Kondensator prüfen

Gast #2719549
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Hallo,
ich glaube, dass mein Kondensator kaputt gegangen ist, aber ich weiß 
nicht wie ich das überprüfen kann.
Der Kondensator hat eine Kapazität von 10000 µF. Er wird zur 
Spabilisierung eines Netzteils mit +-24V, im negativen Zweig genutzt.
Am Gleichrichter beträgt die Spannung -24,5 V und am anderem 30 V (ohne 
Last).
Mit Last (1,5A) messe ich 21,4 V an beiden Kondensatoren. Die 
Ripplespannung am negativen Zweig ist knapp 0,4 V und am positiven 0,2V.

Meine Frage ist jetzt. Ist das noch normal oder habe ich Recht, dass der 
kaputt ist?
Wie kann ich nur mit einem Multimeter messen, ob die noch Funktionieren?
Haben die Kondensatoren an Kapazität verloren? Immerhin sind die aus 
DDR-Produktion.

Gruß
(Firma: matzetronics) #2719585
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Daniel schrieb:
> Immerhin sind die aus
> DDR-Produktion.

Nun, Kondensatoren, speziell Elkos, altern schon. Dein Modell ist jetzt 
älter als 23 Jahre und könnte durchaus ausgetrocknet sein. Allerdings 
ist die gemessene Ripplespannung noch nicht wirklich dramatisch. Baue 
ihn aus und lade ihn mit einer definierten Spannung (z.B. 10 Volt) auf. 
Entlade ihn über einen definierten Widerstand und rechne aus, ob das mit 
der Ladung einigermassen hinhaut.
Gast #2719621
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> Wie kann ich nur mit einem Multimeter messen, ob die noch Funktionieren

10000uF ist eine Menge, die meisten Kapazitätsbereiche von Multimetern 
(wenn sie überhaupt Kapazitätsmessbereiche haben) gehen nur bis 2000uF.

Aber 10000uF erlauben es auch, per Hand zu messen, ganz ohne 
Kapazitätsmesser.

Lade den Elko an einer Spannungsquelle (9V Blockbatterie) auf, und 
schliesse einen 100k Widerstand an ihn an und beobachte nach dem 
abklemmen der Batterie auf deinem Messinstrument wie die Spannung am 
Elko fällt.

   trennen
  +--o/o--+-----+------+
+ |     + |     |      | +
 9V     Elko  100k  Voltmeter
- |     - |     |      | -
  +-------+-----+------+

10000uF und 100000 Ohm ergeben eine Zetkonstanet von 100 Sekunden, wenn 
also der Elko in Ordnug ist, dauert es 100 Sekunden bis die Spannung von 
9V auf 3V (33%) gefallen ist, das kann man gut selbst an langsamen 
Digitalmessintrumenten sehen und notfalls mit der Uhr ausstoppen.
Gast #2719643
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Danke für die Antworten.
Müsste das dann nicht heißen, dass es bei 24V und 1k nach 10s bei knapp 
8 V sein müsste?

Kapazitäten kann ich nicht mit meinem Multimeter messen.
Die hohe Kapazität habe ich nicht ohne Grund gewählt, da der Trafo mehr 
als 8A schafft. Davon brauche ich ca. 7A positiv und 5A negativ.
Gast #2719646
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> Müsste das dann nicht heißen, dass es bei 24V und 1k
> nach 10s bei knapp 8 V sein müsste?

Ja, tau = R * C, aber 10 Seungden kann man schlecht per Hand messen.

> Die hohe Kapazität habe ich nicht ohne Grund gewählt, da der Trafo
> mehr als 8A schafft. Davon brauche ich ca. 7A positiv und 5A negativ.

Wie kommst du auf das dünne Brett, daß ein 8A Trafo nach Gleichrichtung
und Siebung noch 7A Gleichstrom liefern könnte ?

Woher soll die Shcaltung denn das zaubern ?

Ein 24V/8A Trafo hat 192 Watt.

Nach Gleichrichtung und Siebung steigt die Spannug auf die 
Spitzenspannung, also ca. 32V. Da sind 192 Watt schon bei
ungefähr 5.6A verbraten. Vergiss deine 7A, eher 4A (oder ein
11A Trafo)

Ausserdem fällt bei nur 10000uF die Spannung in jeder Halbwelle
der Netzspannung um 7V, also von 32V auf 25V als Ripple. Deine
10000uF sind also nicht besonders viel.

Dir fehlt es noch an Grundlagen

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

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