Frage zu Nixie Röhren

OP #2706282
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Bei meiner Nixieuhr ist eine Röhre durchgebrannt. (((

in der Schaltung hier werden die Röhren mit 170V versorgt über einen 10K 
Widerstand

http://elektronik-kompendium.de/public/arnerossius/schaltungen/avr/nixieclk.png

Im Datenblatt aber steht

http://www.tube-tester.com/sites/nixie/data/in-14/in-14.htm

das man einen Kathodenstrom vom 2.5 mA haben sollte...da passt doch 
etwas nicht oder ?

Ist daß der Grund warum die Röhre durchgebrannt ist `?
#2706290
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Hallo,

sind da wirklich 7441 verwendet worden? Die halten doch die hohe 
Spannung nicht aus. Dafür wurden seinerzeit die 74141 eingesetzt. Die 
werden aber nicht mehr hergestellt und nur noch z.B. in der Bucht zu 
haben.

Daher glaube ich auch, daß der 7441 hin ist. Eine Nixie geht nicht 
einfach so kaputt, sie nutzt sich ab ( Leuchtbild nicht mehr 
vollständig).
Gast #2706302
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Ne, das stimmt schon so..

Der Vorwiderstand ergibt sich aus:

(Zündspannung - Betriebsspannung) / gewünschter Strom = Vorwiderstand

Das heisst du hast genau (170 - 145) / 0.0025 = 10k

Also alles klar, der Fehler liegt mit Sicherheit irgendwo anders.

Gruss Gordon
OP #2706306
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Also die betreffende Röhre funzte ohne probleme. An einem Tag habe ich 
festegestellt, das die Röhre nichts anzeigt. Dunkel.

Erstmal dachte ich auch , daß der Treiber hinüber wäre.
K155D1 wird verwendet.
Ich habe , den treiber IC von der Röhre eingesetzt, welcher geht. genau 
das gleiche, die betroffene Röhre ist weiterhin dunkel.
Gast #2706313
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Thomas der Bastler schrieb:
> Also die betreffende Röhre funzte ohne probleme. An einem Tag habe ich
>
> festegestellt, das die Röhre nichts anzeigt. Dunkel.
>
>
>
> Erstmal dachte ich auch , daß der Treiber hinüber wäre.
>
> K155D1 wird verwendet.
>
> Ich habe , den treiber IC von der Röhre eingesetzt, welcher geht. genau
>
> das gleiche, die betroffene Röhre ist weiterhin dunkel.

Ich würde mal Sachen prüfen wie kalte Lötstellen oder Kurzschluss und 
solche Sachen. Wenn du die Röhre mit einem 10k Vorwiderstand und einem 
K155 betreibst, ist die Chance gleich 0, dass dir einfach so die Röhre 
"durchbrennt".
#2706314
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Hallo!

Ich glaube auch, dass der der Fehler beim Treiber liegt. Miss doch mal 
nach!

Der Trick beim Ansteuern der Nixies mit den genannten ICs liegt ja 
gerade darin, dass die Spannung an den Treiberausgängen maximal (!) um 
60V pendelt. Davon kann ich in der gezeigten Schaltung aber nichts 
sehen. Habe jetzt gerade kein passenden Datenblatt gefunden, meine mich 
aber zu erinnern, dass der 74141 eingebaute Z-Dioden hat, um den Ausgang 
vorzuspannen.

Ich würde allerdings nicht auf uralte ICs zurückgreifen, sondern 
HV-Transistoren verwenden (-> Forensuche verwenden). Das ist sicherer 
und die Teile bekommst Du auch in vielen Jahren noch, wenn überhaupt 
nötig. Ich denke, dass eher die Nixies zu flackern beginnen, bevor auch 
nur ein Transistor den Geist aufgibt.

Viele Grüße
Marcel
#2706329
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Thomas der Bastler schrieb:
> die Röhre durchgebrannt

Eine Nixie ist eine Glimmlampe, da "brennt" nix durch. Wenn der Strom 
nicht begrenzt wird (Vorwiderstand) kann eine Lichtbogenentladung die 
Röhre murksen. Vorwiderstand hast Du aber - wenn er nicht zu niederohmig 
ist, mal messen, ob er noch 10k hat.
Verbinde mal eine Kathode der "defekten" Röhre direkt mit Masse, dann 
müsste die entspr. Ziffer aufleuchten.
Moderator Persönliche Seite #2706476
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gordon51freeman schrieb:
> Der Vorwiderstand ergibt sich aus:
>
> (Zündspannung - Betriebsspannung) / gewünschter Strom = Vorwiderstand

Nein:

(Betriebsspannung - Brennspannung) / gewünschter Strom = Vorwiderstand

Die Bedingung ist, dass Betriebsspannung > Zündspannung ist, sonst
würde alles nicht funktionieren.  Mit dem Zünden der Röhre (also
bei Überschreiten der Zündspannung) bricht dann aber die Spannung
auf den Wert der Brennspannung ein, folglich ist auf diesen der
Widerstand zu bemessen.

Die ИН-14 wird mit einer Brennspannung von 145 V angegeben, bei
170 V Betriebsspannung hat man mit 10 kΩ also genau 2,5 mA an
Brennstrom.
#3115547
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Fra Nk schrieb:
> Eine Nixie ist eine Glimmlampe, da "brennt" nix durch.

Richtig, allerdings waren von meinen 150stk. IN14 auch 2 Stück kaputt.
Die linke auf dem Bild hatte ein Problem mit der 8 und die Rechte hatte 
Luft gezogen. Ein ganz kleines Stück der 1 ließ sich noch zum Leuchen 
bringen. 2 Tage später war es ganz vorbei; alles dunkel!
Angehängte Dateien:
Gast #3244674
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Hallo andrewr,

von Deinen 2 gezeigten IN-14 - sind nun beide hinüber oder nur die 
rechte?
Die linke In-14 (wo die 8 nicht mehr richtig angezeigt wird) kann man(n) 
evtl. wieder hinbekommen - sofern die Röhre keine Luft gezogen haben 
sollte.
An die 8ér Kath. 170V / 5mA-7mA anlegen etwa 3 - 5 KOhm - 30 min. backen 
lassen - vieleicht erholt die 8 dann wieder...hat bei mir schon öfter´s 
gefunzt...

grüsse

andy
#3244806
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Andy_Nixie777 schrieb
> An die 8ér Kath. 170V / 5mA-7mA anlegen etwa 3 - 5 KOhm - 30 min. backen
> lassen - vieleicht erholt die 8 dann wieder...hat bei mir schon öfter´s
> gefunzt...

Hallo Andy,

die russischen IN-xx Röhren sind dafür bekannt das sie gelegentlich 
fertigungsbedingt einen 8-Bug haben. Letztens verkaufte einer bei Ebay 
10 neue IN-18 mit diesem Bug, ausschließlich bei der 8. Dieses 
"freibrennen" funktioniert wohl nur wenn die Ziffer vollgesputtert ist. 
Ausserdem habe ich von den IN-14 noch ca. 120 Stück...
Ja, die rechte hat Luft gezogen und ist im Röhrenhimmel.

Gruß,
Andreas

Siehe auch meine Galerie:
http://www.a-reinert.de/NIXIE_Uhren/nixie_uhren.html

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