Gast
#2690805
Hallo, Ich probiere aktuell grad mit iSCSI rum. Laut Literatur sollte iSCSI schneller sein, als z.b. Samba, weil - angeblich - der Overhead deutlich geringer ist. Habe auf einem kleinen Rechner eine Platte drin - die ich via iSCSI als Target zur Verfügung stelle. An einem Windows 7 Rechner kann ich diese Platte auch über iSCSI benutzen ... Beim Zugriff auf die Platte komme ich aber nur auf Transferraten von ca. 50 MB/s (lesend/schreibend). Gebe ich auf dem selben Rechner die selbe Platte aber als Samba-Freigabe frei, dann kann ich darauf mit ca. 90 MB/s zugreifen. Also fast doppelt so schnell - trotz dem langsamen Samba!? (Viel mehr als 90 MB würde fast nicht gehen, weil die Platte nicht viel mehr bringt). Ist das "normal"? Oder übersehe ich da was? Braucht man da irgendwelchen speziellen Einstellungen am Initiator? Auf dem Rechner läuft ein Ubuntu Server 12.04, mit Kernel 3.2. Prozessor ist ein G630T. Als iSCSI Target Daemon habe ich schon tgt, targetcli und LIO probiert ... aber die sind sich von Ergebnis her ziemlich einig. Oder ist iSCSI so "prozessorlastig", dass der G630T das nicht bringt? (Die Load ist sowohl beim Zugriff mit Samba als auch iSCSI "nur" im Bereich von 0.80). danke! Jürgen