ATmega + Quarz

OP #2680441
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Hi,

ich möchte in meiner Schaltung meinen ATmega1284P mit einem 18,4320MHz 
Quarz (Chrystal) betreiben. Dazu habe ich 2 Fragen.

1.)
Welche Einstellung muss ich im AVR Studio 6 vornehmen?
Aktuell steht die Fuse auf INTRCOSC_6CK_65MS.
Ich habe folgende Einstellungspräfixe zur Auswahl:

EXTCLK
INTRCOSC
EXTLOFXTAL
FSOSC
EXTOSC

Ich tippe mal, auf FSOSC (Full Swing Crystal?) - ist das für mein 
18,4320MHz Quarz richtig? Würde dann erstmal 
FSOSC_16KCK_65MS_XOSC_SLOWPWR nehmen...?

2.)
Wenn ich dann eine externe Taktquelle gewaehlt habe - kann ich den 
ATmega dann noch weiterhin auf meinen AVR Dragon packen und dort 
mittels ISP programmieren? Ich denke ihm fehlt dann der Takt, oder? Kann 
ich irgendwo vom AVR Dragon den Takt abzweigen und dem gesteckten ATmega 
auf dem Dragon zufuehren oder muss ich mir eine extra Platine mit 
Taktgenerator bauen? Ich will in der eigentlichen Schaltung kein 
Interface vorsehen.

PS: die eigentliche Schaltung: http://pofo.de/tmp/P8000_WDC_SDCard.pdf
OP #2680534
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Jo.. die Seite kenne ich. Leider hilft sie mir jedoch nicht weiter, da 
sie die einzelnen Möglichkeiten von SUT_CKSEL im Atmel Studio 6 weder 
auflistet, noch näher erläutert. Im 4er Studio scheint die 
Auswahlmöglichkeit im Klartext angezeigt zu werden. Im 6er sind es 
leider nur irgendwelche schwer verständlichen Abkürzungen welche ich im 
1. Posting aufgelistet habe.

Kann ich denn den AVR mittels High Voltage Parallel Programming 
programmieren wenn ich keinen Quarz als externen Taktgeber auf dem 
Dragon zur Verfügung habe?  Habe ich dadurch irgendwelchen anderen 
Nachteile?
OP #2680576
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Ich habe auch noch einen 10 und einen 16 MHz Oszillator (also die 4-Pin 
Teile). kann ich den einfach mit seinem Takt-Pin an XTAL1 hängen?

Kommt beim XTAL1-Pin des AVR-Dragon HVPP-Interfaces kein Takt raus? 
Wollte mit meinem Oszi mal nachschauen, muss aber erstmal AVR Studio auf 
den Laptop installieren (Laptop ist wesentlich portabler als das riesen 
Oszi im Keller ;))

Spricht denn irgendwas gegen die dauerhafte Verwendung von HVPP?
OP #2680682
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OK, also sehe ich jetzt 2 Möglichkeiten:

- ich baue mir eine kleine Schaltung welche z.B. einen 16MHz Takt 
erzeugt und flansche die an den AVR-Dragon ran und programmiere dann mit 
ISP weiter

- ich programmiere generell mit HVPP

Spricht denn was gegen HVPP (12V am Reset-Pin?)

Es geht hier nicht um das "retten" eines ATmega, sondern ums regulaere 
programmieren - was sicherlich sehr oft passieren muss, da ich erst am 
Anfang der Entwicklung meines Systems stehe. Man kann also bestimmt von 
einigen hundert Programmiervorgaengen ausgehen - ist dafuer HVPP 
ungeeignet?
#2681552
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Oliver Lehmann schrieb:
> Man kann also bestimmt von
> einigen hundert Programmiervorgaengen ausgehen - ist dafuer HVPP
> ungeeignet?

Da würd ich eher zu ISP raten - vor allem dann, wenn dein Controller 
schon im Zielsystem verbaut ist. Da muss halt nur eine ISP-Buchse mit 
ins Zielsystem eindesigned werden. Spart das Umstecken, was die Pins mit 
der Zeit in Mitleienschaft zieht.

Was die Fuses angeht, die stellst du bestimmt mal falsch ein. Dann 
kannst du den Controller aber auch mit dem externen Takt im Zielsystem 
retten. Oder eben doch nochmal rausholen, auf den Dragon, und dort die 
Fuses auf ein funktionierenden Wert einstellen.

Jedesmal beim Programmieren die Fuses mit zu verändern oder neu zu 
schreiben, ist keine gute Idee und auch nicht nötig.

mfg mf
OP #2681591
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Hatte auch nicht vor, die Fuses jedesmal neu zu setzen ;)
Habe jetzt mal HVPP ausprobiert und scheint zu funktionieren.
ISP mit einzufuegen in die Schaltung war mir jetzt erstmal "zu viel" - 
aufs fertige Board wirds mit raufkommen - ja - aber aktuell haengt an 
den Pins des ATmega eine SD-Card und da wollte ich jetzt nicht noch ISP 
mit reinfummeln.

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