Hi,
Peter Dannegger schrieb:
> Theoretisch könnte man alle über 100 Beinchen aus den beiden schwarzen
> Klecksen auf einen MC führen, der die dann dekodiert und wieder auf ein
> anderes LCD zusammen ausgibt.
HAst du genau diese Geräte oder vermutest du nur wie das Innenleben
aussieht?
Es ist sicher richtig, wenn es eine Ein Chip Lösung ist das nur der Weg
über das Anzapfen der LCD geht, aber da liegt die Schwierigkeit halt nur
in den Lötstellen. Wenn man sehr viel Glück aht - das kommt auf die
Verbindung der LCD zur Hauptplatine an - kann man das sogar ganz einfach
mit Adapter kontaktieren.
Ich habe das schon bei einem anderen Gerät so gemacht. Da war das LCD
mit Drahbeinchen in REihe Kontaktiert. Die habe ich dicht am Glaskörper
abgetrennt und dann umgebogen. Die Platine zur Adaption hatte dann
passene Lötstellen. Dauer der Kontaktierung pro Gerät keine 5 Minuten.
> Aber das ist ein riesiger Aufwand, ein
> haufen Anschlüsse und dazu ein Programm schreiben.
> Die ganzen Anschlüsse müßten analog eingelesen werden, da LCDs üblicher
> Weise gemultiplext werden mit mehreren Spannungspegeln.
Naja, Aufwand...
ICh kenne das Innenleben genau DIESER Schaltungen jetzt nicht, aber wenn
es nicht ganz und gar "verbaut" ist, denke ich das der Aufwand nicht so
hoch ist. Klar viele Lötstellen. Aber 100 Anschlüsse halte ich doch für
etwas übertrieben... Die hätte man ja nicht einmal wenn man jedes
Segment einzeln ansteuern würde.
Und Analog braucht man das auch nicht Einlesen... Bei meiner Damaligen
Modifikation brauchten die "Zeilenanschlüsse" einen Spannungswandler,
die Segmentanschlüsse gingen über R Direkt.
Das Auswerten ist auch bloß Schema "F".
Wie gesagt:
Das bedeutet nicht das es in jedem Fall und unbedingt Wirtschaftlich
geht.
Dazu muss man das Innenleben kennen. Aber das ist eine Frage der
MEchanik, Elektronisch und von der Firmware ist das absolut SCHEMA F.
Gruß
Carsten