint dann doch nur für das LCD zu
sein oder.
Dann gibt es bestimmt auch ein Pin mit dem man das Display anschaltet
"Hintergrundbeleuchtung".
wie sieht es mit dem Kontrast aus?
Ich hoffe das ihr mir helfen könnt.
cu allda
Nochwas vergessen da hinzu zu schreiben.
Wenn dabei steht 60 bzw. 75 Hertz, dann können also in einer Sekunde nur
max. 60 bzw. 75 Bilder der Controller verarbeiten.
Normalerweise kann man über ein Bit unterscheiden ob man Anzeige-Daten
oder Steuer-Daten am Bus liegen hat. Über bestimmte Steuerdaten kann man
z.B. dann sagen an welche Position die nächsten Anzeige-Daten gelegt
werden(Position Zeile/Reihe).
Es gibt auch Displays die sich die Kontrastspannung selbst erzeugen, da
kann man dann auch über entsprechende Steuer-Daten den Kontrast
einstellen. Hintergrund-Beleuchtung ist meistens extern.
Den Rest deiner Fragen beantwortet das Datenblatt des konkreten Displays
das du verwenden willst...
EDIT: solche Displays müssen meistens nicht synchron oder allgemein
periodisch angesteuert werden, die haben eigenen RAM und du schiebst nur
die Änderungen drauf.
Steffen H. schrieb:> 320x240 Displays besitzen nur in den seltesten Fällen einen eigenen> Controller.
Also mir sind S/W Displays mit solch kleinen auflösungen noch nie ohne
Controller über den weg gelaufen, hab zwar auch noch nicht so viel
verwendet aber...
@allda: Im Datenblatt deines Displays stehen oben links zwei Controller,
vermutlich kompatible. Hol dir mal das Datenblatt von denen(z.B. eines
davon).
Warum deren Controller verwenden?
Sowas kann man doch leicht mit einem Atmega selbst bewerkstelligen.
Was ist aber Pin 2,3 u. 4 "mein englisch ist echt misserabel"
Spannung für die Bauteile auf dem Board = 5 V max. 6.2 mA
Spannung für das LCD und Hintergrundbel.= 26 V max. 4.2 mA
Datensignale = ab 0.8 V = 1
= 0 V = 0
Bilder Frequenz = 75 Hertz
Abstrahlwinkel = 40°
Kontrast = 2 bzw. 4
Input/Output Pins:
1 = Dieses Signal identifiziert, das ein neues Bild kommt
2 = ?
3 = ?
4 = ?
5 = Display an = 1, Display aus= 0
6-9 = Datensignale die übernommen werden sollen
10 = Power für das Board 5 V
11 = Masse
12 = Power für das LCD "Hintergrundbeleuchtung 26 V
13 = das gleiche wie bei Pin 12
14 = Bild Masse
3 = Es kommen jetzt Daten zu den Datensignalen?
4 = Die Daten werden vom Datenbus übernommen?
dann wäre doch der Ablauf:
Display aus
Pin 3 aktivieren
Daten beim Datenbus anlegen
Pin 4 auf high
Pin 3 auf low
Pin 3 wieder auf high
Daten beim Datenbus anlegen
Pin 4 auf high
Pin 3 auf low
usw.....??????
ganz am Ende dann wieder das Display anschalten
falsch
dann wäre doch der Ablauf so "korrigiert":
Display aus
Pin 3 aktivieren
Daten beim Datenbus anlegen
Pin 4 auf high
Pin 3 auf low
Pin 4 auf low
Pin 3 wieder auf high
Daten beim Datenbus anlegen
Pin 4 auf high
Pin 3 auf low
Pin 4 auf low
usw.....??????
allda schrieb:> Warum deren Controller verwenden?> Sowas kann man doch leicht mit einem Atmega selbst bewerkstelligen.
1. Weil man dann erst den Controller runter löten muss und sich erstmal
den Atmega dranfummeln müsste
2. Der Atmega ünnötig seine zeit verschwendet zyklisch die Daten drauf
zu schieben obwohl sich am Bild die meist Zeit garnicht viel verändern
wird
3. Der Atmega mehr Geld kostet als man für einen gebrauchten
Display-Controller bei ebay bekommt
4. Das eigene Programm vielleicht Fehleranfälliger ist
5. Man überhaupt erstmal Zeit investieren muss um die Funktionalität zu
bewerkstelligen obwohl man ein funktionierendes System schon hat
6. Man sich noch um eine Schnittstelle zu einem weiteren Controller
kümmern muss da nach diesem ganzen Schwachsinn nicht mehr sehr viel
Rechenzeit übrig bleibt um ein "richtiges" Programm drauf laufen zu
lassen
...
allda schrieb:> Also sitzt bei dem Display doch ein Controller drauf.
Also das "LCD Display 320x240 SAMSUNG UG-32FO1" auf ebay ist ein ganzes
Modul mit Oki Controller, bin mal davon ausgegangen das das das selbe
ist was du hast...
kostet aber komplett mit Controller auch nur knapp über 10€ also selbst
wenn du ein dieses LCD ohne Controller da hättest würde sich IMO der
Aufwand nicht lohnen. Kannst dir ja den "Stundenlohn" mal ausrechnen den
du hast/sparst bei 2-4h Zeit Investition für nen eigenen Controller...
allda schrieb:> Also sitzt bei dem Display doch ein Controller drauf.
Nein. Denn da steht im Datenblatt: Input Data = 4-Bits parallel Data
Input from a LCD Controller
Und wenn man bei Controller schaut, dann sieht man da ein '*' davor.
Dies bedeutet mit Sicherheit, dass diese Controller gut zum Display
passen bzw. dass nur die Zeilen/Spaltentreiber sind.
> für was ist aber pin 2,3 u. 4
Die braucht man für das Timing des Displays.
CL2 ist zum Beispiel der Pixel-Clock
Ben jamin schrieb:> allda schrieb:>> Also sitzt bei dem Display doch ein Controller drauf.>> Also das "LCD Display 320x240 SAMSUNG UG-32FO1" auf ebay ist ein ganzes> Modul mit Oki Controller, bin mal davon ausgegangen das das das selbe> ist was du hast...
Das sind aber keine Grafik/Textcontroller auf den Displays. Das nur
Zeilen/Spaltentreiber
Steffen H. schrieb:> Das sind aber keine Grafik/Textcontroller auf den Displays.
Hab ich auch nicht behauptet das das Ding Grafikfunktionen oder Text
integriert hat aber zumindest hat das Ding eigenen RAM und vor allem
muss man nicht zwingend 60x die Sekunde alle Daten komplett neu raus
schieben.
So paar Grafikfunktionen und Textausgabe kann man sich mal fix selber
schreiben und auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Hab da noch Code
von mir rumliegen von vor 2 Jahren...
EDIT: wenn es sich wirklich um das Modul aus der Bucht handelt ist es
sowieso sinnlos sich das Datenblatt des LCDs anzukucken, dann braucht
man das vom Controller.
Ben jamin schrieb:> aber zumindest hat das Ding eigenen RAM und vor allem> muss man nicht zwingend 60x die Sekunde alle Daten komplett neu raus> schieben.
Wo hast du denn das gelesen? Hab nichts darüber gefunden. Und wenn man
sich mal das Timing anschaut sieht das doch eher nach ständigem Refresh
aus. Aber naja, ich bin kein Hellseher.
Ben jamin schrieb:> aber diese 7 ICs werden schon für irgend etwas gut sein
3 Zeilentreiber, 4 Spaltentreiber. Die Rechnung geht sogar ganz gut auf,
wie ich finde... mfg mf
PS: auch die Ausrichtung der Gehäuse verrät einiges, wie auch der
Aufdruck auf den ICs. Der mit dem Aufkleber ist vielleicht ein etwas
"aufgebohrter" Zeilentreiber mit ein bissschen Ablaufsteuerung. Nichts
wildes, aber keine "Intelligenz" in den Dingern.
Hallo zusammen. Ich bin hier zwar vermutlich nicht ganz richtig, sagt
mir ruhig wenn ich woanders(?) schreiben soll. Ich habe auch ein Display
entdeckt, allerdings zusammen mit einem ARM7 Board. Kennt jemand von
Euch zufällig diese Kombination?
http://www.ebay.de/itm/270915051922?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
Das Display ist wohl sogar mit einem Touch Controller ausgestattet und
der Preis für das ganze erscheint mir recht günstig. Den STM32RBT6 auf
dem Board kenn ich ja, ich hab ein ETT Board mit dem gleichen
Controller. Aber über das Display kann ich dem Angebot nicht viel
entnehmen.
Wenn jemand diese Kombination kennt, wäre ich riesig dankbar, wenn ich
ein paar Infos darüber bekommen könnte.
Grüße -Ralf-
Hi,
nochmal danke für die Infos, aber die Infos sind ja total
unterschiedlich zu dem Display wo ich genannt hatte.
Hättet ihr evenutell für mich ein passendes 320x240 Display, wo
Controller usw. dabei ist, aber auch nicht gerade so teuer ist?
s/w reicht völlig aus.
cu allda
Ein gängiger Controller für diese Displaygrösse 320x240 Pixel s/w ist
der SED1330 bzw. dessen Nachfolger
GOOGLE: "320x240" "SED1330" LCD
"320x240" "S1D13700" LCD
ggf. mit Einschränkung "auf deutsch"
und sieh' mal da Beitrag "Einfacher Low Cost LCD Controller für 320x240 LCD im Textmodus"
Gruss
allda schrieb:> Hi,> nochmal danke für die Infos, aber die Infos sind ja total> unterschiedlich zu dem Display wo ich genannt hatte.> Hättet ihr evenutell für mich ein passendes 320x240 Display, wo> Controller usw. dabei ist, aber auch nicht gerade so teuer ist?> s/w reicht völlig aus.
Nimm doch einfach einen passenden Controller. Der PIC24FJ256DA210-I/PT
kann controllerlose Monochrom-, CSTN- und TFT-Displays direkt ansteuern
und hat 96k RAM gleich eingebaut. Bei Bedarf kannst Du mehr RAM extern
anschließen.
Ansonsten gibts auf ébay dutzendweise kleine QVGA-Displays mit
ILI9325/9328 Controller wie z.B ébay #270915920063. Kommt aber alles
auch China. Für solche Teile sollte man besser einen Controller mit
externem Adress-/Datenbus nehmen, um einen schnellen Datentransfer zu
gewährleisten. Normale IO-Pins gehen zwar auch, machen das ganze aber um
Faktor 5 langsamer. Und: einige dieser Displays sind fest auf 16 Bit
Datentransfer eingestellt. Da ist es schon günstig, wenn man auch einen
16- oder 32 Bit Controller wie z.B. einen PIC24/dsPIC hat, um diese
Teile einfachstmöglich und mit maximaler Datentransferrate ansteuern zu
können.
fchk