Gehaltserhöhungen für Ingenieure und Techniker

Gast #2674399
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Hallo zusammen!

Ergänzend zum "Gehalt für Ingenieure und Techniker 2012" wäre ein 
weiterer Thread zum Thema Gehaltserhöhungen ganz interessant.

Ich fände es ganz interessant zu wissen, welche Gehaltssprünge 
üblich/möglich sind.

Wichtig sind neben der Erhöhung auch der Zeitraum, der vergangen ist, 
bis man eine Erhöhung bekommen hat und ob man dazu mehr Verantwortung 
oder ein erweitertes Aufgabengebiet bekommen hat oder gar die Firma 
wechseln musste.

Ich mach mal den Anfang:

Ausbildung   : Dipl.Ing.(FH)
Gehalt vor Erhöhung: 45k
Gehalt nach Erhöhung: 51k
Nach : ca. 1,5 Jahren
Aufgabenwechsel: Nein
Firmenwechsel: Nein

Wie schaut es bei euch aus?
Gast #2674568
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Da Dieter schrieb:
> Ausbildung   : Dipl.Ing.
>
> Gehalt vor Erhöhung: 42k (Einstiegsgehalt)
>
> Gehalt nach Erhöhung: 52k
>
> Nach : ca. 1,5 Jahren
>
> Aufgabenwechsel: Nein
>
> Firmenwechsel: Nein

finde ich realistisch!

Ein Neuling bei uns hat gleich mit 52k angefangen (Uni Absovent)
#2674821
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Bachwieser schrieb:
> MiWan .. schrieb:
>
>> Ausbildung   : Dipl.Ing. (FH)
>
>> Gehalt vor Erhöhung: 41k (Einstiegsgehalt)
>
>> Gehalt nach Erhöhung: 70k (2011)
>
>> Nach : ca. 3,5 Jahren
>
>> Aufgabenwechsel: Ja
>
>> Firmenwechsel: Ja
>
>
>
> 30k plus beim Jobwechsel?

Warum nicht? :-)

Von ner Münchner Dienstleistungsklitsche zum "beliebtesten Arbeitgeber 
bei Studenten und Absolventen" - je nachdem welchen Ranking man glaubt.
Gast #2674978
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Gehaltserhöhung schrieb:

> Ich fände es ganz interessant zu wissen, welche Gehaltssprünge
> üblich/möglich sind.

Mein letzter Gehaltssprung in einer Firma betrug etwa 10%. Leider war 
aber ein Minuszeichen vor dem Faktor, und gleich im Rundumschlag für 
alle Mitarbeiter (KMU in der Provinz). Gehaltserhöhungen gab es schon 
seit 25 Jahren für niemanden, und so arbeiteten viele ältere für 40% 
ihres Gehaltes bei Firmeneintritt. Das gibt es alles auch.
Gast #2675303
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Gehaltserhöhung schrieb:
>
>> Ich fände es ganz interessant zu wissen, welche Gehaltssprünge
>> üblich/möglich sind.
>
> Mein letzter Gehaltssprung in einer Firma betrug etwa 10%. Leider war
> aber ein Minuszeichen vor dem Faktor, und gleich im Rundumschlag für
> alle Mitarbeiter (KMU in der Provinz). Gehaltserhöhungen gab es schon
> seit 25 Jahren für niemanden, und so arbeiteten viele ältere für 40%
> ihres Gehaltes bei Firmeneintritt. Das gibt es alles auch.

Tja, wenn's stimmen sollte, selbst schuld. Wer so blöd ist und sich das 
gefallen lässt, ist entweder blöd im Kopf oder wohnt im Hinterland der 
Eifel.
Gast #2675724
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Mein letzter Gehaltssprung in einer Firma betrug etwa 10%. Leider war
> aber ein Minuszeichen vor dem Faktor, und gleich im Rundumschlag für
> alle Mitarbeiter (KMU in der Provinz). Gehaltserhöhungen gab es schon
> seit 25 Jahren für niemanden, und so arbeiteten viele ältere für 40%
> ihres Gehaltes bei Firmeneintritt. Das gibt es alles auch.
Jetzt erzähl uns noch wie das bei der gelbe Post 1970 war und was dein 
Dorfschmied dazu meint. Das hast du heute vergessen.
Gast #2676244
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Ich habe vor gut einem Jahr eine Erhöhung bekommen, weil ich mich auf 
40h habe umstellen lassen. Bei der Verhandlung hat mir ein Artikel 
geholfen, der ausweist, dass man mehr als 8/7 bekommen muss. 
("Mehrarbeit muss überproportional bezahlt werden") Die Schlawiner aus 
der Persoabteilung wollten mit einfach 16% mehr geben, wobei die 
jährliche Erhöhung schon mit drin gewesen wäre. Die betrug aber für die 
Tarifler druchschnittlich 3,5%. Mir haben sie dann flux die Zulage davon 
ausgenommen und nur das Grundghalt erhöht.

So sollte es aussehen:

Grundgehalt 34xx  + 1,04
Zulage mal 1,00
Freiwilliger Aufschlag 1,00

Ich hätte dann 3% mehr gehabt, statt 3,5% wie die Tarifler, zzgl. 13% 
statt 14% für die 40h Woche. Nach der Verhandlung habe ich gesagt, dass 
ich lieber 35h bleiben wollte und dafür die 3,5% nehme. Zuzüglich 
forderte ich eine Gehaltserhöhung von 200,- fix.

Daraufhin hat man mir neue Konditionen geboten:

Grundgehalt + Zulage + freiwillige Zulage zusammen um 4% hoch
Zulage für die Mehrarbeit 15%, + 100,- zusammen also fast 20% mehr. Und 
die lohnen sich für die Firma immer noch!

Anhand meines Stundenzettels konnte ich inzwischen nachweisen, dass ich 
qualifizierte Arbeit mache und habe zum diesjährigen Turnus keine 3% 
sondern 5% bekommen, und zwar wieder aufs ganze Gehalt.

Wenn man den Zettel mal ansieht, dann ist das schon krass: Gerade die 
Hälfte der Zeit geht in die echte Entwicklung!
Angehängte Dateien:
Gast #2678883
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Bin jetzt ein Jahr dabei und habe umgerechnet 2% mehr pro MONAT 
bekommen.
Das geht noch bis zum 18. Monat so, was danach passiert, weiß ich nicht 
:/

Einstiegsgehalt lag bei 100.000 DM (umgerechnet).

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