Übergangswiderstände vor Steckdose

Gast #2697819
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Hallo
ich hab eine Frage und ich komme einfach nicht auf die Antwort.
An einer Steckdose misst man ja überlicherweiße 230V. Wenn aber ein 
Übergangswiderstand (Beispielsweise in einer Abzweigdose durch eine 
nicht ganz feste Lüsterklemme) vor der Steckdose ist, fällt doch 
eigentlich eine Spannung ab und man könnte doch keine 230V mehr an der 
Steckdose mehr messen. Ich gehe mal davon das die Antwort ziemlich 
einfach ist, aber ich komme einfach nicht darauf.
Danke im Vorraus
Persönliche Seite #2697833
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> überlicherweiße

Nein, üblicherschwarze.

Wenn da ein Widerstand ist, fällt über dem nur Spannung, ab, wenn auch 
ein Strom durchfließt. Bei einer unbenutzten, also unbelasteten 
Steckdose fließt aber kein Strom, und also fällt auch keine Spannung 
über dem Übergangswiderstand ab. Der Strom, der durch das Messgerät 
fließt, ist verschwindend gering und kann daher bei dieser Betrachtung 
ignoriert werden.
Gast #2697847
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> Ich gehe mal davon das die Antwort ziemlich einfach ist

Ja, es ghibt einen Widerstand, schon weil jede Leitung einen Widerstand 
hat, selbst wenn er gering ist,
aber eine SPannungsabfall entsteht nur, wenn auch Strom über die Leitung 
fliesst, also eher kein messbarer wenn nur das Messgerät dran hängt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schleifenimpedanz

Mehr als 3% darf die Spannung zwischen Zähler und Steckdose bei 
Maximalstrom nicht zurückgehen, sonst ist die Schleifenimpedanz zu hoch.
Gast #2697864
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Danke MaWin
Aber ich versteh es immer noch nicht ganz. Wenn ein Verbraucher an der 
Steckdose hängt, dann fließt ein Strom, der Strom fließt durch den 
übergangswiderstand und es fällt dort eine Spannung ab, richtig?

Falls es richtig ist, dann stehen mir doch theoretisch keine 230 V mehr 
zur Verfügung.
Gast #2697883
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Ok
Meine Frage ist damit beantwortet.

MaWin schrieb:
> Mehr als 3% darf die Spannung zwischen Zähler und Steckdose bei
> Maximalstrom nicht zurückgehen, sonst ist die Schleifenimpedanz zu hoch.

Wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, dann dürfen 6,9 V (3% von 
230) zwischen zähler und Steckdose bei vollbelastung (z.B. 16A) 
abfallen. Ist dann der Widerstand 0,43 ohm?
Gast #2698134
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Hi
>Wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, dann dürfen 6,9 V (3% von
>230) zwischen zähler und Steckdose bei vollbelastung (z.B. 16A)
>abfallen. Ist dann der Widerstand 0,43 ohm?
Also, Vollbelastung richtet sich dann wieder nach Querschnitt der 
Leitung. Ein Durchlauferhitzer benötigt da etwas mehr als eine 
Glühbirne, daher sind die "z.B. 16 A" so falsch ausgedrückt. Des 
weiteren sollte man genau hinschauen, was da passiert... , wenn bei 16 A 
rd.7 V abfallen, dann entspricht das ca. 110 W. Auf der gesamten Strecke 
wird's vielleicht lauwarm, ist der Widerstand aber eine schlechte 
Verbindung, könnt es schon irgendwann die roten Fahrzeuge auf den Hof 
ordern. Ich weiß ja nicht, für wen du da eine Hausaufgabe erledigen 
sollst, aber mir scheint, dir ist überhaupt  nicht klar, was auf 
Stromnetzen entscheidend ist. Da solltest du deinen Dozenten mal etwas 
mehr mit Fragen überhäufen. Der weiß schließlich auch, was er euch da 
vermittelt.
Gruß oldmax
Gast #2698139
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>Wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, dann dürfen 6,9 V (3% von
>230) zwischen zähler und Steckdose bei vollbelastung (z.B. 16A)
>abfallen. Ist dann der Widerstand 0,43 ohm?

Woher immer diese Unsicherheiten?
Das Gesetz des Hernn Ohm ist Dir bekannt?
Gilt halt für Ohmsche Widerstände, auch bei Wechselstrom.

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