Hallo
Ich bitte um Hilfe bei der Umrechnung von db in Microvolt.
Habe einen HF-Signalgenerator bekommen mit Digit. Anzeige für den
HF-Ausgang, dieser wird in db angezeigt.
Über dem HF-Ausgang ( 50 Ohm ) steht, 0db entsprechen 1 Microvolt.
Der Generator geht von 100Khz bis 110 Mhz AM + FM modulierbar.
Wie , besser gefragt, mit welcher Formel kann ich ausrechnen, wieviel db
50 Microvolt sind.
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.
MfG
Hans
autsch an welcher uni machst du denn deine Versuche mit einem
Signalgenerator. Schalt mal dein hirn ein den leuten hier Rechnenzeit in
ihrem Kopf zu klauen ist doch fies
> Kannst Du sie mir ev. nach yV umstellen und was meinst Du mit log ?
Spassvogel.
Daniel hat Dir genau beantwortet was Du wolltest.
Eine Umstellung nach was auch immer solltest Du genauso beherrschen wie
das Wissen, was denn "log" bedeutet. ansonsten sollte man Dir solche
Instrumente besser noch (!) nicht in die Hand geben.
Sollen wir den Unterschied zwischen db und dB noch erklaeren?
Gruss
Michael
> Zur Not läßt sich soetwas sogar nachlesen
Ich denke, Hans (Gast) hat keinerlei Not und ist in der Lage, alle
Antworten selber zu finden.
Er moechte einfach ein wenig persoenliche Ansprache haben.
Wo hat man sowas einfacher als im Forum ;-)
Gruss
Michael
Du kannst µV nicht in dB umrechnen, denn dB ist keine Maßeinheit. Du
meinst vielleicht dbµ siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bel_%28Einheit%29 . Dort unter Weblinks
findest Du ein sehr lesenswertes Pdf zum Thema von R&S.
Ich und nicht er schrieb:> Du kannst µV nicht in dB umrechnen, denn dB ist keine Maßeinheit. Du> meinst vielleicht dbµ siehe> http://de.wikipedia.org/wiki/Bel_%28Einheit%29 . Dort unter Weblinks> findest Du ein sehr lesenswertes Pdf zum Thema von R&S.
Natürlich läßt sie das umrechnen. Wenn beim Generator als Bezugspunkt
bei einer Anzeige von 0 dB eine Amplitude von 1 µV angegeben ist, hätte
man also z.B. bei einer Anzeige von -20 dB eine um einen Faktor
10^(-20/10)=1/100 kleinere Leistung bzw. eine um einen Faktor 10
kleinere Spannung, also 0,1 µV.
Werner schrieb:> Natürlich läßt sie das umrechnen. Wenn beim Generator als Bezugspunkt> bei einer Anzeige von 0 dB eine Amplitude von 1 µV angegeben ist, hätte> man also z.B. bei einer Anzeige von -20 dB eine um einen Faktor> 10^(-20/10)=1/100 kleinere Leistung bzw. eine um einen Faktor 10> kleinere Spannung, also 0,1 µV.
Falsch. Denn wenn Du mit Bezugswerten arbeitest, dann arbeitest Du nicht
mehr dB sondern dbµ oder dbu oder bei Leistung dBm. Eine Spannung kannst
Du in z.B. dbu angeben und der Unterschied zwischen 5 dBu und -35 dBu
das sind dann natürlich wieder dB und zwar 40. 40 dB bedeutet 100fache
Spannung oder 10000fache Leistung. Alles klar?
Ich und nicht er schrieb:> Falsch. Denn wenn Du mit Bezugswerten arbeitest, dann arbeitest Du nicht> mehr dB sondern dbµ oder dbu oder bei Leistung dBm.
Nein, wenn du Angaben in dBm machst, heißt das, dass dein Bezugswert 1mW
ist. Wenn der HF Generator de TO sagt, Anzeige 0 dB entsprich 1µV, dann
ist das so und die Anzeige des Generators bezieht sich eben auf die
Leistung, die bei 1µV Amplitude herauskommt. Bell ist der
Zehnerlogarithmus vom Leistungsverhältnis, bei o.g. Generator eben von
aktueller Leistung zur Leistung bei Anzeige 0 dB (1µV an 50Ω).
Jetzt klarer?
0dB(µV) an 50Ω entspricht 1µV, 0dB(m) an 50Ω entspricht 224mV.
D.h. 50µV auf deinem Signalgenerator sind 34dB(µV), oder falls
Du auch noch dBm Skala hast -73dB(m).
Hallo
Herzlichen dank an alle, auch an die welche sich lustig über mich
gemacht haben.
Es ist ja nicht jeder so Fitt wie manche hier, aber ich betreibe
Elektronik nur hobbymäßig, bin von Beruf Schlosser.
dBSkala durch Dich und Werner bin ich auf den Sprung gekommen,danke
nochmals.
MfG
Hans
Hallo
@fragesteller: Lass dich nicht entmutigen, es ist noch kein Meister vom
Himmel gefallen und wer nicht fragt, bleibt dumm.
Damit man nicht immer den Taschenrechner zücken muss, gibt es unter
folgendem Link eine entzückende Tabelle für Libre Office (Open Office).
Man muss nur einen beliebigen Wert eingeben und die Tabelle rechnet dann
vollautomatisch um.
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Die Tabelle heißt dBm-Konverter
Download: http://www.amateurfunk-info.de.to
(unter: Download / Freeware)
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Ich kopiere mal kurz die Original-Kurzbeschreibung von der
Download-Seite, dann muss ich nicht so viel tippen:
Amateurfunk-info.de.to schrieb:
"dBm-Konverter:
dBm, dBµV, Leistung (in Watt, mW, µW, nW, pW, fW) und Spannung (in Volt,
mV, µV, nV) können in beliebige Richtung konvertiert werden. Bei Eingabe
eines Wertes werden die fehlenden Werte berechnet.
Zudem wird die Stromstärke (in Ampere, mA, µA, nA, pA) ausgegeben und
ein S-Meter als Animation angezeigt."
Ach ja, die ganzen Formeln findet man auch in der Tabelle (auf einem
gesonderten Registerblatt).
Hab von der Seite schon einige Tabellen heruntergeladen und alles funzt
wunderbar und vor allem ohne diese lästigen Makros, die in anderen
Office-Tabellen meist verwendet werden.
Man kann dB nicht in µV umrechnen. Jedoch dBµ in µV. Wie bereits richtig
gesagt, ist dB Einheitslos und beschreibt lediglich ein Verhältnis.
@Werner, was dein Generator da anzeigt impliziert vermutlich schon die
eingestellte Generatorspannung von XXX Volt.
Und Sachen wie "0dB(µV)" oder "-73dB(m)" würde ich dagegen sogar als
groben Unfug bezeichnen. Dies ist keine zugelassene Einheit.
Üblicherweise zeigt die digitale Anzeige eines Messsenders seine
Ausgangsleistung in dBm.
Diese erhält man aber nur an 50 Ohm. Läuft der Messsender leer,(ohne
Abschlusswiderstand) verdoppelt sich die Ausgangs-LEISTUNG.
Kann man leicht mit einem Oszilloskop überprüfen. Einmal mit 50 Ohm
abschliessen, einmal Leerlauf. Die Anzeige der Ausgangs-SPANNUNG verhält
sich wie 1: 1,4
> Man kann dB nicht in µV umrechnen. Jedoch dBµ in µV
Falls mit dB ein asoluter Wert und kein Verhältnis gemeint ist, wird als
Bezugswert 1 Volt verwendet. Genauer ausgedrückt lautet das dann dB(V).
In diesem Fall kann man es auch in µV umrechnen.
Hewlett schrieb:> Läuft der Messsender leer,(ohne> Abschlusswiderstand) verdoppelt sich die Ausgangs-LEISTUNG.
Kaum möglich. Am unendlichen Abschlusswiderstand ist die Leistung immer
Null.
> Kann man leicht mit einem Oszilloskop überprüfen. Einmal mit 50 Ohm> abschliessen, einmal Leerlauf. Die Anzeige der Ausgangs-SPANNUNG verhält> sich wie 1: 1,4
Nein => 1:2