Martin1235 schrieb:
> über eine kleine Induktivität
Die arbeitet vermutlich als Kommutierdrossel.
Martin1235 schrieb:
> eine einphasige Brückenschaltung mit abschaltbaren
> Ventilen und kapazitiver Last
Die Kapazitive Last wird hier ausschließlich als Energiespeicher
benutzt(Spannungszwischenkreis). Nach dem Prinzip von
Switched-Capacitor-Filtern kann man die Kapazität, aus Netzseite
gesehen, beliebig bis zu ihrem vollen Wert hin skalieren. Wenn die
Schaltfrequenz hoch genug und die Regelung hinreichend gut arbeitet,
stimmt auch das Postulat "hochdynamischer Kompensator".
Mit einem Stromzwischenkreis(Induktive Last) könnte man induktiv
kompensieren. Das braucht man aber nicht, da
1. meist Induktivlasten wie z.B. elektrische Maschinen im
Teillastbetrieb induktive Blindleistung "ins Netz einbringen" und eben
kapazitiv kompensiert werden müssen(In der Industrie gibt es spezielle
Stromzähler, man muss für Blindleistung bezahlen, da diese das
Leistungsnetz belastet und die Blindleistung ja auch erstmal im
Kraftwerk erbracht werden muss, bevor sie im Netz hin- und herpendeln
kann).
2. das Stromnetz von sich aus schon eher kapazitiv ausgelegt ist, was
den Spannungsquellencharakter des Netzes unterstützt.
Hab ich was vergessen?
mfg mf