ATMega 324P @ 3,3V maximaler Takt

OP #2685883
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Hallo zusammen,

ich betreibe einen Mega 324P mit 3,3V bei 16MHz Takt (ext. Quarz)
nun bin ich gerade im Datenblatt über folgende Angabe gestolpert:
ATmega164P/324P/644P: 0 - 10 MHz @ 2.7V - 5.5V, 0 - 20 MHz @ 4.5V - 5.5V

Diese Angabe erscheint mir widersprüchlich.
Will mir Atmel mitteilen dass ich bei 3,3V nur mit max. 10 MHz 
draufgehen darf? (mir ist klar dass das dann "garantiert" wird)

Sind 16MHz noch vertretbar in einem Hobbyprojekt, oder sind dann Fehler 
an der Tagesordnung?

Es treten durchaus Fehler auf, ich kann mir aber nicht vorstellen dass 
diese dem zu hohen Takt geschuldet sind.

Danke schonmal
Gast #2685897
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Was soll man da groß sagen. Außerhalb der Spec. ist außerhalb der Spec.

Kannst du nicht einfach einmal einen <=10MHz-Quarz anbringen - oder VCC 
auf 5V erhöhen und schauen, ob deine Fehler dann nicht mehr auftreten?
#2685907
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@  Alex K. (derheld2k1)

>Diese Angabe erscheint mir widersprüchlich.

Nö.

>Will mir Atmel mitteilen dass ich bei 3,3V nur mit max. 10 MHz
>draufgehen darf? (mir ist klar dass das dann "garantiert" wird)

Ja.

>Sind 16MHz noch vertretbar in einem Hobbyprojekt, oder sind dann Fehler
>an der Tagesordnung?

Ich würde es nicht tun, der Stress mit sporadischen Fehlern lohnt sich 
nicht. leiber besser programmieren oder auf 5V gehen.

>Es treten durchaus Fehler auf, ich kann mir aber nicht vorstellen dass
>diese dem zu hohen Takt geschuldet sind.

Ist aber so! Natürlich können das auch ganz ordinäre Programmierfehler 
sein.
OP #2685910
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> Kannst du nicht einfach einmal einen <=10MHz-Quarz anbringen - oder VCC
> auf 5V erhöhen und schauen, ob deine Fehler dann nicht mehr auftreten?

Ich habe leider nur 16MHz Quarze hier. Vcc kann ich auch nicht erhöhen, 
da mir sonst diverse Peripherie durchbrennt...

> Oder gleich den ATmega324PA nehmen. Der geht von 0 - 20MHz @ 1.8 - 5.5V

Danke für den Hinweis, den werde ich in Zukunft verwenden

> Ich würde es nicht tun, der Stress mit sporadischen Fehlern lohnt sich
> nicht.

Ok, dann werde ich wohl mal einen 10 MHz Quarz besorgen.

Danke für eure Antworten
OP #2685995
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Timmo H. schrieb:
> Timmo H. schrieb:
>> Oder gleich den ATmega324PA nehmen. Der geht von 0 - 20MHz @ 1.8 - 5.5V
> Wobei ich gerade sehe, dass das auf dem "aktuellen" Datesheet auch nicht
> mehr so steht. Aber in dem "alten?!"
> http://www.atmel.com/Images/8152s.pdf

So wies aussieht sind sich alle 324 Varianten (A/P/PA) darin einig dass 
mit 3,3V nur max 10MHz drin sind
#2686072
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Alex K. schrieb:
> Timmo H. schrieb:
>> Timmo H. schrieb:
>>> Oder gleich den ATmega324PA nehmen. Der geht von 0 - 20MHz @ 1.8 - 5.5V
>> Wobei ich gerade sehe, dass das auf dem "aktuellen" Datesheet auch nicht
>> mehr so steht. Aber in dem "alten?!"
>> http://www.atmel.com/Images/8152s.pdf
>
> So wies aussieht sind sich alle 324 Varianten (A/P/PA) darin einig dass
> mit 3,3V nur max 10MHz drin sind
Nein etwas mehr. Also eher so 13,3 MHz

Für <=3.3V Anwendungen bin ich eh inzwischen auf die Xmega Serie 
umgestiegen.
Angehängte Dateien:
#2686266
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Alex K. schrieb:
> So wies aussieht sind sich alle 324 Varianten (A/P/PA) darin einig dass
> mit 3,3V nur max 10MHz drin sind

Ich betreibe einen ATmega644P bei 3.3V mit 26MHz und er macht das ohne 
zu murren mit, erst wenn ich mit der Spannung unter 2.80V gehe macht er 
schlapp.
Das Programm läuft auch ordentlich ab und die Peripherie läuft wie sie 
soll.

Einen ATmega8 darf man aber nicht mit 26MHz betreiben, der läuft zwar 
noch ab einer Spannung von 4.8V, aber er hüpft im Programm (also im 
Flash) manchmal von einer Programmzeile zu irgend einer anderen.

In den neueren Typen muss besserer/schnellerer Flash verbaut worden 
sein.

Ich würde aber auch immer zu den neuesten Typen (1.8V) greifen.

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