Bin gerade dran meine Elektrik für die Garage neu zu machen (inkl.
Hausbus ;) ). Gelegt ist jetzt eine neue 5x4mm² Zuleitung.
Was für eine Sicherung für die Garage sollte man da nehmen? Hatte jetzt
aus dem Bauch raus eine 3polige 10kA B Charakteristik 32A Sicherung
rausgesucht:
-> Hager NBN332
Ist das OK? Gibt ja noch ne Million anderer Typen:
http://www.hager.de/energieverteilung-und-zaehlerplatzsysteme/leitungsschutzschalter/264376.htm
In der Garage selber soll nichts großartiges installiert werden, aber
eine Drehstromsteckdose für alle Fälle (Schweißgerät, Kreissäge etc.)
wollte ich vorsehen.
Ich hoffe es kommt noch eine Unterverteilung in der Garage. Was soll es
denn für eine Drehstromsteckdose werden? 32 oder 16A
FI ist auch Pflich in der Garge für die normales Steckdosen.
>Das haengt u.a. von der Leitungslaenge ab.
Bis zur Garage sind es ca. 15m Leitungsweg, wenn du das meinst.
>Ich hoffe es kommt noch eine Unterverteilung in der Garage.
Ja. Da kann dann auch noch ein FI rein...
>32 oder 16A
16A
Zuleitung mind. 6mm² besser 10mm² FI ist ja meist ein 63A Typ, dann kann
man auch noch ein paar Sicherungen erweitern.
Lege lieber an jede Schuckosteckdose 3x2,5mm² mit 1x16A LS Automat und
für deine Starkstromsteckdose dann 5x4mm² mit 3x32A abgesichert.
4mm2 sind bei 32A Absicherung für eine einzelne 15m lange
Drehstromleitung zulässig, sowohl als Dauerlast als auch wegen
Leitungslänge vom Kurzschlusstrom her
http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2025_web.pdf
allerdings würde ich mit 40 GradC Umgebungstemp (und 70 GradC Kabeltemp)
rechnen statt der 25 GradC in dem Dokuemnt, und dann sind 32A bei 4mm2
nicht mehr zulässig, das reicht nur bis 30 GradC.
Thomas O. schrieb:> Zuleitung mind. 6mm² besser 10mm² FI ist ja meist ein 63A Typ, dann kann> man auch noch ein paar Sicherungen erweitern.>> Lege lieber an jede Schuckosteckdose 3x2,5mm² mit 1x16A LS Automat und> für deine Starkstromsteckdose dann 5x4mm² mit 3x32A abgesichert.
Eine gute Gelegenheit verpasst, nichts zu schreiben.
Ein 63A FI ist richtig teuer, die Regel sind eher 40A, was schon viel
ist.
Letztlich sollte 3*25A auch zum Schweissen reichen, wenn man nicht
gerade ein Schiff baut. Dau passt dann auch ein 3*40A FI.
Gruss
Axel
>Zuleitung mind. 6mm² besser 10mm²
Zu spät. 4mm² liegt schon in der Erde.
>wird er wohl im BODEN verlegt haben
Richtig
Was nachher noch alles in der Unterverteilung in der Garage passiert
soll erst mal nicht die Frage sein. Aktuell ist jetzt die Sache mit der
Sicherung in der Hauptverteilung im Haus.
Wenn ich das Richtig sehe wäre die oben genannte Sicherung OK?
Ich würde im Haus ein Neozed-Element einbauen, und in die Garage einen
WD-AP-Verteiler...Oder gleich so ne Fix&Foxi Kiste, wo schon 4
Steckdosen eine CEE 16A, eine CEE 32A Steckdose dran ist..
ich würde auch in die Garage einen kleinen Unterverteiler bauen. Bin
eigentlich davon ausgegangen das du es in der Garage nochmal verteilen
willst und deshalb von diesen Querschnitten ausgegangen. Wenn es nur
eine Steckdose werden soll, schau dir mal den Anhang an, ist von ABB wie
aktuell es noch ist kann ich dir nicht sagen. Kannst aber mal nach
deinen 4mm² und deiner 32A Absicherung schauen.
Dann habe ich noch etwas anderes rausgekramt, trifft vielleicht nicht
genau auf den Punkt aber wenn zw. Zähler und Verteiler 10mm² genommen
werden, kann es nicht schaden auch andere Unterverteiler mit 10mm2
auszuführen, außerdem ist es doch viel praktischer wenn man FI und LS in
der Garage hat und nicht ins Haus gehen muss, wenn etwas fliegt.
siehe unter Punkt 8.1
http://www.mikrocontroller.net/attachment/116712/zuleitung_uv.pdf
Was haben Neozed Elemente für Vorteile? Ich habe einen Baustromverteiler
mit Einschraubsicherung, soetwas würde ich mir nie ins Haus bauen. Ich
habe einen SLS reingesetzt und will mich erkundigen ob mein
Netzbertreiber das evtl. auch für den HAK anbietet der demnächst
reinkommt.
>ich würde auch in die Garage einen kleinen Unterverteiler bauen.
Ja, kommt auch. Aber bis der Unterverteiler in der Garage kommt wird es
noch ein paar Monate dauern. Daher ist DAS Thema erst mal nicht weiter
wichtig... Wichtig ist für mich aktuell die "Hauptsicherung" für die
Garage im Zählerschrank.
Thomas O. schrieb:> Was haben Neozed Elemente für Vorteile? Ich habe einen Baustromverteiler> mit Einschraubsicherung, soetwas würde ich mir nie ins Haus bauen. Ich> habe einen SLS reingesetzt und will mich erkundigen ob mein> Netzbertreiber das evtl. auch für den HAK anbietet der demnächst> reinkommt.
Wenn du auf deiner Baustelle mal ein größeres Schweißgerät brauchst und
die Sicherungen durch Schrauben M8x40 ersetzt, wirst du die Vorteile der
Schraubsicherungen zu schätzen wissen ;)
Karl schrieb:> die Sicherungen durch Schrauben M8x40 ersetzt
Ich sehe schon hier wird professionelle Hilfe geboten. Darf ich raten,
du bist Handwerker?
Hallo!
> Was haben Neozed Elemente für Vorteile?
Sie sind langsamer und schneller als LS-Schalter!
Langsamer: Weil sie bei geringer Überlast durch Einschaltstromstoß nicht
magnetisch auslösen.
Schneller: Bei sattem Kurzschluß muß nicht die endliche Zeit des
mechanischen Zeitgliedes abgewartet werden, bis der Stromkreis öffnet
(LS: typisch sind 10-20 ms, ähnlich auch beim FI).
Relaiskontakte lassen sich viel besser gegen Kurzschluss mit
Schmelzsicherungen schützen, als mit LS-Schaltern.
Letztere lassen einfach zu viel Energie durch, bis sie abschalten. Da
gibt es extra vom Hersteller den Durchlaßwert I²t als technischen
Parameter.
TL431 schrieb im Beitrag #2722147:
> Was nachher noch alles in der Unterverteilung in der Garage passiert> soll erst mal nicht die Frage sein.
Nun, ohne irgend eine Überlegung in dieser Richtung kann man dir einfach
keine vernünftige Antwort geben. Wenn du nur zwei Schuko's und zwei
Lampen hast, fließt nunmal weniger Strom als wenn du deine Garage mit
Strom heizen willst während du gerade an deinem Auto schweist. Ich
verstehe nicht, warum du einfach mal ein Kabel legst ohne dir vorher
irgendwelche Gedanken gemacht zu haben, was durch dieses Kabel für ein
Strom fließen soll. Für ne Lampe hätten auch 2,5mm² gereicht, und für
mein eben angesprochenes Worse-Case Szenario wären vielleicht 10mm²
schon schwierig, hab gerade keine Lust, genau nachzurechnen. In einem
Wohnhaus ist es üblich, vordefinierte Querschnitte zu legen, weil sich
die Verbraucher ziemlich ähneln. Wenn du aber irgendwie keine Ahnung
hast, was du eigentlich mal in der Garage machen willst kann dir niemand
sagen, wie du dein Kabel absichern sollst, und ob es nicht vielleicht
doch das falsche Kabel ist.
Fazit: Erst überlegen, was für Verbraucher, dann mal grob über den
Daumen peilen, was gleichzeitig betrieben werden kann um den höchsten
Strom zu ermitteln, der jemals durch diese Zuleitung fließen kann und
danach dann Sicherungen auswählen und nach den Sicherungen und der
Kabellänge den Querschnitt. Du fängst komplett von hinten an, das kann
so nicht gut gehen.
MfG Dennis
>als wenn du deine Garage mit Strom heizen willst
Wie oben schon steht: Ausser der Drehstromsteckdose gibt's da nichts
besonders. Also nur Lampen, Steckdosen, Lichtschalter etc.
>Für ne Lampe hätten auch 2,5mm²
Gibt aber mehr als nur eine Lampe.
>Wenn du aber irgendwie keine Ahnung hast, was du eigentlich mal in der>Garage machen willst..
Wer weiß schon genau was er vielleicht mal in 5, 10 oder 20 Jahren
macht? Für alles vorplanen geht nun mal nicht.
>Erst überlegen, was für Verbraucher
Steht doch im ersten Beitrag.
>Du fängst komplett von hinten an, das kann so nicht gut gehen.
Es wäre sehr teuer gewesen den Bagger wieder nach Hause zu schicken.
Daher musste das mit der Zuleitung sehr schnell geschehen. Ausserdem
gibt es nun mal keine wirklichen "festen" Hochleistungsverbraucher.
Daher gibt es nur die Idee mal ein Schweißgerät oder Kreissäge
anzuschließen. Wenn das mit den 4mm² nicht geht, auch gut, wäre keine
Katastrophe.
ok also wenns nur um die Auswahl der Sicherung geht würde ich bei 5x4mm²
3x20A nehmen, das deckt jede Verlegeart ab. Das sollte auch genug
Leistung für deinem Einsatzzweck bieten, die wenigsten Starkstromgeräte
für den Heimgebrauch haben einen 32A Stecker sondern 16A.
Nur ist es eben mit der einen Sicherung nicht getan, wenn du in der
Garage z.B. fürs Licht auf 3x1,5 gehst musst dieses Stück wieder kleiner
abgesichert werden. Deswegen auch der Verteiler in der Garage da kannst
du dann die Stromkreise wieder aufteilen und extra absichern.
Ein kleiner Hager(meine Empfehlung) UP/AP-Verteiler kostet um die 50€
>> Es wäre sehr teuer gewesen den Bagger wieder nach Hause zu schicken.
Ein gerade verlegtes Leerrohr z.B. 100 Abwasserrohr mit Zugdraht
wäre die bessere bezahlbare Lösung gewesen,
“Nichts ist so beständig wie der Wandel” ...
heute ist es Strom, morgen ist es Ethernet,
Druckluft oder einfach nur eine Steuerleitung für die Alarmanlage ...
glaube mir es kommt immer was dazu ...
meine verlegten Leerrohre habe sich allesamt ausgezahlt :-)
Gruss Ralf
> Nun gibt es auch>Elektroautos,
vielleicht wird es (auch) genau deshalb so schnell keine (reinen)
e-autos geben...
mit 5*4mm² ist er da schon wesentlich besser bedient als 99,9% aller
anderen..
Wow! Wenn ich das mal zusammen sammeln darf war die eigentliche Frage
eher "Wie sichere ich meine 15m lange Zuleitung 5x4mm² zur Garage auf
Seite des Hauses ab?" Ist das ganz schön ausgwuchert.
>oldschool: wäre die bessere bezahlbare Lösung gewesen
So tolle Tipps wie "hättest du vorher, dann wäre noch so viel tolles
drin gewesen"
=> Das war nicht die Frage!
>Karl: Sicherungen durch Schrauben M8x40 ersetzen
Zum einen gibt es einen Grund warum man in Neozed Halterungen keine
Schrauben dreht und warum man dann bei einem Unfall nicht von der BG
versichert ist. Aber Unbelehrbahre gibt es immer genug. Wenn du dabei
drauf gehst, nominiere ich dich für den Darwin-Award. Wenn du jemanden
dabei verletzt, sollte man dich aus dem Knast nicht wieder rauslassen!
>oszi40: Es gibt auch Elektroautos
Ich nehme mal an, dass du wie der große Rest er Welt, nicht in den
nächsten 10 Jahren mit einem Elektroauto durch die gegend fährst, dass
an einer 3x32A superschnell geladen werden muss, sondern es über Nacht
dranhängst. Renaults ZE laden auch an 16A Schuko über Nacht...
Da ich mal davon ausgehe, dass du keine komplette KFZ-Werkstatt in deine
Garage packen willst, sondern eher ein Hobbyist bist:
Da du 32A Dauerlast darfst, solltest du auf der Hausseite wirklich die
30€ für den 40A 4pol FI ausgeben und nochmal 40€ für einen 3pol
Sicherungsautomat 32A Typ B spendieren.
Den 3pol deshalb, damit man nicht aus Versehen eine Phase vergisst, wenn
man die Garage stromlos setzen möchte. Zu Hause ist man es bei einer
ordentlichen Verdrahtung ja auch gewohnt nur einen Schalter für einen
Raum umzulegen. Typ B sollte bei zusätzlichen 16m Leitungslänge auch
reichen, dass der Automat nicht gleich beim Anschmeißen der Flex fliegt,
Typ C geht auch, kostet aber mind 20% mehr. Hätte aber den Vorteil, dass
die Sicherungen vom TypB im Unterverteiler höchstwahrscheinlich immer
vorher kommen.
Mit einem Unterverteiler könntest du eine 16A CEE voll nutzen und
gleichzeitig noch drei 16A Schukos. Sonst würde ja auch bei Überlast>16A
der ersten Phase (z.B. CEE und eine Schuko) auch schon der Automat
fliegen.
Die Neozed 3x32A auf Hausseite könnten dich aber anfangs billiger
kommen, wenn dein Verteiler dafür noch Platz hat und es nicht allzu
umständlich ist. Du musst so oder so einen Unterverteiler in die Garage
setzen, dessen Sicherungen im Fehlerfall auch auslösen sollten. Aber so
eine 3pol-Schalter hast du halt auch einfach wieder reingedrückt und ist
komfortabler, denn bei den Neozeds musst du halt immer dran denken, dass
es drei sind - auch wenn du gerade genervt an den Schrank rennst.
Wichtig: bei einem knackigen Kurzschluss kommen die Neozed manchmal
früher als die Vorsicherungen im Unterverteiler!
Nutze die 32A ruhig aus und schnapp dir einen leicht erweiterbaren
Unterverteiler für die Garage. Entweder einer der fertig aufgebaut ist
oder eben selbst nochmal zusammenzimmern und dann nach den dir
anscheinend geläufigen Regeln der Elektrikerkunst zusammenzimmern.
Wenn du aber einen günstigen, fertigen Kasten findest, der mit 3x16A
läuft bzw abgesichert werden muss, dann nimm auch einen anderen
3pol-Automat (16A/B oder C) im Haus (bzw. 16A Neozeds). Dann hast du
neben dem Leitungsschutz der 5x4mm² auch eine zweite Instanz zum Schutz
des Kasteninnenlebens.
Als CEE ist die 3x16A für deine geplanten Gerätschaften zu bevorzugen,
denn das sind einfach die gängigsten für bessere heimische Gerätschaften
und ein Elektrodenschweißgerät läuft damit ja auch.
René B. schrieb:> Die Neozed 3x32A auf Hausseite könnten dich aber anfangs billiger>> kommen, wenn dein Verteiler dafür noch Platz hat und es nicht allzu>> umständlich ist.
Es gibt die 3 x 32 Neozed auch mit Schaltmöglichkeit. Stichwort Linocur.
Ist nicht wesentlich größer als Standard 3fach Neozed, aber mit 10 Euro
deutlich günstiger als der 3B32A / 3C32A LSS.
Hat neben dem vorteil der geringeren Verluse auch den wesnetlichen
Vortiel, das man nur einschalten kann wenn alle 3 Sicherungen drin sind.
Ausschalten geht latürnich auch stets für alle 3 Leiter.
Einzig beim Auslösen EINES Leiters bleiben die anderen "drin": Kann je
nach Situation Vor- oder Nachteil sein. Vorteil wäre, das man dann ggfs.
nicht im Dunklen steht wenn das 1-Ph 32A Schweißgerät die Sicherung
auslöst .-)
So mal zum gucken: ebay Nr. 261058023812
>Andrew Taylor: Es gibt die 3 x 32 Neozed auch mit Schaltmöglichkeit.>Stichwort Linocur
Ja die sind toll, und wenn man die so günstig bekommen kann, dann nimm
sie! Das sind träge Kameraden mit Idiotensicherung. Auch gebraucht
sollte das halbwegs unbedenklich sein. 3 schwarze Adapter besorgen oder
gleich damit kaufen und ein paar 32A auf Halde legen!
René B. schrieb:> So tolle Tipps wie "hättest du vorher, dann wäre noch so viel tolles> drin gewesen"> => Das war nicht die Frage!
Ich habe mir einen Fiat Panda gekauft. Was muss ich jetzt tun, damit ich
von 0 auf 100 nur 4 sekunden brauche?
So ungefähr ist die Frage, die vom TO gestellt wurde. Wenn er sich
nichtmal im kleinsten vorher überlegt, was er machen möchte, können nur
solche Antworten kommen. Er wusste lange vorher, das irgendwann ein
Bagger da sein wird, und das man dabei gleich die Zuleitung legen kann,
das ist genügend Zeit, sich erstmal Gedanken zu machen, was für
Verbraucher werde ich denn haben. Oder vielleicht eben vorher mal
nachfragen, was denn sinnvoll wäre. Niemand würde Haufen Dachziegel
kaufen, wenn er ein Haus baut, bevor er überhaupt weis, wie das Haus mal
aussehen soll und wie groß es wird. Natürlich kann man nicht wissen, was
mal in 20 Jahren sein wird, aber er weis nichtmal, was in einem halben
Jahr sein wird. Deswegen wäre die einzig sinnvolle Variante ein Leerrohr
gewesen, wenn er sich jetzt noch nicht Gedanken darüber machen möchte,
was mal in der Garage passieren soll. Solche Antworten sind sogar
wichtig, schließlich ist es ein öffentliches Forum, hier kann jeder
mitlesen, und so muss man einfach auch mal richtig stellen, wie man
eigentlich an so eine Sache rangeht. Und wie man sich verhält, wenn man
sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat.
Dem TO ging es nicht wirklich nur um die Absicherung, die kann ihm jeder
Eli erzählen, oder er schaut einfach mal kurz bei Mutter Google vorbei,
dazu macht niemand hier einen Thread auf. Er hat gemerkt, das er sich
nicht genügend Gedanken gemacht hat, und wollte eigentlich auch wissen,
ob das jetzt so ok ist, oder ganz großer Mist war. Somit ist so eine
Antwort auch wieder völlig ok.
MfG Dennis
Dennis H. schrieb:> ...das ist genügend Zeit, sich erstmal Gedanken zu machen, was für> Verbraucher werde ich denn haben.
Hab ich doch gemacht. Es sollte evt. irgendeine Kreissäge und evt.
irgendein Schweißgerät angeschlossen werden. Zusätzlich noch ein paar
Lämpchen :)
> Niemand würde Haufen Dachziegel kaufen, wenn er ein Haus baut, bevor er> überhaupt weis, wie das Haus mal aussehen soll und wie groß es wird.
Sehr schlechter Vergleich. Strom is schon etwas universeller als
Dachziegeln.
> ... aber er weis nichtmal, was in einem halben Jahr sein wird.
Das ist die Ausgangssituation, ja.
> Deswegen wäre die einzig sinnvolle Variante ein Leerrohr gewesen
Nach dem Grundsatz müsste ich auch sämtliche Stromleitungen im Haus in
Leerrohr legen. Irgendwo ist aber der Punkt erreicht wo es "to much"
wird.
> .., wenn er sich jetzt noch nicht Gedanken darüber machen möchte,> was mal in der Garage passieren soll.
Ich weiß was passieren soll. Es soll das angeschlossen werden was mit
4mm² möglich ist.
> ...schließlich ist es ein öffentliches Forum, hier kann jeder> mitlesen, und so muss man einfach auch mal richtig stellen, wie man> eigentlich an so eine Sache rangeht. Und wie man sich verhält, wenn man> sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat.
Wer ein Haus (um)baut, merkt glaub ich sehr schnell das man nicht alles
planen kann. Jedenfalls nicht wenn man mal fertig werden will.
> Dem TO ging es nicht wirklich nur um die Absicherung, die kann ihm jeder> Eli erzählen, oder er schaut einfach mal kurz bei Mutter Google vorbei,
Hab ich, da gab es nichts, jedenfalls hab ich nichts gefunden was mir
weiter geholfen hätte.
> Er hat gemerkt, das er sich nicht genügend Gedanken gemacht hat, und> wollte eigentlich auch wissen, ob das jetzt so ok ist, oder ganz großer> Mist war.
Es ist nur eine Garage! Solange also das Licht angeht, sind schon mal
90% meiner Ansprüche an die Elektrik erfüllt.
Falls ich wirklich mal eine Aluminiumschmelze in die Garage bauen will,
kann ich auch einen Spaten bedienen und neues Kabel legen...
PS:
Es ist ein Hager NCN332 geworden ;)
@TL431
> Deswegen wäre die einzig sinnvolle Variante ein Leerrohr gewesen
Nach dem Grundsatz müsste ich auch sämtliche Stromleitungen im Haus in
Leerrohr legen. Irgendwo ist aber der Punkt erreicht wo es "to much"
wird.
Stromleitungen nicht unbedingt aber für Leitungen (TV Netzwerk usw.)
da dort der innovative Wechsel sehr schnell alle paar Jahre von statten
geht.
Wer legt heute noch feste ISDN-Leitungen :-)
Ich sag da immer nur "Nichts ist so beständig wie der Wandel" und so
müssen auch Leitungskonzepte geplant werden. Wer sich dem verschließt
wird im Nachhinein einen vielfachen höheren Preis zahlen, klar koste ein
Lehrrohr im Augenblick der Installation mehr ... spätesten beim ersten
Wechsel wir man über diese Mehrkosten nur noch Lächeln.
PS. ich habe alle Leitungen in unserem Haus im Lehrrohr verlegt und
freue mich noch heute über diese Entscheidung.
Gruss Ralf
Achherrje schrieb:>> im Lehrrohr> glaub´ ich nich
ich kanns mir auch nicht wirklich vorstellen, esseidenn, er hat das
dünnste Leerrohr genommen was er kaufen konnte. Nur kann mans dann auch
gleich lassen, da man durch die Rohre, spätestens wenns um eine Ecke
ging, nichts mehr zieht.
hab ich auch gemacht (bei uns (tirol/österreich) ist das so üblich, also
z.B: einzedrähte in leerrohre )
bei mir sind es 20er und 25er (je nachdem)
und ja, es ist sogar zentral (also alle leerrohre gehen in den
schaltschrank), und ja, das muss man vorher planen und GROSSE Löcher in
den decken planen)
>> im Lehrrohr
Ups ... Leerrohr ... so besser :-)
> ich kanns mir auch nicht wirklich vorstellen, esseidenn, er hat das> dünnste Leerrohr genommen was er kaufen konnte. Nur kann mans dann auch> gleich lassen, da man durch die Rohre, spätestens wenns um eine Ecke> ging, nichts mehr zieht.
Wir haben 1996 ein Holzhaus in Ständerbauweise gebaut und ich wollte die
Leitungen nicht einfach so lose in den Wänden verlegen ...
Die Leerohre haben sich auch bereits in der Bauphase schon bewährt,
Leitungen die von einer Schraube getroffen wurden konnte ich so
problemlos herausziehen und durch eine unbeschädigte ersetzen.
Ist uns zwei mal passiert ...
Alle Leerrohre sind (PG16) ... wenn um die Ecke, dann im 5cm Radius,
aber max nur ein mal bis zur nächsten Dose ... alle anderen Leerrohre
enden im Montagebereich im Drempel, von diesem Montagebereich im Drempel
führen dann 100er Wasserrohr zum Zentral-Verteiler, wo dann auch alle
anderen Leitungen SAT, Netzwerk, Telefon, Hausbus usw. verteilt werden.
Gruss Ralf
haha...hager
>FI-Schutzschalter
wenn man das hier im Forum schreibt, bekommt man gleich von 5 Leuten
zugleich eine auf den Deckel, dass das Ding schon lange nicht mehr so
heißt ;-)
für mich bleibt es auch die nächsten Jahre noch ein FI-Schutzschalter,
irgendwie kommt mir der Gedanke auf das hier wieder mal ein Neudruck
fällig werden soll um die Verkaufszahlen zu steigern. Wer hat nochmal an
der neuen deutschen Rechtschreibung eine goldene Nase verdient?
aber für all die die den neuen begriff verwenden wollen...RCD (Residual
Current protective Device)
Ist so nicht ganz richtig, man darf national nach wie vor den Begriff
FI-Schutzschalter verwenden, nur international, also wofür die VDE eig
gedacht ist, muss man den BEgriff RCD nutzen, auch wenn der VDE gern als
total dumm hingestellt wird, haben sie doch selber mitbekommen, das kein
Schwein RCD sagt, und ein Kunde erst recht nix damit anfangen kann, mit
einem FI aber wohl :)
MfG Dennis