Schaltsignal per Funk übertragen, ca. 20m

Gast #2691149
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Hallo,

ich möchte ein einfaches digitales Signal per Funk übertragen. Wichtig 
wären dabei folgende Punkte:
Sender
- möglichst klein und stromsparend (Batteriebetrieb)
- soll auf Knopfdruck ein Signal senden
- ca. 20m Reichweite, kein Sichtkontakt
Empfänger
- schaltet ein Relais ca. 1 Sekunde lang ein,
  sobald das Signal empfangen wurde
- kann noch andere Sachen, also Mikrocontroller auf jeden Fall vorhanden
- das Relais darf nur schalten, wenn der Sender aktiviert wird,
  es sollte sich keinesfalls durch andere Signale stören lassen
- Bestätigung des Empfangs ist allerdings nicht erforderlich,
  es darf auch mal ein Schaltsignal verloren gehen

Zuerst dachte ich an die RFM12-Funkmodule von Pollin, aber nachdem ich 
jetzt die Artikel hier darüber gelesen habe, erscheint mir das etwas 
überdimensioniert.
Bei einer Funk-Türklingel ist die Störsicherheit wahrscheinlich nicht 
gegeben.
Gibt es eine einfache Methode zur Übertragung oder muss ich mich doch an 
den RFM12-Modulen versuchen? Ich als (eher noch) Anfänger habe schon mit 
meinem DS18S20-RS232-Thermometer eine Weile "gekämpft".
Gast #2691191
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Gerade gefunden bei ELV:
Sender: 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12789&flv=&bereich=&marke=
Empfänger: 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12822&flv=&bereich=&marke=
oder: 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12823&flv=&bereich=&marke=
Kennt die Module jemand? Von der Ansteuerung her ist das ja scheinbar 
nicht schwer. Einfach auf Knopfdruck ein bestimmtes Signalmuster 
ausgeben, und wenn es im Empfänger ankommt, Relais schalten.
Bei 10 Pulsen mit 20ms an und 20ms Pause wird das wohl auch relativ 
störsicher. Sehe ich das soweit richtig?
#2691277
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Ich schrieb:
> Gerade gefunden bei ELV:
> Sender:
> 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12789&flv=&bereich=&marke=
> Empfänger:
> 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12822&flv=&bereich=&marke=
> oder:
> 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12823&flv=&bereich=&marke=
> Kennt die Module jemand? Von der Ansteuerung her ist das ja scheinbar
> nicht schwer. Einfach auf Knopfdruck ein bestimmtes Signalmuster
> ausgeben, und wenn es im Empfänger ankommt, Relais schalten.
> Bei 10 Pulsen mit 20ms an und 20ms Pause wird das wohl auch relativ
> störsicher. Sehe ich das soweit richtig?
Senden ist nicht das Problem, die Empfänger haben jedoch keinerlei 
Signalaufbereitung. Kommt ein Träger ist der Ausgang H, ist der Träger 
weg ->Ausgang L, wird nichts empfangen hast du Rauschen am Ausgang. Die 
Filterung und Signalauswertung muss komplett der Controller übernehmen.
Ein RFM-Modul nimmt dir diese Arbeit komplett ab und spuckt das Byte was 
du dem Sender übergibst am Empfänger wieder aus. Und so kompliziert sind 
die RFM's auch wieder nicht. Wenn du nur eine Richtung brauchst, kannst 
du auch ein RFM01 und ein RFM02 nehmen, dann ist die Programmierung auch 
übersichtlicher, da das Modul nur Sender ODER Empfänger enthält.

Sascha
(Firma: Promaxx.net) #2691637
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Ich habe bisher mit Modulen von STE (Italien) gearbeitet. Leider ist der 
Empfänger nicht so gut (empfindlich) wie ich es jetzt bräuchte.

Bei www.funkmodul.de gibt es von einzelnen Modulen über Handsender bis 
zu fertigen Relais-Empfängern alles.
Beeindruckend ist dabei die Empfindlichkeit des Empfängers.

Ich kann mit diesen einfachen Modulen arbeiten, indem ich eine 
brauchbare Baudrate wähle, die die Module noch beherrschen.
Dann sende ich am Anfang 1-2ms ein high, damit sich der Empfänger 
einschwingt und der UART seine 1 bekommt. Danach sende ich dann ein paar 
Bytes mit Kennung und Daten. Danach kann man den Sender direkt 
ausschalten.

Der Empfänger wartet praktisch laufend auf die Kopfdaten und verwirft 
allen anderen Mist.

Die Werte, die der UART überträgt sind so gewählt, daß maximal 2 
aufeinder folgende Bits gleich sind, damit die Übertragung nicht aus dem 
Takt kommt, ganz wilde können hier auch Manchester-Codierung einbauen.

Klappt prima und ist einfach nur serielle Übertragung mit aufänglichem 
Einschwingen des Empfängers.
Nach dem Abschalten des Senders kommt dann übler Müll im Empfänger an, 
der dann ausklingt.

Man sendet sein Signal zeitlich versetzt 2mal, um Störungen zu 
vermeiden. (Da darf jedes Thermometer oder Schlüssel senden).
Gast #2691718
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Bernd Rüter schrieb:
> Dann sende ich am Anfang 1-2ms ein high, damit sich der Empfänger
> einschwingt und der UART seine 1 bekommt. Danach sende ich dann ein paar
> Bytes mit Kennung und Daten.

Für eine sichere Erkennung des ersten Bytes, auch bei schlechterem 
Empfang, würden dem Empfänger sicher Synchronisationsbytes helfen. Die 
Angabe "1-2ms ... high" macht nur zusammen mit der Baudrate Sinn.

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