Ich habe vor gut einem Jahr eine Erhöhung bekommen, weil ich mich auf
40h habe umstellen lassen. Bei der Verhandlung hat mir ein Artikel
geholfen, der ausweist, dass man mehr als 8/7 bekommen muss.
("Mehrarbeit muss überproportional bezahlt werden") Die Schlawiner aus
der Persoabteilung wollten mit einfach 16% mehr geben, wobei die
jährliche Erhöhung schon mit drin gewesen wäre. Die betrug aber für die
Tarifler druchschnittlich 3,5%. Mir haben sie dann flux die Zulage davon
ausgenommen und nur das Grundghalt erhöht.
So sollte es aussehen:
Grundgehalt 34xx + 1,04
Zulage mal 1,00
Freiwilliger Aufschlag 1,00
Ich hätte dann 3% mehr gehabt, statt 3,5% wie die Tarifler, zzgl. 13%
statt 14% für die 40h Woche. Nach der Verhandlung habe ich gesagt, dass
ich lieber 35h bleiben wollte und dafür die 3,5% nehme. Zuzüglich
forderte ich eine Gehaltserhöhung von 200,- fix.
Daraufhin hat man mir neue Konditionen geboten:
Grundgehalt + Zulage + freiwillige Zulage zusammen um 4% hoch
Zulage für die Mehrarbeit 15%, + 100,- zusammen also fast 20% mehr. Und
die lohnen sich für die Firma immer noch!
Anhand meines Stundenzettels konnte ich inzwischen nachweisen, dass ich
qualifizierte Arbeit mache und habe zum diesjährigen Turnus keine 3%
sondern 5% bekommen, und zwar wieder aufs ganze Gehalt.
Wenn man den Zettel mal ansieht, dann ist das schon krass: Gerade die
Hälfte der Zeit geht in die echte Entwicklung!