Hallo,
ich möchte mir demnächst ein Oszi zulegen.
Das sind meine Anforderungen:
- 2 Kanal
- Messfunktion
- zu messende Signale bis so 200kHz genügt, (serielle Kommunikation) .
Da ich das Messgerät nur hin und wieder benötige möchte ich nicht mehr
als 500eur ausgeben.
Hab mich in der Bucht mal etwas umgeschaut, hab diese entdeckt.
http://www.ebay.de/itm/300726148826
Mich würde eure Meinung dazu wissen wollen.
Kurz und knapp genügt ob das genannte Oszi meinen Anforderung genüge tut
und ob schon mal jemand mit Instek Erfahrungen gemacht hat.
Vielen Dank mal.
Also ich habe das hier:
http://www.ebay.de/itm/Mini-Pocket-Digital-Oszilloskop-DSO203-Quad-Mobil-TFT-Scope-Oscilloscope-/150785477431?pt=Mess_Pr%C3%BCftechnik
(Komischerweise habe ich das Oszi vom selben Anbieter für 150€
bekommen...)
Ist portabel (etwa iPod-Größe) und Open-Source... Deinen Ansprüchen wird
das Ding locker gerecht. Es hat 72 Millionen Samples pro Sekunde (halb
so viel, wenn beide analogen Kanäle benutzt werden), 2 analoge Kanäle, 2
digitale Kanäle und ein stabiles Alu-Gehäuse. Ach ja, einen Akku hat's
auch. Außerdem kann man beliebige (von Usern entwickelte) Programme
darauf installieren.
Gruß
Jonathan
Markus schrieb:> ich möchte mir demnächst ein Oszi zulegen.>> Das sind meine Anforderungen:> - 2 Kanal> - Messfunktion> - zu messende Signale bis so 200kHz genügt, (serielle Kommunikation) .>> Da ich das Messgerät nur hin und wieder benötige möchte ich nicht mehr> als 500eur ausgeben.
Bist Du der Markus aus diesem Thread:
Beitrag "Suche Anleitung zum bauen eines 8 Poligen attiny-Chip programmer"
Die Anforderungen und Preisvorstellung sind so verquer,
dann hole ich schon mal die Chipstüte ;-)
Jo
P.S. dont feed the Trolls
Mit dem DSO203 bin ich auch recht zufrieden. Die Bandbreite ist kleiner
als in der Werbung angegeben; das sind so um die 4MHz. Aber das Gerät
ist schon genial und es gibt schon einiges an Firmware, die auf 4 Slots
parallel im Gerät gespeichert werden und beim Einschalten gestartet
werden kann. Die Bedienung erfordert aber eine gewisse Feinmotorik ;-).
Das Gerät solltest du dir genauer anschauen.
Gruß
Einhart
Markus schrieb:> Da ich das Messgerät nur hin und wieder benötige möchte ich nicht mehr> als 500eur ausgeben.
Für EUR 500 bekommst du deutlich mehr als das, was du da forderst.
> Hab mich in der Bucht mal etwas umgeschaut, hab diese entdeckt.> http://www.ebay.de/itm/300726148826
Sollte nicht zu teuer werden (die Auktion läuft ja noch), sonst kannst
du dir lieber ein neues China-Scope kaufen. 100 MHz Bandbreite nützen
einem nicht viel, wenn's nur 100 MSa/s hat.
Einhart Pape schrieb:> Die Bedienung erfordert aber eine gewisse Feinmotorik ;-)
Für mich hat ein Oszi mindestens 2 Drehknöpfe pro Kanal, an denen ich
schnell die Verstärkung und die Position ändern kann, mindestens 2 für
die Zeitablenkung (Basis+Position) und einen für den Triggerpegel. Alles
andere taugt bestenfalls dann zum messen, wenn ich vorher genau weiß,
was ich da messen will.
Und da sieht das Ding aus dem ersten Post in allen Dimensionen allemal
besser aus als diese Zigarettenschachteln...
Die Rigol-Dinger sind nicht zu schlecht, und die haben auch eine ganz
brauchbare Firmware drauf:
http://www.ebay.de/itm/140383200744
Aber Finger weg von UNI-T... :-/
Such einfach mal hier im Forum nach "Anfänger" und "Oszilloskop"...
Ich hatte mal ein Owon PDS5022, das genügt deinen Anforderungen und kann
portabel gemacht werden mit einem Eigenbau-Akku oder dem Original Akku.
Gerät für 260€, passender Akku 65€ bei
http://www.messgeraete-chemnitz.de
Ich persönlich war damit zufrieden, habe aber leider den Bildschirm
beschädigt, das konnte ich reparieren und hab es dann verkauft.
Jetzt habe ich ein Rigol DS1052E. Ich vermisse aber dabei vor allem den
Akku. Aber es hat USB Mass-Storage Unterstützung und einen zweiten
unabhängigen USB Anschluss zur Fernsteuerung. Kostet allerdings 320€.
Erhältlich bei Batronix (http://www.batronix.com). Mit FFT und so vielen
Trigger-Einstellmöglichkeiten einschl. digitalem Hoch/Tiefpass, dass es
für die nächsten Jahre mehr als genügen sollte. Leider aber keine
Unterstützung zu dekodierung von Digitalkanälen (I2C, SPI, RS232 usw).
Wenn du hauptsächlich irgendwelche Protokolle untersuchen möchtest, bist
du mit einem Logic-Analyzer vielleicht besser dran. Eine Kombination aus
400kHz Oszi und Analyzer gibts mit Tastköpfen und Kabeln , kannst du dir
mal PoScope Mega Bundle für 150€ anschauen
(http://www.poscope.com/poscope-mega1-bundle-82). Ich selbst habe das
PoScope Basic, nutze es aber hauptsächlich als Logic-Analyzer und das
Oszi daran ist gerade noch für Audio-Zwecke brauchbar. Aber bitte ganz
genau hinschauen!
Als reinen Logic-Analyzer für den Hobbyisten kann ich nur das Gerät von
Saleae uneingeschränkt empfehlen, das kam aber leider zu spät raus und
ich hatte schon das PoScope.
Ich würde heute das Saleae-Gerät (http://www.saleae.com/logic) kaufen
und hatte es auch schon in Händen. Tolle GUI und hervorragendes Paket
mit Prüfklemmen. Die 8Kanal-Version ist ab jetzt für
130€+Versand+Zoll(?) zu haben.
Markus schrieb:> - 2 Kanal>> - Messfunktion>> - zu messende Signale bis so 200kHz genügt, (serielle Kommunikation) .
Soundkartenoszi?
Wäre kostenlos, allerdings meist nur AC-Messung möglich.
Hi Markus,
ich habe ein Tektronix TDS1012, 100MHz, 1GS/s, 2CH, ein Tastkopf
1:1/1:10
Es hat ein s/w Display.
Würde ich um 300€ hergeben.
Wennst Interesse hast, einfach melden.
Grüße,
Manfred
Floh schrieb:> Markus schrieb:>> - zu messende Signale bis so 200kHz genügt, (serielle Kommunikation) .>> Soundkartenoszi?> Wäre kostenlos, allerdings meist nur AC-Messung möglich.
Eine 0 übersehen? Er braucht das für Signale bis 200 kHz. Unter der
nicht unberechtigten Annahme, dass Markus die Periode und nicht
Bandbreite meint.
Manfred schrieb:> ich habe ein Tektronix TDS1012, 100MHz, 1GS/s, 2CH, ein Tastkopf> 1:1/1:10> Es hat ein s/w Display.>> Würde ich um 300€ hergeben.
Also nä, lieber für den Preis oder ein paar Euro mehr ein gescheites
neues China-Oszi.