ISP-Programmierschnittstelle falsch beschaltet

OP #2721973
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Guten Morgen Community,

mir ist ein Fehler unterlaufen. Ich will mit einer ISP-Schnittstelle 
einen ATMega 2561 programmieren. Ausgehend von der ISP geht der 
"MOSI/RX" auf den "RXD1" Portpin 27 statt auf Portpin 2 "RXD0" und der 
"MISO/TX" auf den Portpin 28 statt auf Portpin 3 "TXDO".
Gibt es eine Möglichkeit den uC dennoch zu programmieren ohne die 
verlegte Leitung auf zu trennen und eine Neue zu verlegen? Ich arbeite 
mit AVR Studio 4 und dem Mk2-Programmer.

Datenblatt des uC:http://www.atmel.com/Images/2549S.pdf

Ich bin für jede Hilfe Dankbar.
Gast #2721977
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Naja über ISP kannst du jetzt nicht mehr ran, wenn du die falschen Pins 
beschalten hast. Die ISP-Schnittstelle gibt es bei den AVRs jeweils nur 
einmal am µC.

Was du machen kannst ist eine Lösung über Bootloader, also einmal kleine 
Drähtchen ranfrickeln, den Bootloader aufspielen und ab da mit dem 
programmieren. Dürfte aber nur bei sehr kleinen Stückzahlen wirklich 
praktikabel sein.
#2722174
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Hallo,

trenne die Leitungen und verlege sie neu. Alles andere macht 
längerfristig nur Ärger, z. B. wenn das "Gute Stück" in 5 Jahren vom 
Techniker vor Ort neu programmiert werden muss. Wenn das "Patchen" 
ordentlich durchgeführt wird kann wohl keiner etwas dagegen sagen.

Kan asta schrieb:
> Halt blöd wenn der Kunde merkt, dass der ISP falsch sitzt. Wer weiß was
> sonst noch alles verdreht wurde.

Stimmt daher ist "Patchen" sicher die bessere Lösung. Immerhin zeigt das 
auch, dass man den Fehler bemerkt und korrigiert hat.

Du bist übrigens nicht der erste, der "Patchleitungen" verlegen muss ;-)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e0/KL_Adaptec_AHA-1740_SCSI.jpg

Mit freundlichen Grüßen
Guido

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